Schlusslicht TSV Ampfing gastiert am Sonntag um 15 Uhr bei Mitkonkurrent Passau

Es geht um die Wurst

Erwartet, egal wie, drei Punkte in Passau: Ampfings Trainer Robert Unterhuber. Foto mb
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Erwartet, egal wie, drei Punkte in Passau: Ampfings Trainer Robert Unterhuber. Foto mb

Jetzt gilt es: Alles andere als ein Dreier am morgigen Sonntag um 15 Uhr beim 1. FC Passau bedeutet vermutlich schon den Abstieg aus der Fußball-Landesliga Südost.

Fünf Punkte beträgt der Rückstand der Schweppermänner auf die Dreiflüssestädter, die den letzten Relegationsplatz einnehmen.

Die Passauer haben dabei noch ein Spiel weniger bestritten und hängen ihrerseits acht Zähler hinter dem direkten Klassenerhalt zurück. In der letzten Spielzeit noch ein Spitzenteam, hat die Mannschaft von Trainer Thomas Fuchs in dieser Saison mit argem Verletzungspech zu kämpfen, vor allem der Ausfall der Offensivspieler Joschi Schreyer und Martin Giermeier wiegt schwer und deswegen soll der Blitztransfer eines tschechischen Angreifers die Stürmernot lindern. Ob die neue "Wunderwaffe" am Sonntag schon spielberechtigt ist, bleibt abzuwarten.

"Diese Frage sollte uns sowieso nicht beschäftigen, für uns gilt es hochkonzentriert an die Aufgabe heranzugehen, mit einfachen fußballerischen Gedanken zu agieren und nicht alles zu verkomplizieren", sagt Robert Unterhuber. Der Trainer wird vermutlich auf Mario Maric verzichten müssen, der sich eine Zerrung geholt hat, dafür könnte Matthias Huber nach langer Verletzung wieder in der Startformation stehen. Unterhuber: "Nach den Eindrücken dieser Trainingswoche ist das auf jeden Fall eine Option." Wieder an Bord ist auf jeden Fall Kapitän Özgür Kart, der zuletzt wegen einer Grippe gefehlt hat und auch Timm Schwedes, der in Hallbergmoos mit einem "Pferdekuss" raus musste, ist einsatzbereit. Dagegen müssen die Ampfinger wohl noch längerfristig auf Wahid Alemi (Schulterverletzung) verzichten.

"Einsatz, Zweikampfstärke und absoluten Willen", fordert Unterhuber von seiner Mannschaft und gibt ihr als taktische Marschroute auf den Weg: "Wir müssen im Mittelfeld eng stehen und dürfen uns auf gar keinen Fall Leichtsinnsfehler wie zuletzt in Hallbergmoos erlauben."

Beim Gastgeber fehlen neben Schreyer und Giermeier noch Patrick Mühlberger, Michael Eibl, Michael Meier und Sebastian Dichtl. Lediglich Christoph Wimmer wird voraussichtlich in den Kader zurückkehren. "Wir müssen unbedingt punkten und den Gegner zumindest auf Distanz halten", weiß natürlich auch Passaus Coach Fuchs um die Brisanz der Partie. mb

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