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Hochkarätige Besetzung und abwechslungsreiches Programm

„Ganz Ruhpolding freut sich“: So einzigartig wird die Biathlon-Sommer-WM in der Chiemgau-Arena

Bereits im Vorjahr war Dorothea Wierer mit der italienischen Biathlon-Nationalmannschaft auf Skirollern in der Chiemgau-Arena unterwegs. Die mehrfache Weltmeisterin aus Südtirol hat bereits 2013 Gold bei der Sommer-WM gewonnen und ist einer der prominentesten Namen bei den anstehenden Titelkämpfen in Ruhpolding.
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Bereits im Vorjahr war Dorothea Wierer mit der italienischen Biathlon-Nationalmannschaft auf Skirollern in der Chiemgau-Arena unterwegs. Die mehrfache Weltmeisterin aus Südtirol hat bereits 2013 Gold bei der Sommer-WM gewonnen und ist einer der prominentesten Namen bei den anstehenden Titelkämpfen in Ruhpolding.

Bald ist es soweit: Die Biathlon-Sommer-WM in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena startet am Mittwoch in die Trainings und Wettkämpfe. Die Vorfreude in ganz Ruhpolding ist riesig.

Ruhpolding – Die sportliche Qualität ist so hoch wie noch nie: Vor der Biathlon-Sommer-WM in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena, die am Mittwoch beginnt, steigt die Vorfreude. Dies gilt auch für die Organisatoren.

Neben dem deutschen Team, das praktisch mit „vollem Aufgebot“ antritt, ist auch internationale Prominenz dabei. „Das ist schon auf WM- oder Weltcup-Niveau wie im Winter“, betont Engelbert Schweiger, Chef des OK Biathlon Ruhpolding, angesichts dessen, dass – nach der Nachmeldung von Bosnien-Herzegowina – insgesamt 30 Nationen am Start sein werden. „Das gab es noch nie bei einer Sommer-WM.“

Von den Top-Nationen fehlen lediglich Frankreich und Norwegen. Dafür bringen unter anderem Schweden mit Elvira Öberg (Zweite des Gesamtweltcups 2021/22), Österreich mit Lisa Theresa Hauser (Dritte des Gesamtweltcups), Italien mit Dorothea Wierer (9.) und Tschechien mit Marketa Davidova (10.) auch ihre Topstars mit nach Ruhpolding. Bei den schwedischen Männern ist unter anderem Sebastian Samuelsson (Dritter im Gesamtweltcup) gemeldet.

„Das ist schon erste Sahne“, freut sich Schweiger, zumal auch organisatorisch alles bestens läuft. Die meisten Teams sind am Montag angereist. „Sie alle unterzubringen war gerade wegen der Ferienzeit schon eine große Herausforderung: Da gilt ein großer Dank unserer Tourist-Info, die sich in gewohnter Art und Weise um die Unterbringung der Teams gekümmert hat“, lobt der OK-Generalsekretär. Schließlich sind insgesamt über 330 Aktive und etwa 210 Offizielle aus den Nationalverbänden gemeldet.

Der Dienstag und der Mittwoch sind für die Trainings reserviert. Zu einem Großereignis soll dann schon der Donnerstag werden: Da finden im Rahmen eines „Tags der offenen Tür“ die Super-Sprints der Junioren (Qualifikation 10.15 Uhr/Finale 14.30 Uhr) und Juniorinnen (12 Uhr/15.45 Uhr) statt. Und „offene Tür“ ist hier wörtlich zu nehmen: Denn an diesem Tag ist für alle Besucher der Eintritt frei, an den folgenden Tagen haben Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren freien Eintritt.

Auch am ersten Wettkampftag gibt es ein reichhaltiges Rahmenprogramm – unter anderem können sich die Gäste im Bogenschießen und beim Laserbiathlon betätigen. Hinzu kommt an allen Wettkampftagen ein Bühnen- und Unterhaltungsprogramm, den Fans werden einige Gewinnspiele geboten.

Ganz wichtig ist an allen Wettkampftagen: Es gibt keine Auto-Parkplätze für die Zuschauer am Stadion. „Die Fans können am Speedwaystadion oder auch am Bahnhof parken. Von dort fahren jeweils kostenlose Shuttlebusse zur Arena“, informiert der OK-Generalsekretär. Er verweist zudem auf eine reizvolle Möglichkeit, ins Stadion zu kommen: „Für Fahrräder ist ein eigener Stellplatz-Bereich im Stadion vorgesehen. Die Fans können also die Anreise zur Arena für eine schöne Radlwanderung nutzen“, empfiehlt er.

Zum Service für die Besucher gehören auch wieder mehrere Videowände. Neben zahlreichen Verkaufsständen und einem Bierzelt gibt es noch eine Besonderheit: Neben dem Bierzelt wird in der Nähe des Schanzenauslaufs eine „Chill-Out-Area“ eingerichtet, dort stehen 100 Liegestühle zur Verfügung.

Im Mittelpunkt aber stehen die hochkarätigen und attraktiven Wettkämpfe. Die Super-Sprints beim Nachwuchs (Donnerstag) und den Erwachsenen (Freitag) sollen die Fans ebenso in ihren Bann ziehen wie die Sprints (Nachwuchs und Erwachsene) am Samstag (27. August). Am Abschlusstag (28. August) bestreiten der Nachwuchs und die Erwachsenen dann unterschiedliche Disziplinen: Die Junioren (11 Uhr) und Juniorinnen (17 Uhr) absolvieren Verfolgungsläufe, bei den Frauen (13 Uhr) und Männern (15.05 Uhr) geht es jeweils im attraktiven Massenstart zur Sache. Um für möglichst faire Bedingungen zu sorgen, erhalten die Teilnehmer übrigens sogenannte Einheitsskiroller. Diese werden den Sportlern zugelost. „Die Aktiven erhalten die Skiroller direkt vor dem Start ausgehändigt“, erläutert Schweiger. Bei den Gewehren bringen die Aktiven natürlich ihr eigenes, vertrautes Material mit, „und auch sonst sind die Abläufe so, wie man es vom Winter her kennt“.

Das Interesse ist sowohl bei Fans als auch bei den Medien groß, ARD und ZDF werden sogar im Wechsel je ein Rennen pro Tag live übertragen. Dabei dürften stimmungsvolle Bilder aus der Arena garantiert sein. Zum einen, „weil die Rahmenbedingungen sehr gut hergerichtet sind“, zum anderen, weil der Vorverkauf gut lief und auch an den Tageskassen wohl reger Betrieb herrschen wird. Doch darauf sind die Organisatoren vorbereitet. „Wir haben bei der Tribüne im Schießstandbereich 3000 Plätze als Kapazität, außerdem können sich die Fans ansonsten an der Strecke frei bewegen“, verkündet Schweiger.

Dass überhaupt Fans kommen dürfen, ist für die Gastgeber eine besondere Freude. Schließlich hatten seit dem Weltcup im Januar 2020 wegen der Corona-Pandemie in der Arena keine Großveranstaltungen mehr mit Zuschauern stattfinden können. Nun ist dies endlich wieder möglich – und daher ist sich Schweiger sicher: „Ganz Ruhpolding freut sich wieder auf ein Biathlon-Fest.“

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