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„Rain kann man nie so genau einschätzen“

Nach perfektem Start: Burghausen will den dritten Sieg nach der Winterpause

Hat sich noch nicht entschieden, ob er in Burghausen verlängern wird: Wacker-Trainer Leo Haas.
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Hat sich noch nicht entschieden, ob er in Burghausen verlängern wird: Wacker-Trainer Leo Haas.

Es kommt zum Duell der Ungeschlagenen. Mit dem SV Wacker Burghausen und dem TSV Rain am Lech treffen am Samstag um 14 Uhr zwei Mannschaften in der Wacker-Arena aufeinander, die mit jeweils sechs Punkten optimal in die Frühjahrsrunde der Regionalliga Bayern gestartet sind.

Burghausen - „Rain ist eine Mannschaft, die man nie so genau einschätzen kann, aber sicher ist, dass wir den Gegner nicht unterschätzen dürfen“, sagt Burghausens Trainer Leo Haas.

„So groß ist der Kader nicht“

Verzichten muss der Coach nach dem 3:1-Derbysieg in Buchbach auf Georgios Spanoudakis. Der Grieche hat sich kurz vor Schluss das Syndesmoseband gerissen und wird daher in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. „Das ist extrem schade für ihn, aber natürlich auch für uns“, sagt Haas, der hofft, dass keine weiteren schweren Verletzungen dazukommen, nachdem ja schon Nico Helmbrecht lange ausfallen wird:

„Wieder ein Spieler weniger für die kommenden Wochen. So groß ist der Kader dann nämlich auch nicht.“ Wahrscheinlich nur in diesem Spiel muss Moritz Moser, der Probleme mit der Oberschenkelmuskulatur hat, aussetzen. Dagegen können Felix Bachschmid und Jerome Läubli, die in Buchbach ebenfalls verletzt vom Platz mussten, wieder auflaufen.      

„Das alleine sollte Warnung genug sein.“

Dank der beiden Auftaktsiege gegen Aschaffenburg und gegen Buchbach kletterte der SV Wacker Burghausen erstmals wieder seit dem 20. Spieltag auf den fünften Tabellenplatz und damit ins obere Tabellenviertel. Gegen Rain soll jetzt der dritte Sieg in Folge eingefahren werden. „Rain ist sehr gut gestartet und hat, wie wir auch, aus den letzten zwei Spielen sechs Punkte geholt. Das alleine sollte Warnung genug sein. Rain hat schon einige sehr gute Spieler in den Reihen und mit Johann Hipper haben die Rainer in der Winterpause einen sehr guten Torwart bekommen“, so Haas.

Und mit Angelo Mayer, der zuvor für den FC Bayern München II aktiv und vor seinem Transfer nach Rain ein halbes Jahr vereinslos war, hat die Mannschaft von Trainer Christian Krzyzanowski auch fürs Feld einen wichtigen Mann dazubekommen, der gleich im Kellerduell in Fürth das goldene Tor zum 1:0-Sieg der Lechstädter erzielt hat. Ganz so einfach wie in der Vorrunde, als sich Wacker mit 4:0 durchsetzen konnte, dürfte die Aufgabe heute also nicht werden, immerhin hat das ehemalige Schlusslicht aus Rain die direkte Abstiegszone verlassen und hat nur noch drei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer.

Vertrag mit Trainer Haas läuft aus

Noch keine Entscheidung ist in Burghausen gefallen, ob Trainer Haas, dessen Vertrag im Juni ausläuft, auch in der nächsten Saison die Wacker-Kicker coachen wird. „Mir macht es sehr viel Spaß hier, ich fühle mich wohl. Wir haben uns auch schon mal zusammengesetzt, aber es gibt noch keine Tendenz. Ich denke mal, dass man in einem Monat mehr sagen kann.“ Haas hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass er in Zukunft im bezahlten Fußball arbeiten will. „Es gibt schon einige Angebote, aber konkret ist da noch nichts. Es laufen ja auch einige Verträge von Spielern aus. Da man muss man auch noch abwarten“, so der Coach, der sich im Herbst für die DFB-Lizenz bewerben möchte.

Zum Spiel gegen Rain sind – wie bereits beim Heimauftakt gegen Aschaffenburg – insgesamt 1.000 Zuschauer zugelassen. Beim Einlass ist ein 2G-Nachweis vorzuzeigen und es gilt die FFP2-Maskenpflicht auf dem gesamten Stadiongelände. Masken können nach Einnahme des Sitz- oder Stehplatzes abgenommen werden.

MB