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VIEL ZU EINFACHE GEGENTORE

Fußball-Regionalligist 1860 Rosenheim ohne Durchschlagskraft – 0:2 gegen Heimstetten

Hier reklamierte Heimstetten ein Tor, die Szene wurde aber als Foul gewertet.
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Hier reklamierte Heimstetten ein Tor, die Szene wurde aber als Foul gewertet.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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„Das haben wir schon mal besser wegverteidigt“, stellte 1860-Trainer Florian Heller nach der 0:2-Heimniederlage gegen Heimstetten fest. Und vorne fehlte die Durchschlagskraft.

Rosenheim – Nach drei Heimspielen in der neuen Saison der Fußball-Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim die ganze Ergebnispalette durch: Nach einem Unentschieden und einem Sieg gab es nun eine Niederlage. Dem SV Heimstetten waren die Sechziger am Freitagabend mit 0:2 unterlegen – es waren die ersten Gegentore im Jahnstadion in dieser Spielzeit!

Pass in die Tiefe, Ablage, Tor

Und die fielen viel zu einfach. „Das haben wir schon mal besser wegverteidigt“, stellte 1860-Trainer Florian Heller fest. Bei beiden Treffern durften sich die Gäste jeweils unbehelligt in den Sechzehner spielen und dann auch unbedrängt abschließen. „Die sind in einer Art und Weise gefallen, wie wir sie nicht kriegen dürfen“, so Heller.

Das 0:1 markierte Enis Skrijelj nach einer knappen Viertelstunde: Nach einem Heimstettener Pass in die Tiefe und einer Ablage von Severin Müller traf der Angreifer ins lange Eck – Rosenheims Tormann Joey Brenner war bei seinem Einsatz für die Rothemden, die völlig unpassend zur Vereinstradition in blauen Dressen agierten, chancenlos. Beim zweiten Treffer durfte Sebastiano Nappo von halblinks ohne Gegenwehr abziehen, mit Hilfe des Innenpfostens schlug die Kugel im kurzen Eck ein (78.).

Sechziger nicht Herr des Geschehens

Es war alles ein bisschen anders als noch vor einer Woche gegen Nürnberg II. Zwar gab es viele Zweikämpfe zwischen den Strafräumen, dennoch wurden die Sechziger nicht Herr des Geschehens. „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen“, konstatierte Heller. Heimstetten wirkte in der phasenweise verbal sehr hektischen Partie ballsicherer, im Spiel nach vorne zielstrebiger und in so manchen Situationen gedankenschneller.

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Ein Schuss von Lukas Riglewski, der ansonsten nicht so auffällig war, ging am 1860-Kasten vorbei, und als Heimstetten einmal schon jubelte, entschied FIFA-Schiedsrichterin Söder auf ein Foulspiel der Gäste im Rosenheimer Strafraum.

Große Chancen waren Mangelware

Die Hausherren taten sich auch lange Zeit schwer, vor das gegnerische Tor zu kommen. Große Chancen im ersten Durchgang waren Mangelware, nach Wiederbeginn waren zwei Versuche von Christoph Fenninger als erste Annäherung zu werten. Heller brachte dann seine gesamten Offensivkräfte – wobei der Ex-Hachinger Thomas Steinherr schon nach einer knappen halben Stunde angeschlagen raus musste.

Gelungener Einsatz von Heimstettens Defensive gegen Armin Majanovic.

Ein Versuch, bei dem sich Heimstettens Tormann Maximilian Riedmüller strecken musste, war noch die aussichtsreichste Gelegenheit beim Stande von 0:1. Als dann die Vorentscheidung gefallen war, hatte Danijel Majdancevic die beste Chance, sein Heber landete dann aber in den Armen von Riedmüller – bezeichnend für die Durchschlagskraft der Sechziger in dieser Partie.

„Du muss die Dinger auch mal machen“

„In der zweiten Halbzeit hatten wir die ein oder andere gute Torchance, aber du musst halt diese Dinger auch mal machen“, haderte Heller bei der Verwertung.

Eine der besseren Sechziger-Chancen, aber Heimstettens Tormann packte sich die Kugel.

TSV 1860 Rosenheim: Brenner – Benz, Kießling, Kuchler, Sattelberger – Shabani – Zander, Schiedermeier (ab 84. Kolb), Steinherr (ab 29. Majdancevic) – Fenninger (ab 62. Demolli), Majanovic (ab 62. Marinkovic).

Schiedsrichter: Angelika Söder (Ochenbruck).

Zuschauer: 270.

Tore: 0:1 Skrijelj (14.), 0:2 Nappo (78.).

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