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Wacker will die Aubstädter Serie knacken: Burghausen fährt ohne Personalsorgen zum TSV

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Von: Michael Buchholz

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Noah Agbaje wartet noch auf seinen Premierentreffer in dieser Saison.
Noah Agbaje wartet noch auf seinen Premierentreffer in dieser Saison. © Buchholz

Mit dem vollen Kader kann der SV Wacker Burghausen die Reise zum Auswärtsspiel beim TSV Aubstadt angehen. Dabei wollen die Männer von der Salzach die Serie der Gastgeber brechen.

Aubstadt – Bereits um 18 Uhr bestreitet der SV Wacker Burghausen am Freitag beim TSV Aubstadt sein nächstes Auswärtsspiel in der Fußball-Regionalliga Bayern – die Grabfelder haben nämlich kein Flutlicht, also muss Wacker bereits um 9.30 Uhr seine rund 400 Kilometer lange Reise in den Norden Bayerns antreten.

„Ich finde es ehrlich gesagt schon etwas komisch, wenn Vereine, die in der Regionalliga spielen, keine Flutlichtanlage haben, aber wenn wir jetzt jammern, bringt das auch nichts“, sagt Burghausens Trainer Leo Haas, der dem Gegner Respekt zollt: „Das ist eine sehr gute Mannschaft mit tollen Einzelspielern, gegen die es richtig schwer wird. Aubstadt geht wenig Risiko, spielt viel lange Bälle, geht auch oft schnell in die Tiefe, das ist nicht immer leicht zu verteidigen, da müssen wir von der ersten Sekunde an hellwach sein.“

Vier Siege und ein Unentschieden

Vier Siege und ein Unentschieden hat die Mannschaft von Trainer Victor Kleinhenz (30) aus den letzten fünf Spielen geholt und hat sich so nach dem durchwachsenen Saisonstart auf Rang sieben vorgekämpft, einen Punkt hinter Wacker. „Wir werden einen klaren Plan haben, der hoffentlich auch aufgeht“, sagt Haas nach einer bewegten Woche mit dem verrückten 1:4 gegen Fürth und dem knappen Pokalsieg in Schalding. „Ich hoffe nicht, dass wir in dieser Saison noch mal so ein Spiel wie gegen Fürth erleben müssen.

Wir haben einen enormen Aufwand betrieben, richtig gut gespielt und uns mindestens zehn gute Chancen erarbeitet. Wenn man dann das Ergebnis nur von außen sieht, denkt ja jeder, dass das eine klare Sachen gewesen sein muss. In Schalding haben wir dann nicht so gut gespielt, sind aber nach dem 0:2 zurückgekommen und haben Moral gezeigt“, so Haas, der seiner Mannschaft viel Willen attestiert: „Wir haben uns nicht hängen lassen, die Mannschaft ist gewillt, sich zu wehren. Es ist echt bemerkenswert, was die Jungs leisten. Jetzt hoffe ich, dass wir in Aubstadt auch wieder mehr Glück im Abschluss haben.“

Erst das zweite Aufeinandertreffen

Gegen den Dorfclub – Aubstadt hat gerade mal 700 Einwohner – hat Wacker bislang nur ein einziges Mal gespielt, vergangene Saison gab es nur das Duell in der Wacker-Arena, das die Gäste nach Treffern von Mike Dellinger und Max Schebak mit 2:0 gewonnen haben. Schebak hat in dieser Saison schon wieder drei Treffer zu Buche stehen, Dellinger zwei. Bester Torschütze der Nordbayern ist Oldie Christopher Bieber mit vier Toren vor Schebak. Haas hat voraussichtlich alle Mann an Bord, lediglich hinter Kevin Hingerl steht wegen seiner Oberschenkelverletzung noch ein kleines Fragezeichen.

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