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Damit hatte keiner gerechnet

Gegen drei Top 50 Spieler der Tennis-Weltrangliste: So sorgte Rosenheim für eine Überraschung

Sorgte für den 1:1-Ausgleich: Jonas Forejtek gewann sein erstes Einzel für den TC 1860 Rosenheim.
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Sorgte für den 1:1-Ausgleich: Jonas Forejtek gewann sein erstes Einzel für den TC 1860 Rosenheim.

Was für ein Aufgebot aus der Tennis-Weltrangliste am Sonntag in Rosenheim: Favorit Gladbach hatte drei Spieler aus den Top 50 der Weltrangliste am Start. Trotzdem hielten die Rosenheimer Sechziger überraschend, teilweise sogar sensationell gut mit.

Von Bastian Rapp

Rosenheim  – Wenn das keine Überraschung ist: Der ersatzgeschwächte Tennis-Bundesligist TC 1860 Rosenheim sicherte sich im Heimspiel gegen die hochfavorisierten Gladbacher ein 3:3-Remis und damit einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt in der 1. Liga.

Nach den Einzeln stand es 3:1

In einem fulminanten Heimspiel führten die Sechziger am Sonntag gegen scheinbar übermächtige Gäste nach den Einzeln sogar mit 3:1. Und das obwohl die Gladbacher mit drei Spielern aus den Top 50 der Weltrangliste angereist waren. „So eine geballte Ladung an Topspielern hat in Rosenheim bisher noch keine Mannschaft aufgeboten“, erklärte Sechziger-Vorstand Wolf-Dieter Dörfler, der sich gegen die Gladbacher zunächst nicht viel ausgerechnet hatte. Doch durch außergewöhnliche Einzelleistungen mit toller Zuschauerunterstützung ging doch ein Punkt an die Heimmannschaft.

Damir Dzumhur zeigte sich deutlich verbessert

Am Center Court startete Damir Dzumhur gegen den spanischen Veteran Albert Ramos-Vinolas, die aktuelle Nummer 40 der Welt. Im zweiten Match nach seiner Zwangspause zeigte der Bosnier gewohnten Kampfgeist angefeuert von vielen Fans und konnte eine viel bessere Leistung bringen als eine Woche zuvor. Nach zahlreichen Chancen und einer bitteren Schiedsrichterentscheidung musste er sich dem Spanier nur knapp mit 4:6/6:7 geschlagen geben.

Trotz seiner Niederlage gegen die Nummer 40 der Welt Albert Ramos-Vinolas bot Damir Dzumhur (Bild) eine starke Leistung.

Parallel konnte Jonas Forejtek seinen ersten Einzelsieg für Rosenheim in dieser Saison holen, 6:4 und 6:3 hieß es am Ende recht deutlich für ihn gegen seinen tschechischen Landsmann Lukas Rosol.

Rund 100 Plätze schlechter platziert

In der zweiten Runde musste Manuel Guinard gegen den Shootingstar von Gladbach, die aktuelle Nummer 32 der Welt, Sebastian Baez aus Argentinien ran.

Manuel Guinard sorgte mit seinem Sieg gegen die Nummer 32 der Welt für die große Überraschung.

Rund 100 Plätze schlechter platziert ist der Franzose, davon war aber auf dem Platz nicht viel zu erkennen. Guinard drehte immer in den wichtigen Momenten auf und überpowerte den flinken Südamerikaner und gewann überraschend mit 7:6 und 6:1.

Brasilianer Felipe Meligeni siegte im Match-Tiebreak

Auch ähnlich überraschend gewann parallel der Brasilianer Felipe Meligeni in seiner ersten Partie für 1860 gegen den Niederländer Tallon Griekspoor, Nummer 47 der Welt, in einer hart umkämpften Partie 6:2/ 6:7 und im Match-Tiebreak 10:7.

Der Argentinier Sebastian Baez in Diensten der Gladbacher verlor sein Einzel.

Somit hatte man mit 3:1 nach den Einzeln bereits einen Punkt sicher, was einerseits im Abstiegskampf äußerst wichtig ist und so nicht abzusehen war. Allerdings hielt das Glück in den Doppeln nicht an, denn die gingen beide an Gladbach. Guinard/Meligeni verloren 0:6/6:7 gegen Baez/Griekspoor und Dzumhur/Weissborn 5:7/3:6 gegen Rosol/Jebavy.

Mit einem weiteren Punkt in der Tasche ist man nun schon zumindest runter von den Abstiegsrängen und kann positiver in die restliche Saison blicken. Auch die tolle Stimmung macht Lust auf die weiteren zwei Heimspiele, in dieser Hinsicht muss man sich vor keinem Gegner verstecken.

Am nächsten Sonntag in Mannheim

Am nächsten Sonntag steht ein weiteres hartes Spiel an, es geht auswärts gegen die Serienmeister aus Mannheim. Die befinden sich aktuell aber auch nur im Tabellenmittelfeld, vielleicht ist also wieder etwas möglich. Möglich ist sogar, dass Dominic Thiem für die Mannheimer aufläuft.

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