Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


23 Stunden – Michael Harrer läuft Bestzeit

Neuauflage des Chiemgauer 100: Drei Damen und zwölf Herren bewältigen 100 Meilen

Vier Damen bewältigten die 100 Kilometer: Nicole Fischer (Zweite), Siegerin Rosemarie Zimmermann, Claudia Schmid (Dritte), Sibylle Brücklmayr (von links).
+
Vier Damen bewältigten die 100 Kilometer: Nicole Fischer (Zweite), Siegerin Rosemarie Zimmermann, Claudia Schmid (Dritte), Sibylle Brücklmayr (von links).

58 Athleten meisterten die 100-Kilometer-Distanz bei der 17. Auflage des Chiemgau 100. Das ist Ziel ist kein vorgegebener Ort. Die Teilnehmer laufen, soweit sie ihre Füße tragen.

Von Pele Faßbender

Bergen – 100 Meilen, 100 Kilometer oder so weit die Füße tragen. Das ist das Motto beim „Chiemgauer 100“. Nachdem Hauptorganisator Giselher Schneider die Rennleitung niederlegte und an ein mehrköpfiges Team des TSV Bergen weitergab, wurde das Rennen mit einer neuen Streckenführung erstmals von Bergen aus gestartet. An Attraktivität hat das Rennen auch in der 17. Auflage nichts eingebüßt. Die 150 Startplätze waren bereits im Vorfeld schnell vergeben.

Individueller Startzeitpunkt

Eine Besonderheit ist, dass die Teilnehmer auf der 100-Meilen-Distanz (eine Meile = 1609 Meter) ihren persönlichen Startzeitpunkt selbst festlegen. Dieser elitäre Kreis hatte nicht nur mit den 7300 Höhenmetern zu kämpfen, sondern besonders mit dem Wetter, denn nach einigen Stunden Laufzeit, zog ein Gewitter auf.

Mehr aus dem Regionalsport finden Sie hier.

Die Veranstalter appellieren seit jeher an die Eigenverantwortung der Athleten, und auch dieses Mal meisterten die Läufer diese Schwierigkeiten bravourös. Schnellster bei den Herren war Michael Harrer mit 23 Stunden Laufzeit. Das bescherte ihm fast eine Stunde Vorsprung vor Lino Baldessari. Drei Stunden danach erreichte Rudi Döhnert den Fußballplatz in Bergen. Der für den SC Eisenärzt startende Wolfgang Geistanger zeigte auch eine starke Leistung. Mit einer Zeit von 28:36 belegte er den sechsten Gesamtrang von zwölf Gewerteten.

Drei Damen schaffen 100 Meilen

Sehr beeindruckend waren auch die Leistungen bei den Damen: Drei meisterten die 100-Meilen-Distanz: Marina Kolassa in knapp 28 Stunden, dahinter Katrin Grieger und Dina Böhm mit deutlichem Abstand.

Drei 100-Meilen-Bezwinger unter sich: Der Zweitplatzierte Lino Baldessari, Sieger Michael Harrer und der Dritte Rudi Döhnert (von links).

Wesentlich enger waren die Abstände auf der 100-Kilometer-Distanz mit rund 4.600 Höhenmetern. Bei den Herren siegte Valentin von Oy in starken 12:40. Nur sechs Minuten später lief Lokalmatador Stephan Aitl vom TSV Vachendorf über die Ziellinie, dicht bedrängt von Anton Schäfer (12:48). Insgesamt 54 Athleten schafften die 100 Kilometer.

Rosemarie Zimmermann siegt über 100 Kilometer

Bei den Damen erreichten vier Starterinnen das Ziel. Rosemarie Zimmermann blieb ganz knapp unter 15 Stunden. Dahinter Nicole Fischer (16:57). Zeitgleich auf Platz Drei Sibylle Brücklmayr und Claudia Schmid (17:55).

Nach dem Rennwochenende können die vier Hauptorganisatoren Kathi Hallweger, Dirk Misselhorn, Meikl Krammer und Alois Klauser auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken. Grund waren auch die vielen positiven Rückmeldungen der Teilnehmer. Gute Stimmung herrschte ebenso bei den rund 100 Helfern, die tatkräftig unterstützten. (pfa)

Mehr zum Thema

Kommentare