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Optimismus vor Saisonauftakt

Wacker Burghausens Coach Leo Haas vor Regionalliga-Start: „Endlich wieder Fußball mit Fans“

Leo Haas konzentriert sich ausschließlich auf die Leistungen seiner Mannschaft.
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Leo Haas konzentriert sich ausschließlich auf die Leistungen seiner Mannschaft.
  • VonMichael Buchholz
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Die neue Saison in der Fußball-Regionalliga Bayern startet für den SV Wacker Burghausen am Freitag um 19 Uhr gegen den SV Schalding-Heining. Wacker-Trainer Leo Haas zeigt sich optimistisch.

Burghausen – Am Freitag startet der SV Wacker Burghausen um 19 Uhr mit dem Derby gegen den SV Schalding-Heining in die neue Spielzeit der Fußball-Regionalliga Bayern, die ja mit 20 Mannschaften extrem stark besetzt ist. Allein bis Ende August stehen elf Ligaspiele und zwei Pokalrunden auf dem Programm. „Das wird schon knackig für die Jungs“ sagt Trainer Leo Haas im Interview.

Braucht es angesichts des Mammutprogramms mit 38 Spieltagen in der Regionalliga nicht noch Nachbesserungen im relativ kleinen Kader?

Leo Haas: Grundsätzlich sind wir immer auf der Suche nach Spielern, die uns weiterbringen. Aber aufgrund der Corona-Situation können wir finanziell nicht die großen Sprünge machen, insofern kann ich nicht genau sagen, ob wir noch Spieler dazubekommen. Ich vertraue aber der Mannschaft, die da ist. Da können alle spielen, ohne groß an Qualität zu verlieren. Die beiden Stürmer, die zuletzt zur Probe da waren, helfen uns jedenfalls nicht weiter.

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Gleich zum Start fehlen die verletzten Spieler Nico Helmbrecht, Georgios Spanoudakis, Jerome Läubli und der rotgesperrte Philipp Walter.

Haas: Das sind vier wichtige Spieler, vier Jungs, die beim 3:2 in Augsburg, dem letzten Regionalligaspiel im Oktober 2020 allesamt dabei waren. Recht viel mehr darf da jetzt nicht mehr passieren. Ich will aber nicht jammern, wir bringen deswegen trotzdem eine ausgeglichene und qualitativ gute Mannschaft aufs Feld. Die Jungs müssen es halt dann auch auf den Platz bringen. Verletzungen gab es auch schon vor der Corona-Pause, das will ich jetzt nicht überbewerten.

Das Auftaktprogramm mit Schalding, Unterhaching, Rosenheim, Bayreuth, Schweinfurt und Aschaffenburg ist ganz schön anspruchsvoll!

Haas: Wir konzentrieren uns jetzt voll und ganz auf das Heimspiel gegen Schalding. Ich habe immer das nächste Spiel im Kopf und will mir nicht schon darüber Gedanken machen, was in zwei Wochen ist. Das bringt nichts. Die Spiele kommen so, wie sie angeordnet sind, da kann man ohnehin nichts ändern. Natürlich wird das knackig für die Jungs, aber im Vordergrund steht, dass die Jungs endlich wieder spielen dürfen und nicht, dass sie müssen. Die Spieler lechzen nach den Spielen und der Atmosphäre im Stadion mit den Fans. Das ist doch cool, das macht den Fußball aus. Es ist einfach tausend Mal schöner, wenn die Emotionen von den Rängen kommen.

Wie ist die Vorbereitung gelaufen?

Haas: Da bin ich insgesamt zufrieden. Ich sehe eine Entwicklung bei den Spielen, eine Entwicklung bei der Mannschaft und bei den Einzelspielern. Diese Entwicklung müssen wir jetzt in die Saison mitnehmen. Wir freuen uns auf die Liga und sehen dem Start absolut positiv entgegen.

Wer macht das Rennen um den Titel?

Haas: Die Liga ist stark besetzt. Ich sehe Schweinfurt wieder in einer ähnlich starken Rolle wie letzte Saison. Bayreuth und Bayern II werden auch vorne dabei sein, Unterhaching hat noch Potenzial nach oben, die Hachinger habe ich aber auch für die ersten Plätze auf dem Zettel.

Und wie lautet die Zielsetzung für Wacker?

Haas: Natürlich könnte ich jetzt sagen, dass wir zwischen Platz sechs und neun landen wollen. Aber davon halte ich super wenig. Es geht in erster Linie darum, dass wir gute Leistungen auf den Platz bringen, dann ergibt sich der Rest von alleine. Die Mannschaft soll sich von Spieltag zu Spieltag weiterentwickeln und top Leistungen bringen. Wir haben auch im Training immer Elemente drin, bei denen sich die Jungs verbessern können. Wenn wir immer gute Leistungen bringen und am Ende Zehnter werden, würde es ja heißen, dass wir unser Ziel verfehlt haben. Deswegen gibt es mir nichts, wenn man bestimmte Plätze als Ziel ausgibt. Wir gehen mit viel Optimismus ran und hoffen nach dem Abbruch der letzten Saison, dass wir diesmal alle Spiele durchbringen.

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