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In der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena

Gelungene Weltpremiere: Mit dieser Medaille starten die deutschen Biathleten in die Sommer-WM

Marlene Fichtner vom SC Traunstein wurde Sechste im Super-Sprint der Juniorinnen.
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Marlene Fichtner vom SC Traunstein wurde Sechste im Super-Sprint der Juniorinnen.

Super Auftakt für das deutsche Biathlon-Team bei der Sommer-Heim-WM in Ruhpolding. Die Juniorinnen holten die erste Medaille und auch die einheimischen Läuferinnen mischten vorne mit.

Ruhpolding – Eine Weltpremiere und einen herausragenden Auftakt für die die deutsche Mannschaft gab es bei der Biathlon-Sommer-WM in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena: Im Super-Sprint gewann Selina Kastl (SC Neubau) bei den Juniorinnen, Vierte wurde Johanna Puff (SC Bayrischzell), Sechste Marlene Fichtner (SC Traunstein/beide Stützpunkt Ruhpolding).

Als Achte rundete Selina Grotian das herausragende Mannschaftsergebnis ab.

Vize-Weltmeister bei den Junioren

Bei den Junioren wurde Fabian Kaskel (SC Todtnau) Vize-Weltmeister hinter dem Litauer Maxim Fomin, als Elfter überzeugte auch Albert Engelmann (WSV Clausthal-Zellerfeld). Insgesamt hatten es vier Juniorinnen und vier Junioren des Deutschen Skiverbands ins Finale geschafft.

Das Publikum half mit

„Ich habe erst gedacht, ich schaffe es vielleicht nicht, die Führung ins Ziel zu bringen. Aber dann haben mich die vielen Zuschauer angefeuert und ich dachte: Da kannst du dich doch jetzt nicht überholen lassen“, jubelte Kastl bei der Siegerehrung. Johanna Puff wollte zwar „nicht schon wieder einen vierten Platz“, war aber ansonsten begeistert: „Das war eine coole Stimmung in der Arena. Ich habe im Finale halt ein paar Fehler zu viel geschossen, aber in der Qualifikation lief es gut, und auch läuferisch bin ich sehr zufrieden.“

Das war auch Marlene Fichtner, die nach dem letzten Schießen sogar auf Rang vier vorgerückt war. Aber „ich wusste dann schon, dass es für eine Medaille wohl eher nicht reicht. Ich hatte auch nicht mehr erwartet, denn in den letzten Wochen lief es nicht optimal. Das war ein guter Schritt in die richtige Richtung“, freute sich die 19-Jährige. Auch ihr Trainer Andreas Birnbacher war mit seiner Auswahl hochzufrieden: „Sie haben es alle sehr gut gemacht.“ Bei Siegerin Kastl „haben wir gewusst, dass sie im Schießen ihre Stärken hat – aber sie hat ihre Sache auch auf der Strecke gut gemacht“.

Massenstart beim Nachwuchs

Und es gab bei der WM auf Skirollern eine Weltpremiere: Während der Super-Sprint bei den Erwachsenen im Einzelstart gelaufen wird, gab es beim Nachwuchs einen Massenstart, wobei die Teilnehmer auf je vier Läufe aufgeteilt wurden. Die sechs Erstplatzierten dieser Wettkämpfe waren direkt für das Finale der besten 30 qualifiziert, die restlichen sechs Finalteilnehmer wurden über das Zeitranking ermittelt. Die Biathleten hatten beim Schießen auf brutale Schnelligkeit gesetzt, zur Not auf Kosten der Treffsicherheit:

Das tat auch Albert Engelmann (WSV Clausthal-Zellerfeld), der insgesamt viermal in die 75 Meter lange Strafrunde musste. Als Siebter kam er nach dem zweiten Schießen aus der Strafrunde heraus, machte aber auf der letzten 1,5-km-Runde im Sekundenkampf noch zwei Positionen gut und kam somit ebenso in den Endlauf wie Fabian Kaskel (SC Todtnau/er hatte den ersten Lauf gewonnen), Hans Köllner (WSV Clausthal-Zellerfeld/Dritter des zweiten Laufs) und Linus Kesper (SC Willingen).

Souverän den Endlauf erreicht

Bei den Juniorinnen hatte Marlene Fichtner (SC Traunstein) als Vierte ebenfalls souverän den Endlauf erreicht. Nach fehlerfreiem ersten Schießen hatte sie als Dritte bereits gut 20 Sekunden Vorsprung auf Rang sieben. Im Stehend-Anschlag verfehlte die 19-Jährige zwar zweimal das Ziel, doch auch ihre Verfolgerinnen trafen nicht perfekt, und so war der Einzug in den Endlauf gesichert. Den schafften eben auch Johanna Puff, Selina Grotian und Selina Kastl – und lieferten dann im Finale allesamt eine Top-Leistung ab.

Die Ergebnisse

Juniorinnen, Super-Sprint, Finale (7,5 km): 1. Selina Kastl, SC Neubau 20:30,3 Minuten/3 Schießfehler; 2. Lea Repinc, Slowenien + 26,9 Sekunden/2; 3. Lora Hristova, Bulgarien + 38,1/5; 4. Johanna Puff, SC Bayrischzell/Stützpunkt Ruhpolding + 42,1/6; 5. Kristyna Otcovska, Tschechien + 44,2/3; 6. Marlene Fichtner, SC Traunstein + 48,7/2; 8. Selina Grotian, SC Mitenwald) + 58,3/5.

Junioren, Super-Sprint, Finale (7,5 km): 1. Maxim Fomin, Litauen 18:00,9 Minuten/0 Schießfehler; 2. Fabian Kaskel, SC Todtnau, + 21,3/3; 3. Maxime Germain, USA + 23,6/5; 4. Tomas Mikyska, Tschechien + 24,6/5, 5. Dmytrij Hruschak, Ukraine + 36,9/3; 11. Albert Engelmann, + 1:28,4/8; 20. Hans Köllner, beide WSV Clausthal-Zellerfeld +1:54,9/8; 29. Linus Kesper, SC Willingen + 4:04,5/12.

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