Biathlon

Gelingt in dieser Saison der nächste Schritt? Dominic Schmuck freut sich auf IBU-Cup

Dominic Schmuck freut sich auf den Auftakt im IBU-Cup.
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Dominic Schmuck freut sich auf den Auftakt im IBU-Cup.

Im Vorjahr hatte er seine bislang beste Saison absolviert, in diesem Winter scheint für Biathlet Dominic Schmuck (SC Schleching) sogar noch eine Steigerung möglich.

Schleching – Der 24-Jährige vom Stützpunkt Ruhpolding zeigte sich bislang gut in Form, überzeugte bei der Deutschen Meisterschaft im Herbst (auf Skirollern) und bei internen Test-Wettkämpfen in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena. Nun gilt es, diese Leistungen in seinen ersten internationalen Einsätzen der neuen Saison zu bestätigen.

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Schmuck gehört dem deutschen Aufgebot an, das bei den zwei IBU-Cups am Arber in dieser und der kommenden Woche am Start ist. Dort hofft er auf gute Ergebnisse, denn die Leistungen dort sind das wichtigste Kriterium für die Nominierung zur Europameisterschaft. Diese findet vom 27. bis 31. Januar in Duszniki Zdroj (Polen) statt.

„Ich habe gemerkt, dass ich Schritt für Schritt nach vorne gehen kann“

Im Vorjahr hatte sich Schmuck erstmals für die kontinentalen Titelkämpfe qualifiziert und in Minsk (Belarus) insbesondere in der Verfolgung (Elfter nach Rang 17 im Sprint) gut mitgehalten. Damit hatte er seinen Aufwärtstrend im vergangenen Winter abermals dokumentiert. „Ich habe gemerkt, dass ich Schritt für Schritt nach vorne gehen kann“, stellte er daher fest.

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Für diesen Winter sieht der Bundespolizist sein „Gesamtpaket“ auf höherem Niveau als in der Vergangenheit. „Auch im Schießen ging es nach vorn, ich kann jetzt auch mal mehr riskieren und schneller schießen“, freut sich der 24-Jährige. Ebenso habe er sich im läuferischen Bereich verbessert. Das hatte sich frühzeitig abgezeichnet. „Ich bin zum Glück gut durch den Sommer gekommen.“

Vorfreude auf die Rennen am Arber

Nun freut er sich darüber, „dass die Rennen am Arber fix sind“. Man habe bereits im Weltcup gesehen, „dass die Hygienekonzepte greifen. Auch wir werden vor der Abfahrt noch einmal getestet, und dort sollen wir immer nur mit dem Zimmerpartner gemeinsam trainieren und unterwegs sein“, erläutert er die Vorsichtsmaßnahmen, die das Team getroffen hat.

Die Strecken am Arber „sind im Winter mit die anspruchsvollsten, die es im IBU-Cup gibt“, weiß der 24-Jährige. Er wolle „erst einmal gute Ergebnisse am Arber holen, weil ja davon die EM-Teilnahme in Polen abhängt“. Sich eines der EM-Tickets zu sichern, sei zunächst das Hauptziel. Es wäre der nächste Schritt. who

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