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0:1-Niederlage gegen Wacker im Toto-Pokal

Spätes Aus in der zweiten Hauptrunde: Dieser Burghausener beendete die Wasserburger Pokalträume

Moritz Knauer und der TSV Wasserburg gaben alles, am Ende reichte es gegen Burghausen nur knapp nicht.
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Moritz Knauer und der TSV Wasserburg gaben alles, am Ende reichte es gegen Burghausen nur knapp nicht.

Auch wenn kein großer Qualitätsunterschied zu erkennen war musste sich der TSV Wasserburg im bayerischen Toto-Pokal dem SV Wacker Burghausen geschlagen geben. Der Siegtreffer fiel dabei erst wenige Minuten vor dem Ende.

Wasserburg – Der Qualitätsunterschied zwischen zwei Fußball-Mannschaften lässt sich manchmal nur in einigen, wenigen Szenen erkennen. Diese entscheiden jedoch Spiele. So geschehen an einem mitreißenden Toto-Pokal-Abend an der Landwehrstraße 10.

Burghausen konnte zwei Minuten vor Ende von Glück sprechen, dass sie gegen Wasserburg nicht zurücklagen, die Löwen hofften spätestens im Elfmeterschießen auf die Sensation, doch dann beendete Denis Ade den Wasserburger Pokaltraum mit einem Donnerknall. Der Kunstschütze stand kurz vor Schluss sträflich frei am Strafraum und nagelte den Ball unhaltbar in den Winkel.

„Wir waren der glückliche Sieger“

„Wir waren der glückliche Sieger. Kompliment an Wasserburg für diese Leistung. Darauf können sie aufbauen“, konstatierte Wacker-Coach Hannes Sigurdsson nach dem Spiel. In der Tat war der Regionalligist mit Fortuna im Bunde, denn die Löwen hatten über 90 Minuten die besseren Chancen. Wie zuletzt in der Liga fehlte jedoch die nötige Präzision im Abschluss. In der ersten Hälfte waren Tormöglichkeiten auf beiden Seiten rar gesät, dennoch sahen die 650 Zuschauer ein packendes Pokalspiel. Kurz vor der Pause näherten sich die Löwen über Moritz Knauer per Weitschuss (39.) und Bruno Ferreira Goncalves, der aus kurzer Distanz noch geblockt wurde, dem Burghauser Tor an (45.).

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Spiel mit offenen Visieren

Diesen Schwung nahmen die Innstädter mit in den zweiten Durchgang. Beide Mannschaften klappten nun die Visiere hoch und lieferten sich eine wahre Pokalschlacht. Nachdem Wasserburg zwei Halbchancen von Wacker schadlos überstand, hatte in der 60. Minute Noah Müller die größte Gelegenheit zur Führung. Der Mittelfeld-Derwisch überwand nach Hereingabe von Daniel Vorderwestner Torhüter Fabian Stapfer, schoss aber den Verteidiger auf der Torlinie an. Auf der Gegenseite musste Andreas Dumpler, der für Alexander Boschner ins Tor rotiert war, sein ganzes Können gegen Andrija Bosnjak aufbieten.

Noah Müller (links) und Antonio Trograncic haben haben vor keinem Zweikampf zurückgeschreckt.

Schulz zieht die Notbremse

Wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte in der 83. Minute Christoph Schulz gegen den enteilten Marko Dukic nicht die Notbremse gezogen, bleibt hypothetisch. Dass der Wacker-Kapitän fußballschlau handelte und der ausbleibende Platzverweis mehr als fragwürdig war, ist hingegen unbestritten. Als sich die Zuschauer schon zunehmend auf ein Elfmeterschießen freuten und die Trainer im Kopf bereits ihre Schützen sortierten, kam die 88. Minute und Ades Tor des Tages.

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Während Burghausen erleichtert war, dass sie den Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen konnten, war die Stimmungslage im Wasserburger Lager zweigeteilt. Einerseits waren die Löwen natürlich enttäuscht über das späte Ausscheiden, andererseits waren sie auch durchaus beseelt, einen großen Fußballabend geboten zu haben.

Wasserburg: Dumpler, Köhler, Scherhag, Kokocinski, Kononenko, Lucas Knauer, Kerschbaum (ab 89. Rauscher), Müller (ab 58. Dukic), Moritz Knauer (ab 58. Simeth), Ferreira Goncalves (ab 58. Vieregg), Vorderwestner

Burghausen: Stapfer, Miftaraj, Bachschmid (ab 46. Bosnjak), Sigl, Trograncic (ab 64. Ade), Stjepanovic, Winklbauer (ab 25. Läubli, ab 77. Kirchgessner), Milos Lukic, Reiter, Schulz, Darko Lukic (ab 64.Djayo).

Schiedsrichter: Michael Krug.

Zuschauer: 650.

Tor: 0:1 Denis Ade (88.).jah

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