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Nach drei Aufstiegen in der letzten Saison

„Wir wollen einen draufsetzen“: Golfclub Höslwang geht mit klaren Ambitionen in die neue Spielzeit

Freuen sich auf die neue Saison: Nina Gstatter, Kapitänin der Damen und Herren-Spielführer Thomas Graber.
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Freuen sich auf die neue Saison: Nina Gstatter, Kapitänin der Damen und Herren-Spielführer Thomas Graber.
  • VonLeon Simeth
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Nach den Aufstiegen in der letzten Spielzeit bewegt sich der Golfclub Höslwang auf einem hohen sportlichen Niveau. Das soll auch in der kommenden Saison erhalten beziehungsweise erhöht werden.

Höslwang – Vom Erfolg gekrönt ist die vergangene Saison für den Golfclub Höslwang gewesen – drei Mannschaften schafften den Aufstieg in eine höhere Spielklasse. In der bevorstehenden Spielzeit wollen sich die Höslwanger nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern „noch einen draufsetzen“, wie Thomas Graber, Spielführer der ersten Herrenmannschaft, im Gespräch mit der OVB-Sportredaktion verrät.

„Wir sind sehr gut aufgestellt“

Nach den zwei immer wieder von der Corona-Pandemie geplagten Jahren, geht es für den GC Höslwang wieder in die Richtung, die es zuvor schon gab. „Die Turniere und Events haben einfach gefehlt“, bedauert Club-Präsident Giorgio Dander. Die Mitgliederentwicklung stelle sich positiv dar und die Gastronomie laufe gut. „Wir sind sehr gut aufgestellt“, erzählt Dander weiter. Mitglieder, die dazukommen, sind hauptsächlich Golfer, die in die Region ziehen und sich dann zwischen den Golfclubs der Region entscheiden. „Und da wollen wir in Zukunft hinkommen, dass die Entscheidung oft Höslwang trifft, weil das Gesamtpaket stimmt“, betont der Club-Präsident.

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Auch sportlich sind die Höslwanger auf einem sehr guten Weg. Nach den jeweiligen Aufstiegen in der vergangenen Saison schlagen die Herren in der Regionalliga Süd – der dritthöchsten Spielklasse – ab , die Damen AK 50 treten in der 1. Liga an und die Herren AK 50 in der 2. Liga. Im Vergleich zu anderen Mannschaften auf diesem Niveau sind Wohlfühlfaktor und Zusammenhalt beim GC Höslwang das A und O. „Durch diesen Gemeinschaftsgedanken haben wir letztes Jahr Dinge möglich gemacht, die es auf dem Papier eigentlich nicht sind. Aber das hat Höslwang immer schon ausgezeichnet“, unterstreicht Graber.

Ziele sind klar gesetzt

Und das soll auch in der bevorstehenden Spielzeit zum Erfolg führen. „Wir wollen heuer noch einen draufsetzen“, so Graber. So sind die Ziele klar gesetzt: Die Herren und Damen AK sollen die jeweilige Klasse halten, bei den Herren 2 (Bezirksliga), Jungsenioren (Herren AK 30/2. Liga) und den Damen (Oberliga) aufstiege angepeilt. „Die Damenmannschaft haben wir erst letztes Jahr gegründet und die jungen Mädels da reingebracht“, erklärt Kapitänin Nina Gstatter, die zugleich als Club-Managerin fungiert. „Wir haben wieder ein paar dazubekommen und würden gerne den Durchmarsch schaffen“, fügt sie hinzu.

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Neben dem Zusammenhalt sollen auch zwei erfahrene Trainer zum Höslwanger Erfolg führen. Markus von Knoerzer trainiert die Regionalliga-Herren und Frank Schefer die Erstliga-Damen. „Beide haben eine Vergangenheit in Höslwang und kennen uns gut. Das ist uns sehr wichtig“, erklärt Graber. Wöchentlich gibt es eine gemeinsame Einheit an der Driving-Range. Dabei werden die Schwächen eines jeden Einzelnen aufgedeckt, welche es dann in Eigenverantwortung zu verbessern gilt. Dabei haben die älteren Spieler oft einen Vorteil. „Das wichtigste beim Golf ist die Erfahrung. Da können unsere Jungen, die vielleicht in anderen Dingen besser sind, noch was lernen. Das ergänzt sich sehr gut“, erklärt Graber. Damit meint er den großen Altersunterschied bei den Regionalliga-Herren. Der jüngste ist 19 Jahre alt, der älteste ist der 53-jährige Kapitän selbst.

Höslwang will die Traditionsklubs ärgern

Trotz dieser großen Differenz herrscht in der Mannschaft ein großes Gemeinschaftsgefühl – was aus Höslwanger Sicht ja das A und O ist. „Der sportliche Erfolg treibt alle an und da ziehen auch alle an einem Strang. Zudem macht es allen Spaß“, weiß Damen-Kapitänin Gstatter. „Und wir versuchen, auf der zwischenmenschlichen Ebene dafür zu sorgen, auch mal gemeinsam ein Bier zu trinken und im Clubheim zu Essen. Anstatt nur das Golf in den Mittelpunkt zu stellen, wollen wir die Leute zusammen bringen“, betont Graber. „Und dieses etwas kann für uns entscheidend sein, wenn wir gegen bessere Gegner spielen. Das bisschen Underdog ist schon das, was wir uns auf die Fahne schreiben. Wir wollen die Traditionsklubs ärgern.“

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