Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Zwei Schulz-Tore beim 4:1-Erfolg

Gelungener Start: Erster Wacker-Heimsieg gegen Aschaffenburg

Jerome Läubli wird von Niklas Borger und Tim Littmann (rechts) in die Zange genommen.
+
Jerome Läubli wird von Niklas Borger und Tim Littmann (rechts) in die Zange genommen.
  • VonMichael Buchholz
    schließen

Der SV Wacker Burghausen ist mit einem 4:1-Heimerfolg über Wacker Burghausen perfekt aus der Winterpause in der Fußball-Regionalliga Bayern gestartet. Ganz nebenbei beendeten die Mannen von Trainer Leo Haas damit auch ihren Negativlauf von sechs sieglosen Spielen.

Burghausen – Nach sechs sieglosen Spielen zum Ende der Herbstrunde ist der SV Wacker Burghausen am Samstag erfolgreich in die Restsaison der Fußball-Regionalliga Bayern gestartet. Die Mannschaft von Trainer Leo Haas setzte sich mit 4:1 gegen den SV Viktoria Aschaffenburg durch, feierte damit überhaupt den ersten Regionalliga-Heimsieg gegen die Unterfranken und kletterte in der Tabelle auf Rang sechs.

Dropkick-Treffer zur Führung

„Wir haben die viel besseren Möglichkeiten in Richtung Tor gehabt und deswegen verdient gewonnen“, freut sich Haas und bezeichnet auch die Höhe des Sieges als folgerichtig, während Aschaffenburgs Trainer Jochen Seitz bemerkte: „Wir haben mit ein oder zwei Toren zu hoch verloren, die Niederlage geht aber in Ordnung.“ Letztlich waren die Gäste vor dem Tor von Markus Schöller einfach nicht zwingend genug, auch weil sich die Wacker-Abwehr nach anfänglichen Unsicherheiten stabilisieren konnte.

In der Anfangsphase hatten beide Mannschaften nach der langen Pause etwas Anlaufschwierigkeiten, die Partie litt zudem auch noch unter dem böigen Wind. Grundsätzlich war die Viktoria zunächst etwas besser im Spiel, aber dann präsentierten sich die Gastgeber hoch effizient. Nach einer abgewehrten Ecke von Denis Ade donnerte Kapitän Christoph Schulz die Kugel aus 18 Metern flach per Dropkick zum 1:0 ins lange Eck (17.). „Nach dem 0:1 haben wir kurzzeitig Probleme bekommen“, sah Seitz in der Folge eine ziemlich konfuse Gäste-Elf.

Starker Rückkehrer Bosnjak

Unmittelbar nach dem Anstoß läutete nämlich Jerome Läubli einen Konter ein, nach dem Andrija Bosnjak das vermeintliche 2:0 erzielte, bei dem Assistent Lothar Ostheimer aber einen Abseitsstellung erkannt hatte – eine etwas umstrittene Entscheidung. Doch die Wacker-Kicker haderten nicht lange, der starke Rückkehrer Bosnjak schickte Bachschmid mit einem Steckpass auf die Reise und der Vize-Kapitän zimmerte den Ball aus 16 Metern passgenau neben den kurzen Pfosten in die Maschen (21.).

Die Viktoria war nach der ersten Schreckphase um Antworten bemüht, allerdings fehlten dem Team von Seitz die zündenden Ideen und so konnte Burghausen den Vorsprung bis zur Pause ohne größere Probleme verwalten. Vier Minuten nach Wiederbeginn hätte Schulz fast seinen zweiten Treffer erzielt, als Ex-Bundesliga-Keeper Max Grün bei einem abgefälschten Versuch auf die Linie kleben blieb, dann aber gerade noch gegen den Wacker-Kapitän klären konnte. Wacker blieb am Drücker, hatte weitere Gelegenheiten durch Bosnjak und Läubli, ehe die Partie wieder verflachte.

Nur kurz kam noch Spannung auf

Wie aus dem Nichts dann der Anschlusstreffer für die Unterfranken, als Nicolas Hebisch einen weiten Ball per Kopf verlängerte und Roberto Desch zum 1:2 vollendete (80.). „Wenn wir das Spiel nach dem Anschlusstreffer länger offen gehalten hätten, wäre es noch mal spannend geworden“, mutmaßte Seitz. Daraus wurde aber nichts, weil der eingewechselte Christoph Maier nur eine Minute später nach Zuspiel von Andi Scheidl Keeper Grün „ausschaute“ und von der rechten Strafraumkante platziert ins kurze Eck traf.

Doch damit nicht genug: Zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit gelang Joker Noah Agbaje nach Doppelpass mit Maier aus acht Metern noch der vierte Treffer. „Man darf nicht vergessen, dass die Aschaffenburger schon um sechs Uhr morgens in den Bus gestiegen sind. Das ist schon brutal“, zeigte sich Burghausens Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk emphatisch mit den Gästen, machte aber klar: „Das war schon ein überzeugender Sieg unserer Mannschaft.“

SV Wacker Burghausen: Schöller – Schulz, Hingerl, Walter, Moser – Scheidl (ab 83. Agbaje), Ade, Spanoudakis (ab 83. Reiter), Läubli (ab 64. Maier) – Bachschmid (ab 88. Schlosser) – Bosnjak (ab 83. Ammari).

Schiedsrichter: Schultes (TSV Betzigau).

Zuschauer: 450.

Tore: 1:0 Schulz (17.), 2:0 Bachschmid (21.), 2:1 Desch (80.), 3:1 Maier (81.), 4:1 Agbaje (88.).

Der zweifache Wacker-Torschütze Christoph Schulz zieht an Benedict Laverty vorbei.

Mehr zum Thema