Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Schneiderfahrt in die Oberpfalz

Trotz ultradefensiver Marschroute – Wasserburger Löwen in Regensburg chancenlos

Cheftrainer Matthias Pongratz hatte seiner Elf eine ultradefensive Marschroute verpasst. Geholfen hat es nichts: Wasserburg kassierte trotzdem drei Gegentore.
+
Cheftrainer Matthias Pongratz hatte seiner Elf eine ultradefensive Marschroute verpasst. Geholfen hat es nichts: Wasserburg kassierte trotzdem drei Gegentore.

Zwei vermeidbare Gegentore in der ersten Halbzeit besiegelte praktisch schnell die Wasserburger Niederlage bei Jahn Regensburg II. Den Löwen fehlte es insgesamt an der Durchschlagskraft.

Regensburg – Das Thematisieren der Personalsituation ist in Wasserburg par ordre du mufti (auf Anordnung des Chefs) verboten, um den Fokus auf das Hier und Jetzt zu richten und etwaige Alibis gar nicht erst zuzulassen.

Daher widmet sich diese Analyse dem verbliebenen Kader, der beim 0:3 im Punktspiel der Fußball-Bayernliga Süd gegen die Zweitliga-Reserve des SSV Jahn Regensburg schlichtweg keine Chance hatte.

Zwei vermeidbare Gegentore

Cheftrainer Matthias Pongratz hatte seiner Elf eine ultradefensive Marschroute verpasst, dennoch kassierten die Löwen in der ersten Halbzeit zwei vermeidbare Gegentore, sodass es schon nach 45 Minuten fast aussichtslos 0:2 hieß. In der 18. Minute erreichte ein weiter Diagonalball Thomas Stowasser, der den Ball von der Grundlinie scharf nach innen flankte. Torhüter Ilija Tomic klebte auf der Linie und Michael Denz bugsierte das Leder bei seinem Rettungsversuch ins eigene Tor.

Die Regensburger Angriffswelle rollte

Im direkten Gegenzug verpasste Lucas Knauer mit einem Volleyschuss aus 18 Metern den Ausgleich nur knapp. Auch in Rückstand warteten die Löwen gegen die spielerisch überlegene U21 weiter auf Konter, das Problem jedoch war, dass sie es waren, die in selbigen liefen. Bei eigenem Angriff wurde der Ball an der Mittellinie leichtfertig verloren und nun rollte die Regensburger Angriffswelle auf die entblößte Wasserburger Deckung zu. Jonas Bauer wurde links im Strafraum mustergültig bedient und ließ Tomic keine Chance (25.).

Von da an ging es für die Innstädter zunächst einmal darum, das Spiel zu beruhigen, um kein Waterloo zu erleben.

Reiter hatte die Chance zum Anschlusstreffer

Nach dem Seitenwechsel hatte der eingewechselte Georg Reiter per Kopf in der 48. Minute die Chance zum Anschluss, doch sein Kopfball strich knapp über die Querlatte. Regensburg kontrollierte weiter das Spiel, doch die leichten Fehler häuften sich, sodass Wasserburg die Gefahr vom eigenen Tor fernhalten konnte. Mit dem Anschlusstreffer wären die jungen Regensburger wohl nervös geworden, doch aufgrund mangelnder Wasserburger Durchschlagskraft fiel dieser nicht. Dass Christian Schmidt in der 88. Minute nach einem Alleingang noch das 3:0 erzielte, änderte weder etwas am Ausgang noch an der Stimmung.

TSV Wasserburg: Tomic, Stephan, Denz, Kokocinski, Köhler (ab 37. Hannes Hain), Knauer, Simeth (ab 46. Reiter), Maxi Hain, Schaberl (ab 37. Ferreira Goncalves), Höhensteiger, Dukic (ab 71. Bachmayr).

Schiedsrichter: Dotzel (Gerolzhofen). –Zuschauer: 50.

Tore: 1:0 Denz (18., Eigentor), 2:0 Bauer (25.), 3:0 Schmidt (88.).jha