Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Im Inn/Salzach-Duell der Fußball-Bayernliga

TSV Wasserburg vergibt beste Chancen und verliert in Kirchanschöring

Mit die beste Wasserburger Chance: Bruno Ferreira Goncalves scheitert an Kirchanschörings Tormann Egon Weber.
+
Mit die beste Wasserburger Chance: Bruno Ferreira Goncalves scheitert an Kirchanschörings Tormann Egon Weber.

Der Negativtrend des TSV Wasserburg in der Fußball-Bayernliga Süd hält weiter an: Im Inn/Salzach-Duell beim SV Kirchanschöring mussten sich die Innstädter mit 0:1 geschlagen geben. Dabei vergab die Rumpftruppe der Gäste aber etliche klare Chancen.

Kirchanschöring – Nach der unglücklichen 0:1-Niederlage des TSV 1880 Wasserburg in der Fußball-Bayernliga Süd beim SV Kirchanschöring wussten die Innstädter nicht so recht, was sie sagen sollten. Entsprechend zerknirscht und wortkarg saßen und standen die Akteure nach der vierten Pleite in Folge an der eigenen Bank und haderten mit sich und der Welt.

Nicht lange nachtrauern!

Um die Niedergeschlagenheit zu meistern, bietet sich ein Griff in die unendlichen Weiten der Fiktion an: Es gibt derzeit eine international sehr erfolgreiche Fernsehserie, die um den fiktiven Fußballtrainer „Ted Lasso“ kreist und dessen Namen trägt. In einer der bekanntesten Szenen der Serie trauert der Stürmer Sam einer vergebenen Chance nach und Trainer Lasso stellte ihm die Frage, welches das glücklichste Tier des Universums sei. Die Antwort gab der Coach selbst: der Goldfisch. Dieser habe nämlich nur ein Zehn-Sekunden-Gedächtnis. Also, „sei ein Goldfisch“, riet Lasso seinem Stürmer und diese Empfehlung kann man auch den Löwen geben. Übersetzt heißt dies nichts Anderes als: Hört auf zu hadern, dass so viele Spieler verletzt sind! Hört auf, euch zu martern, dass so viele Chancen vergeben werden! Schaut nach vorne!

Stammtormann Dominic Zmugg fiel aus

Das Spiel zum Vergessen war wie folgt: Gegen den ungeschlagenen SV Kirchanschöring zeigte die Mannschaft von Trainer Niki Wiedmann, der nach dem Abschlusstraining mal wieder einen Spieler ersetzen musste (dieses Mal war es Stammtorhüter Dominic Zmugg), eine couragierte Leistung. Die Last von sechs sieglosen Spielen in Serie wog schwer auf den Schultern der Wasserburger und hätte durch Michael Barthuber sowie Albert Schaberl durch die Verwertung einer Doppelchance bereits früh verringert werden können, doch beide scheiterten aus kurzer Distanz an Egon Weber. Die Innstädter waren im Inn-Salzach-Duell die aktivere Mannschaft, mussten aber nach 35 Minuten das 0:1 hinnehmen. Julian Galler wurde nach einem Doppelpass im Strafraum freigespielt und der Ball landete via Innenpfosten im Tor.

Alleingänge nicht verwertet

Nach dem Seitenwechsel hatte Wasserburg zunächst Glück, als Galler einen Freistoß aus 25 Metern an den Querbalken setzte (50.), im direkten Gegenzug jedoch Pech, da Daniel Kobl nach einem Alleingang an Weber scheiterte. Nachdem auch Bruno Ferreira Goncalves in der 56. Minute alleine auf Weber zusteuerte, diesen jedoch auch nicht überwinden konnte, war das Wasserburger Lager der Verzweiflung nah – klarere Chancen gibt es in der Bayernliga nicht. Wasserburg warf mit zunehmender Spielzeit alles nach vorne, wodurch sich für die Hausherren einige Großchancen ergaben, die vor allem Manuel Omelanowsky ungenutzt ließ.

Routinier und Jungspund eingewechselt

Angesichts des ausgedünnten Kaders zauberte Wasserburg für die Schlussphase Routinier Michael Kokocinski aus dem Hut, der eigentlich die Reserve trainiert, allerdings ein gutes Spiel machte. Zudem gab mit Daniel Kononenko binnen vier Tagen der zweite Jugendspieler aus dem eigenen Stall sein Bayernligadebüt. Zum Punktgewinn reichte es dennoch nicht, da Weber in der 88. Minute einen Kobl-Kopfball aus dem Winkel fischte.

Ein Dreier war möglich

Unter der Woche sollte den Innstädtern gesagt werden, dass sie mit einer Rumpfmannschaft keineswegs schlechter waren als Kirchanschöring, die Moral gestimmt hat und bei besserer Chancenverwertung sogar ein Dreier möglich gewesen wäre. Daran sollten sich die Spieler orientieren, denn dann werden die Goldfische wieder zu Löwen.

TSV Wasserburg: Boschner, Neumeier, Maxi Hain, Lindner, Stephan (ab 46. Knauer), Höhensteiger, Renger (ab 73. Kokocinski), Ferreira Goncalves (ab 82. Vorderwestner), Barthuber (ab 82. Kononenko), Schaberl (ab 73. Simeth).

Schiedsrichter: Öttl (SV Oberpolling).

Zuschauer: 700.

Tore: 1:0 Galler (35.).jah

Kommentare