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Motorsport

Gemischte Gefühle in Spielberg

Er überzeugte in Spielberg mit einem zweiten Platz, hatte aber in Lauf zwei Pech: Markus Reiterberger.
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Er überzeugte in Spielberg mit einem zweiten Platz, hatte aber in Lauf zwei Pech: Markus Reiterberger.
  • VonWalter Hohler
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Spielberg – Gemischte Gefühle herrschen bei den heimischen Motorradpiloten Markus Reiterberger (Obing) und Luca Grünwald (Waldkraiburg) nach den Rennen zur Internationalen deutschen Motorradmeisterschaft der Super bike-Klasse in Spielberg (Österreich).

Sowohl der für das Team BCC Racing fahrende Reiterberger als auch der Pilot des Teams Kiefer Racing – jeweils auf einer BMW unterwegs – verbuchten je einen Podestplatz und einen Lauf, in dem sie Pech hatten und kaum punkten konnten. Reiterberger hatte im ersten Lauf sein Erfolgserlebnis. Hier wurde er mit nur gut 0,8 Sekunden Rückstand auf Florian Alt Zweiter, auf Rang drei landete Ilya Mikhalchik (EGS-alpha-Van-Zon-BMW).

In der Steiermark fuhr Reiterberger für das BCC-Racing-Team rund um Teammanager Andy Gerlich. Diesmal hatte der Obinger eine neue BMW M 1000 RR zur Verfügung, die an den Trainingstagen auf die schwierigen Voraussetzungen der Rennstrecke mit harten Bremspunkten und engen Kurven angepasst wurde. Trotz unvorhersehbarer Wetterbedingungen schaffte es Reiterberger, sich für das erste Rennen den zweiten Startplatz zu erkämpfen. „Leider war ich immer nur Zweiter hinter Florian Alt, aber er und sein Team haben wirklich auch einen super Job gemacht“, lobte er.

Pech hatte hier Luca Grünwald: Der vom sechsten Platz aus gestartete 26-Jährige musste den Ausfall des Gangsensors an seinem Motorrad verkraften. Das führt dazu, dass der Fahrer die Gänge nicht mehr einfach durchschalten kann, sondern dafür die Kupplung betätigen muss: „Das hat zur Folge, dass die Einstellung der Motorbremse auch nicht mehr richtig funktioniert – die Elektronik des Bikes ist erheblich gestört“, erläutert Teambesitzer Jochen Kiefer. Grünwald holte aber noch den zwölften Platz und somit vier IDM-Punkte.

Sogar nur einen Zähler gab es für Reiterberger im zweiten Durchgang, den er auf dem 15. Platz beendete. Die Elektronik seiner BMW M 1000 RR ließ ihn im Stich und die Maschine ging auf der Startaufstellung aus. „Da habe ich wirklich Glück gehabt, dass nichts passiert ist“, zeigt sich der Obinger auch etwas erleichtert. „Wir müssen trotzdem versuchen, das Positive mitzunehmen. Mein Team hat wirklich gute Arbeit geleistet.“ Das galt auch für das Kiefer-Team, für das Grünwald im zweiten Durchgang von der zehnten Startposition aus mit dem dritten Platz noch einen Podestrang erkämpfte.

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