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Es geht gleich „in die Vollen“

Vor prächtiger Kulisse werden die Wettbewerbe des Chiemsee-Pferdefestivals ausgetragen.  Weitz
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Vor prächtiger Kulisse werden die Wettbewerbe des Chiemsee-Pferdefestivals ausgetragen. Weitz

Ising – Die Anspannung steigt: Beim zehnten Chiemsee-Pferdefestival auf Gut Ising, das heute, Donnerstag (8 Uhr), beginnt und bis zum 10. September nur einen Ruhetag (Montag, 4. September) aufweist, geht es gleich zum Auftakt so richtig „in die Vollen“.

Einer ohnehin schon nicht leichten CSI-YH-Springprüfung (1,25 Meter) folgt ab 10.30 Uhr eine CSI  2*-Springprüfung. Das sogenannte Einlaufspringen mit Hindernissen bis zur Höhe von 1,35 Metern. Das umfangreiche Programm am Eröffnungstag umfasst insgesamt sieben Springprüfungen, deren Abschluss ein S*-Springen (1,40 Meter) darstellt, das um 19.30 Uhr beginnt.

Gemeldet für das Turnier sind unter anderem Felix Haßmann (Reit- und Fahrverein Lienen), der 2016 den Großen Preis des ersten Turnier-Wochenendes gewonnen hatte. Er muss sich unter anderem mit der starken Lokalmatadorin Julia Schönhuber (RV Seehof am Waginger See) messen. Die Trostbergerin – im Vorjahr bei Haßmanns Sieg Fünfte auf ihrem Erfolgspferd Ziro Percent – hatte 2016 zudem mit ihrem Pferd Lennon im EY-Cup S** der U25 den Sieg geholt.

Ebenso mit von der Partie sind weitere Lokalmatadoren wie Andreas Schrankl (RFV Altötting-Mühldorf), der Isinger David Will (RuF Pfungstadt), Hendrik Gravemeier (RFV Rupertiwinkel) und die Isingerin Sylvia Gugler (RUF Pfungstadt/USA).

Gugler ist als Vorsitzende des Turnier-Ausschusses und als Turnierleitung (gemeinsam mit Josef Beilmaier) auch organisatorisch in Ising stark gefordert. „Aber das geht gut. Das Team hat sich gut eingespielt, da kennt jeder seinen Handgriff.“ Zudem kommen zu den Isinger Helfern noch Helfer aus Pfungstadt dazu, die ebenfalls schon mehrmals in Ising im Einsatz waren. „Da passt das mit dem Reiten nebenher schon“, so Gugler. Nach neuesten Meldungen sind pro Veranstaltungswoche 200 bis 250 Reiter gemeldet, ebenso wie jeweils rund 400 Pferde.

Für Pfungstadt ist auch wieder Maria Victoria Perez (Puerto Rico) im Einsatz, die in Pfungstadt auch als Bereiterin angestellt ist. „Sie hat international schon einige Erfolge vorzuweisen“, hebt Gugler hervor. Zu den namhaften Teilnehmern gehören unter anderem auch der zuletzt bei der EM überzeugende Österreicher Christian Rhomberg, der Münchner Rüdiger Renner und die Luxemburgerin Charlotte Bettendorf.

Sie alle freuen sich auf die Wettbewerbe. Bei diesen geht es am Freitag ab 8 Uhr zur Sache. An diesem Tag geht es bei der abschließenden Zwei-Phasen-Springprüfung (1,45 Meter) bereits um die erste Qualifikationschance für den Großen Preis. Es folgt ein „langer Samstag“, denn auf zahlreiche Prüfungen ab 8 Uhr (darunter ab 12 Uhr die zweite GP-Qualifikation) folgt um 20 Uhr nach dem Schauprogramm noch die Siegerrunde einer S*-Prüfung sowie die Zweikampf-Springprüfung „Bayern gegen den Rest der Welt“. Krönender Abschluss des Sonntags ist dann der Große Preis der Bethmann-Bank (circa 14.40 Uhr).

In der zweiten Turnierwoche geht es ab Dienstag, 5. September, los. Bei den Springreitern steht am Sonntag, 10. September, dann der nächste Große Preis (diesmal GP der Julius-Bär-Bank) auf dem Programm, für die Dressur-Spezialisten sind der GP de Dressage (Donnerstag), die GP Kür (Samstag) und der GP Special (Sonntag) die höchstwertigen Prüfungen. In der zweiten Turnierwoche ist sogar wieder Vielseitigkeits-Olympiasieger Michael Jung (RSG Altheim) gemeldet. Jung hatte im Vorjahr den Organisatoren das größtmögliche Kompliment gemacht: „Wenn man sich auf Gut Ising als Reiter nicht wohlfühlt, sollte man auf der Stelle mit dem Turniersport aufhören.“ Sollten die Sportler wieder so zufrieden sein, wäre dies für die Veranstalter ein großer Erfolg. who

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