Gars und Oberbergkirchen überzeugten

Der ESC Rattenbach II hat sich hoch verdient den einzigen Aufstiegsplatz in die Eisstock-Bayernliga Süd geangelt. Im Aufstiegsfinale der beiden Landesligameister Süd-Nord und Süd-Süd setzten sich Thomas Leibinger, Thomas Reiser, Christian Hofmann, Michael Großmann und Christian Hochholzer souverän mit 24:8 Punkten gegen den ESV Gstadt durch.

Sowohl bei der Vorrunde in Ruhpolding, als auch der Rückrunde in Bad Aibling zeigte sich Rattenbach bestens in Schuss und gewann mit 43:13 Punkten und zehn Zählern Vorsprung überlegen die Meisterschaft der Gruppe Süd-Nord. Hinter Dominator Rattenbach folgten die stark aufspielenden Aufsteiger SSC Kollbach (Hans Maier, Stefan Baumgartner, Manfred und Stefan Eschlbeck), TSV Gars (Fritz Neumair, Franz Mungstl, Georg Fischer, Alois Ortner), SV Oberbergkirchen II, SV Haiming und SSV Nöham. Weniger gut zu Recht fanden sich die Neulinge DJK SG Ramsau (10. Platz) und SV Teising (14).

In der Parallelgruppe Süd-Süd behielt Gstadt (41:15) in der Besetzung Ernst Bodler, Florian Pletzenauer, Richard Kometer, Alois Gartner, Peter Obermüller und Werner Hekele mit drei Punkten Vorsprung die Oberhand. Absteiger SV Truchtlaching II (Florian Huber, Sebastian Reiter, Peter Berger, Siegfried Hüller, Simon Daxenberger) verpasste mit dem zweiten Platz die sofortige Bayernliga-Rückkehr genauso wie SV Kay II auf Rang acht. Von den vier Neulingen konnten sich EC Eintracht Aufham II (Richard Kammel, Stefan Stumpfegger, Rudi Leppertinger, Stefan Hogger) und TSV Neubeuern auf den Plätzen drei und vier mit positivem Punktekonto im Spitzenfeld etablieren. Dem TuS Engelsberg III (10) und vor allem dem EC Lampoding II (12) blieb dagegen eine negative Ausbeute nicht erspart.

Der Reform des Spielsystems durch den Bayerischen Eissport-Verband (BEV) geschuldet gibt es heuer keine echten Absteiger. Moarschaften die nächstes Jahr in den teilweise, um Durchgängigkeit zu erreichen, neu geschaffenen Bezirksoberligen Nord und Süd schießen, zielen auch weiterhin in der fünfthöchsten Klasse. Die Teams aus den ersatzlos wegfallenden fünf Oberligen sowie den beiden verbleibenden Landesligen Süd-Süd und Süd-Nord sowie die Aufsteiger aus den bisherigen Bezirksoberligen kommen alle in einen Topf und werden dann in jedem Bezirk nach Nord und Süd aufgeteilt. Vermutlich werden aus der Landesliga Süd-Süd sechs, aus der Parallelstaffel Süd-Nord sogar elf Teams in der nächsten Saison in den Bezirksoberligen starten.

Landesliga Süd-Nord: 1. ESC Rattenbach 43:13; 2. SSC Kollbach 33:23; 3. TSV Gars am Inn 33:23; 4. SV Oberbergkirchen II 32:24; 5. SV Haiming 31:25; 6. SSC Nöham 30:26; 7. EC Triftern 30:26; 8. TuS Töging 28:28; 9. TSV Neumarkt St. Veit 27:29; 10. DJK SG Ramsau II 26:30; 11. TSV Gangkofen 25:31; 12. EC Irging Simbach III 22:34; 13. SSV Nöham II 22:34; 14. SV Teising 21:35; 15. EC Frauendorf 17:39. - Süd-Süd: 1 Gstadt 41:15; 2. SV Truchtlaching II 38:18; 3. EC Eintracht Aufham II 35:21; 4. Neubeuern 34:22; 5. TSV Eiselfing 34:22; 6. SV Kay II 32:24; 7. FC Halfing 32:24; 8. EV Harpfing 31:25; 9. EC Bad Feilnbach 28:28; 10. TuS Engelsberg III 27:29; 11. Grassau 25:31; 12. EC Lampoding 21:35; 13. SV Linde Tacherting II 17:39; 14. SV Höslwang 16:40; 15. BEC Berchtesgaden 9:47. - Aufstiegsfinale: Rattenbach gegen Gstadt 24:8. kam

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