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Erstmals zum Start gegen Böblingen

Gelingt Kolbermoor ein Auftakt nach Maß? Saisonstart in der Tischtennis-Bundesliga

Krisztina Toth (links) – hier mit Svetlana Ganina – wird am Sonntag im Auftaktspiel das Coaching der Damen übernehmen.
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Krisztina Toth (links) – hier mit Svetlana Ganina – wird am Sonntag im Auftaktspiel das Coaching der Damen übernehmen.
  • VonGerhard Erlich
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Es geht wieder los! Die Kolbermoorer Tischtennis-Damen gehen in die nächste Saison in der höchsten deutschen Spielklasse. Zum Auftakt steht ein Heimspiel gegen den SV Böblingen an.

Kolbermoor – Am Sonntag wird es nun auch für Kolbermoors Erstliga-Tischtennisdamen ernst, wollen sie doch versuchen, nach zuletzt in der Saison 2017/2018 wieder einmal den Deutschen Meistertitel an die Mangfall zu holen. Das Quartett um Kristin Lang & Co geht nunmehr in die elfte Bundesliga-Saison.

Das Eröffnungsspiel am Sonntag in der Rofa-Arena in der Max-Hofmann-Straße bereits ab 13 Uhr gegen den SV Böblingen ist eine wahrlich besondere Begegnung. Bis auf die Premierenspielzeit 2012/2013, als man gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern als Aufsteiger vor heimischem Publikum eine 0:6-Klatsche kassierte, hat man kein einziges Saisonauftaktspiel verloren. Interessant dabei ist auch, dass man in den letzten fünf Jahren am Anfang einer Spielzeit zunächst immer auswärts antreten musste.

Mit der erst 15-jährigen Annett Kaufmann kommt eines der größten Talente Deutschlands am Sonntag nach Kolbermoor.Gerhard Ehrlich

Fast immer Kantersiege zum Start

Bis auf das 5:5 vor vier Jahren beim TV Busenbach konnte man jedoch immer durch Kantersiege überzeugen. So ähnlich hätte man sich das auch für Sonntag vorgestellt, nach 2015, als man gegen den TuS Bad Driburg mit 6:0 gewann, einen deutlichen Erfolg einzufahren. Im Übrigen ist aber auch die Sonntagsbegegnung, zu der wieder Zuschauer zugelassen sind, eine Art Premiere. Denn noch nie begann man eine Spielzeit gegen den SV Böblingen.

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Bei aller Freude über die bisher in den letzten Jahren gezeigten Leistungen tritt Kolbermoors Abteilungsleiter und Trainer Michael Fuchs, der derzeit bei den Paralympics in Tokio weilt, aber immer auf dem neuesten Stand ist, was sein Damenteam betrifft, auf die Euphoriebremse. „Wir sind diesmal nicht der Favorit. Es wird ein hartes und schweres Spiel“, meinte er. Seine Sorgen galten vor allen Dingen Yuan Wan, die verletzungsbedingt vor einer Woche schon die deutschen Meisterschaften absagen musste und vermutlich auch die Auftaktbegegnung nicht bestreiten kann.

Böblingen kommt mit Top-Spielerin Gotsch

Und dann hat sich beim Sonntagsgegner SV Böblingen um Qianhong Gotsch ein Team entwickelt, das wahrlich mehr kann, als dessen Manager Frank Tartsch nach außen hin verlauten lässt. „Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Das wäre Platz sieben“, ließ er verlauten. Wenn da nicht die Deutsch-Chinesin Gotsch wäre, die für die gesamte Liga trotz ihrer 53 Jahre nach wie vor einen harten Brocken darstellt.

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Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn Krisztina Toth – sie wird wegen des Fehlens von Michael Fuchs das heimische Quartett am Sonntag betreuen – vor kurzem erläuterte: „Für mich ist Gotsch nach wie vor eine Weltklassespielerin.“ Neuerdings hat sich bei den Baden-Württembergerinnen mit Annett Kaufmann eine erst 15-Jährige in Szene gesetzt, von der man in nächster Zeit wohl noch viel hören dürfte. Auch hier äußerte sich Kristzina Toth sehr positiv über Böblingens Nummer zwei bei den Damen: „Sie ist wohl das größte Talent Deutschlands.“

Lang verlor gegen das Talent

Ein Lied davon kann auch Kristin Lang singen. Sie musste sich dem Nachwuchsstar, der bei den letzten Jugend-Europameisterschaften drei Goldmedaillen holte, vor einer Woche im Viertelfinale der deutschen Meisterschaften in sieben Sätzen beugen.

Am Sonntag treffen beide Spielerinnen wieder aufeinander und da hat Kolbermoors Spitzenspielerin Kristin Lang die Möglichkeit einer Revanche. „Ich hoffe, ich mache es diesmal besser“, gab sie zu verstehen. Aufseiten der Gastgeberinnen wird man natürlich versuchen, einen Start nach Maß hinzulegen. Fest steht aber, dass Naomi Pranjkovic aufgrund des Mitwirkens bei den Croatia und Slovenia Open ausfallen wird. Dafür kommt Laura Tiefenbrunner zum Einsatz. Wer die Position vier einnimmt, dies wird man kurzfristig entscheiden.

150 Zuschauer, 3G-Regel

Der stellvertretende Abteilungsleiter Günther Lodes sagte hierzu: „Wir haben auch die Möglichkeit, noch jemanden aus der zweiten Mannschaft spielen zu lassen. Im Übrigen darf die Begegnung vor 150 Zuschauern durchgeführt werden. Allerdings gilt die 3G-Regel.“

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