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TRIATHLET JULIAN ERHARDT HAT SEINE PLANUNG BEENDET

Gleich eine WM zum Start in die zweite Saisonhälfte

Julian Erhardt zeigte beim Heidelbergman eine starke Leistung. Am Ende reichte es für den fünften Platz.
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Julian Erhardt zeigte beim Heidelbergman eine starke Leistung. Am Ende reichte es für den fünften Platz.

Die erste Saisonhälfte hat Triathlet Julian Erhardt mit einem fünften Rang in Heidelberg abgeschlossen. Die zweite Hälfte des Jahres startet der Überseer dann gleich mit einer Weltmeisterschaft. Erhardt hat sich für die Titelkämpfe in der Slowakei qualifiziert.

Heidelberg/Übersee – Mit dem fünften Platz beim Heidelbergman hat Julian Erhardt seine erste Saisonhälfte erfolgreich abgeschlossen. Der Profi-Triathlet aus Übersee rechnete sich vor seinem Start in Baden-Württemberg durchaus mehr aus. Schließlich wurde er in Heidelberg in der Vergangenheit schon einmal Dritter (2019) und holte 2018 den Sieg. „Aber ich kann mir am Ende nichts vorwerfen. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung“, hob er hervor.

Gut vier Minuten Rückstand auf den Sieger

In Heidelberg ging’s über die Olympische Distanz (1,6 km Schwimmen, 35 km Radfahren und 10 km Laufen). Der schnellste Mann war diesmal Mika Noodt (VfL Wolfsburg). Er ließ der Konkurrenz in 1.47:50 Stunden keine Chance. Erhardt kam in 1.52:15 als Fünfter noch vor Titelverteidiger Max Sasserath (SV Nikar Heidelberg/1.52:38) ins Ziel.

Rolling Start für Profis seltsam

Auch bei den Profis stand wegen der Corona-Auflagen ein sogenannter Rolling Start auf dem Programm. „Für uns Profis ist das immer seltsam“, sagte Erhardt. Problem dabei: „Man weiß eigentlich nie genau, auf welchem Platz man gerade steht – und das ist nervig.“ Das Schwimmen im Neckar an sich lief für den Athleten von Triathlon Grassau dann „solide bis nicht so gut“. Dafür ging es ihm auf der anspruchsvollen Radstrecke – auf den 35 km sind an die 880 Höhenmeter zu überwinden, zudem müssen die Athleten in der Altstadt über Kopfsteinpflaster fahren – gut und auch mit seinem Lauf war er sehr zufrieden.

Wohl keine Gesamtwertung in Neckar-Cup-Serie

Das Rennen in Heidelberg gehört ja zur BASF-Rhein-Neckar-Cup-Serie. Julian Erhardt gewann die Gesamtwertung des renommierten Cups in den Jahren 2018 und 2019. Der Titelverteidiger hat es sich zum Ziel gesetzt, die Serie dreimal in Folge zu gewinnen. Doch 2020 wurde daraus nichts, weil die Corona-Pandemie den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Auch in diesem Jahr wird es wohl keine Gesamtwertung geben, da einige Rennen des Cups bereits erneut ganz abgesagt werden mussten. „Ich werde 2022 wieder versuchen, die Gesamtwertung zu gewinnen“, sagte der 29 Jahre alte Triathlet.

Teilnahme an der Challenge-WM

In wenigen Wochen steht sein erstes Rennen in der zweiten Saisonhälfte auf dem Programm – und das ist gleich ein Highlight. Julian Erhardt hat sich nämlich bereits 2019 für die Challenge-WM über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) qualifiziert. Diese musste aufgrund der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr aber ausfallen. Nun soll sie am 29. August traditionell in Samorin in der Slowakei über die Bühne gehen und Erhardt wird bei „The championship“ erstmals an der Startlinie stehen.

Genauer Plan für den Herbst

Auch für die Wochen danach hat er schon einen genauen Plan: Er will im September wieder beim Mitteldistanz-Rennen im französischen Gérardmer starten. Und der Oktober ist dann nochmals prall gefüllt mit Rennen. Es finden dann etwa die Challenge Salou (3. Oktober/Spanien), die Challenge Budva (10. Oktober/Montenegro) und die Challenge Mallorca (16. Oktober/Spanien) statt.bst

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