Das größte Rennen des Jahres

Die Vorfreude ist riesig: „Das ist das größte Rennen des Jahres“, blickt der Kirchanschöringer Autorennfahrer Christopher Haase schon einmal auf das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring voraus, an dem er auch heuer wieder aussichtsreich teilnimmt. Rennbeginn ist heute, Samstag, um 15.30 Uhr.

Haase fährt wieder für das Audi-Team Phoenix im Audi R8 LMS. „BMW und Mercedes sind heuer anscheinend sehr stark, auch von den Fahrerpaarungen her“, weiß Haase um die Härte der He rausforderung. Schließlich sind mit dem BMW M6 GT3 hochkarätige Piloten unterwegs, darunter mit der Startnummer 100 der Rosenheimer Martin Tomczyk, der für das Team Schubert Motorsport mit John Edwards (USA), Jens Klingmann und Lucas Luhr antritt. Luhr hat schon zwei Siege auf dem Nürburgring in seiner Bilanz, ebenso wie Jörg Müller, der für das BMW-Team Schubert Motorsport mit der Startnummer 18 unterwegs ist.

Allerdings: Der neue BMW tritt erstmals in Europa bei einem 24-Stunden-Rennen an, das Vorgängermodell BMW Z4 GT3 erreichte 2013 und 2015 den zweiten Platz in der Eifel. Hier sieht Haase einen kleinen Vorteil für sich und die anderen Audi-Teams: „Unser Auto ist bei den 24 Stunden schon erprobt, das ist ein gutes Gefühl.“

Ein gutes Gefühl hat aber auch der DTM-Gesamtsieger von 2011, Martin Tomczyk: „Es ist immer wieder sensationell, zum 24-Stunden-Rennen zu kommen. Das ist einer der absoluten Höhepunkte des Jahres. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich unser neues Auto schlägt und wie die Performance letztlich sein wird.“ Er und Haase sind sich einig: „Beim 24-Stunden-Rennen kann immer so viel passieren, da muss man auch das Glück auf seiner Seite haben.“ Das mussten Haase und seine Teamkollegen im Jahr 2015 erfahren, als sie über weite Strecken des Rennens geführt hatten, dann aber das Aus kam. Auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Nordschleife und Teilen der Grand-Prix-Strecke gehen rund 160 Fahrzeuge an den Start. Davon stammen alleine rund 40 aus der „Königsklasse“ der GT-3-Fahrzeuge (Klasse SP 9), wie sie Haase und Tomczyk pilotieren.

Am Nürburgring mit dabei ist auch der Raublinger Maximilian Sandritter, er steht im BMW M6 GT3 im Team „Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop“. Im neuen BMW M6 GT3 will er um eine Top-Ten-Platzierung kämpfen. Das Steuer teilt sich Sandritter mit seinen Fahrerkollegen Kazunori Yamauchi, Matias Henkola und George Richardson. who/re

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