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Geschichte und Krimis bei deutscher Weiten-Meisterschaft

Unterneukirchen/Oberbergkirchen – Bei den deutschen Meisterschaften im Eisstock-Weitschießen in Unterneukirchen schrieb die 22-jährige Annalena Leitner Geschichte.

Die SVU-Lokalmatadorin und mehrfache bayerische Meisterin holte sich Gold bei den erstmals durchgeführten schwarzrotgoldenen Titelkämpfen der Damen. Weiterhin triumphierten Dominik Wittmann (SV Pocking), Bastian Simon (SV Hagenhill), Michael Späth (FC Altrandsberg) und Markus Schätzl vom SV Oberbergkirchen, der sich gegen Peter Rottmoser vom SV Schechen einen wahren Krimi lieferte.

Exakt 40 Jahre musste die Weitenhochburg Unterneukirchen auf seinen nächsten deutschen Meistertitel warten. Der letzte grünweiße Held war Ludwig Aigner, der 1979 auf dem Schliersee triumphierte. Nun war es ausgerechnet der mehrfachen bayerischen Meisterin und Seriensiegerin Annalena Leitner, die oftmals haderte, weil es keine nationalen Titelkämpfe gab, vorbehalten, diese Durststrecke im Damen-Klassement zu überwinden. Nach langer Verletzungspause verwies die 22-Jährige mit überragenden 118,70 Metern Elisabeth Reiter (110,85) vom TSV Hartpenning auf den zweiten Platz. Bronze blieb völlig überraschend nicht in Bayern, sondern glänzt nun bei Eintracht Frankfurt in Hessen. Kirsten Schmidt, die erst vor zwei Monaten erstmals einen Weitenstock in die Hand nahm, konnte mit 108,74 Metern tatsächlich die bayerische Vormachtstellung sprengen. Die Verantwortlichen des Deutschen Eisstock-Verbandes (DESV) wurden in ihrer Entscheidung, eine Damen-DM durchzuführen, mehr als bestätigt. Der DESV-Premieren-Wettbewerb avisierte mit insgesamt 18 Starterinnen aus ganz Deutschland und an die 300 Zuschauer zum Publikumsmagnet. Etwa 400 Weitensportfans fanden sich beim Herrenfinale am Sonntagnachmittag in der längsten, komplett geschlossenen Stocksporthalle der Welt ein.

Die zweitägige deutsche Meisterschaft endete bei den Herren wie erhofft auch mit einem echten Krimi auf höchstem Niveau. Von den sechs Finalisten konnte tatsächlich jeder bei mindestens zwei Versuchen mit der orangen Platte die 120-Meter-Schallmauer durchbrechen. Um Gold lieferten sich Markus Schätzl (SV Oberbergkirchen) und Peter Rottmoser (SV Schechen) einen packenden Zweikampf. Zwar katapultierte Schätzl bereites im ersten Durchgang den Stock bis zum Anschlag bei 133 Meter. Jedoch kämpfte Rottmoser um jeden Meter und war dreimal mit Weiten jenseits der 130er-Marke nah dran. Letztendlich fehlten bei 132,02 Metern 98 Zentimeter um Schätzl, wie noch bei der bayerischen Meisterschaft (wir berichteten), ins Stechen zu zwingen. Andererseits triumphierte Schätzl auch hoch verdient, denn der Titelverteidiger durchschoss die Bahn in drei der fünf Durchgänge. Mit Bronze überraschte U23-Junior Max Vaitl. kam

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