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In der Fußball-Regionalliga Bayern

Sascha Marinkovic kommt und 1860 Rosenheim beendet den Fluch gegen Buchbach

Das 1:0 für 1860 Rosenheim durch Sascha Marinkovic, der den Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Linie schieben musste.
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Das 1:0 für 1860 Rosenheim durch Sascha Marinkovic, der den Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Linie schieben musste.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Sie haben es oft versucht, aber nie gewonnen: Den Fußballern des TSV 1860 Rosenheim war es in der Regionalliga noch nie vergönnt gegen den TSV Buchbach drei Punkte zu holen. Jetzt ist der Fluch beendet.

Rosenheim – Versöhnlicher Heimausklang für den TSV 1860 Rosenheim: Der bereits als Absteiger aus der Fußball-Regionalliga Bayern feststehende Tabellenletzte hat sein letztes Heimspiel der Saison gewonnen. Die Sechziger landeten einen Derbysieg im Inn/Salzach-Duell gegen den TSV Buchbach. In einer in der ersten Halbzeit läuferisch intensiven, in der zweiten Hälfte eher hektisch geführten Partie war Sascha Marinkovic der Matchwinner für die Hausherren, der beide Treffer zum 2:1-Erfolg besorgte.

Glück für 1860 Rosenheim: Markus Sattelberger (links) wehrt einen Schuss von Daniel Muteba auf der Linie ab.

Vor dem Wechsel Buchbach überlegen

Vor dem Wechsel war der Gast aus Buchbach das überlegene Team und hatte auch die besseren Torgelegenheiten. Schon in der Anfangsviertelstunde mussten die Sechziger zwei Mal auf der Linie retten, danach probierte es Thomas Winklbauer mit Schnitt - da war dann Tormann Alin Goia zur Stelle.

Die beste Gelegenheit für die Hausherren vergab Luca Jesse kurz vor der Halbzeitpause, als er frei vor Torhüter Andreas Steer auftauchte, der Keeper rettete aber im Herauslaufen. Zu diesem Zeitpunkt mussten die Rosenheimer schon einmal wechseln, nachdem sich Laurin Demolli wohl schwerer verletzt hatte (Verdacht auf Syndesmosebandriss) – für ihn kam Marinkovic ins Spiel, was sich nach dem Wechsel als entscheidend herausstellen sollte.

Buchbacher Defensive mit einem Pass ausgehebelt

Denn der im Saisonverlauf lange verletzte Angreifer war zur Stelle, als die Gastgeber die Buchbacher Defensive mit einem Pass aushebelten, Christoph Fenninger den Ball mit gutem Laufweg aufnahm und dann die Übersicht hatte, um auf Marinkovic querzulegen – der Torschütze konnte mit der Kugel ins leere Gehäuse laufen (55.). Dann wurde es hektisch: Fenninger grätschte im Mittelfeld beim Zurückarbeiten einen Buchbacher um, den heftigen Protesten der Gäste folgte die rote Karte für den Rosenheimer Top-Stürmer (66.).

Elfmeter für 1860 Rosenheim

Wer jetzt dachte, Buchbach läutet in Überzahl den großen Sturm aus Rosenheimer Tor ein, hatte sich allerdings getäuscht. Richtig gute Torchancen vermochten die Gäste nicht herauszuspielen. Und so gab es in den letzten Minuten noch ein paar Freiräume für die Sechziger, die in einen Elfmeter mündeten, als Nico Schiedermeier beim Doppelpassversuch gelegt wurde. Marinkovic nahm sich der Sache an und verwandelte sicher zum 2:0. Erst danach traf Buchbach. Marco Rosenzweig köpfte nach einem Freistoß aus dem Halbfeld frei zum Anschluss ein. Die vierminütige Nachspielzeit überstanden die Rosenheimer dann unbeschadet und landeten einen für die Tabelle wertlosen, für das eigene Wohlbefinden aber durchaus nicht unwichtigen Derbysieg.

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Die Spielstatistik

TSV 1860 Rosenheim: Goia, Sattelberger, Kuchler, Kießling, Richter, Zander (ab 90. + 1 Bacher), Steinherr (ab 68. Schiedermeier), Mensah, Jesse, Demolli (ab 36. Marinkovic), Fenninger.

TSV Buchbach: Andreas Steer, Bahar, Rosenzweig, Marcel Spitzer, Orth (ab 80. Breuer), Wieselsberger, Alexander Spitzer (ab 80. Tobias Maus), Petrovic, Sassmann (ab 60. Brucia), Muteba (ab 84. Sztaf), Winklbauer (ab 60. Tobias Steer).

Schiedsrichter: Nohoum (SC Oberweikertshofen).

Zuschauer: 200. –Tore: 1:0 Marinkovic (55.), 2:0 Marinkovic (88., Foulelfmeter).

Besonderheit: Rote Karte für Rosenheims Fenninger wegen Foulspiels (66.).

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