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Geglücktes Ferstl-Comeback

Diese 20 Weltcup-Punkte nimmt „Pepi“ Ferstl liebend gerne mit.

Bei seinem Comeback in Saalbach – in der Abfahrt wurde er 34. – sorgte der Speed-Spezialist aus Tengling im Landkreis Traunstein mit Rang 13 im Super-G für Furore. Damit schaffte er die „Quali“ fürs Weltcup-Finale in seiner Lieblingsdisziplin in Lenzerheide (Schweiz/17. bis 21. März). Dass er nur einen Monat nach seinem schweren Sturz auf der „Kandahar“ in Garmisch-Partenkirchen überhaupt wieder im Weltcup starten konnte, grenzt an ein kleines Wunder. Doch Reha und Aufbautraining hat der 32-Jährige eben extrem gewissenhaft durchgezogen. Trotzdem: Ohne Schmerzen gingen seine Fahrten am Zwölferkogel in Hinterglemm natürlich nicht über die Bühne – Muskelbündelriss im Hüftbeuger und angebrochenes Sprunggelenk sind schließlich keine Kleinigkeiten.

Schon nach der Abfahrt auf der „Schneekristall“-Piste – in der er oben Zeit liegen ließ, ehe er sich im mittleren und unteren Abschnitt steigerte – zeigte sich der Speed-Experte vom SC Hammer zufrieden: „Vom Ergebnis her war es zwar kein guter Tag, aber für mich persönlich ein sehr guter. Ich kann wieder Skifahren, bin wieder bei den Jungs dabei – man darf ja nicht vergessen, dass ich bei meinem Sturz auf der ,Kandahar‘ Glück hatte, dass nicht mehr passiert ist.“ Auch Dominik Schwaiger löste das Ticket fürs Weltcup-Finale: Der 29-Jährige vom WSV Königssee – wie Ferstl Mitglied im Skiverband Chiemgau – wurde in der Saalbach-Abfahrt 32. und qualifizierte sich gerade noch fürs Downhill-Race in Lenzerheide. cs

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