Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Fußball-Regionalliga Bayern

Die Mentalität als Basis: 1860 Rosenheim muss in Memmingen ran

1860-Schlussmann Thomas Wimmer bekommt nach seiner soliden Leistung gegen Eichstätt auch in Memmingen den Vorzug gegenüber seinen erfahrenen Kollegen.
+
1860-Schlussmann Thomas Wimmer bekommt nach seiner soliden Leistung gegen Eichstätt auch in Memmingen den Vorzug gegenüber seinen erfahrenen Kollegen.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
    schließen

Nach dem 2:2-Unentschieden gegen den VfB Eichstätt geht es für den TSV 1860 Rosenheim nach Memmingen, wo wieder ein lautstarkes und präsentes Auftreten der Sechziger gefordert ist.

Rosenheim – „Hunde, die bellen, beißen nicht“, heißt es ja landläufig – stimmt oft, aber nicht immer. Manchmal muss man auch bellen, um dann zubeißen zu können. Für den Fußball gesprochen: Lautstärke auf dem Platz ist dringend notwendig, um Leben in der Mannschaft zu haben. Das gilt in der Bundesliga, wenn „Radio Müller“ beim FC Bayern auf Empfang ist, hat aber auch für den Amateurbereich eine enorme Bedeutung.

Zuletzt gesehen im Regionalliga-Heimspiel von 1860 Rosenheim gegen Eichstätt: Die Sechziger mit erhöhter Dezibelzahl auf dem Rasen – und einer starken Leistung. Gleiches ist schon wieder am Freitagabend gefordert, wenn die Rosenheimer am neunten Spieltag am Freitag, 20. August, um 19.30 Uhr beim FC Memmingen ran müssen.

„Die Jungs haben es direkt spüren können“

Nach drei Niederlagen am Stück sei das Thema Mentalität in den Gesprächen aufgenommen worden, wie Cheftrainer Florian Heller erklärte. Sein Fazit nach dem Eichstätt-Spiel: „Die Jungs haben es direkt spüren können.“ Und sie haben es auch nach außen so vermittelt. Da wurde angefeuert, aufgeschrien, hingewiesen, der Mitspieler gecoacht – es war Feuer drin! Und damit wurde dann auch der Tabellenvierte über weite Strecken mehr als ordentlich bearbeitet. „In gewissen Phasen geht es schon noch besser“, sagt Heller. Was ihn aber freut: „Die Mannschaft hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt und es dann auf den Platz gebracht. Das muss unsere Basis sein!“

Zunächst einmal, denn die englischen Wochen erlauben es nicht groß, um im Training auf fußballerische Inhalte einzugehen. Vor einiger Zeit hatte Heller schon angemerkt, dass dieser Umstand für einen Trainer frustrierend sei. Nun sagt er, dass diese Wochen „einem unwahrscheinlich viel abfordern“. Am Mittwoch ist er zum Training geradelt, tags darauf zu Fuß zum Jahnstadion marschiert. „Einfach, um den Kopf freizubekommen.“

Nur ein Punkt in der Fremde

Ein Erfolgserlebnis im Allgäu würde dazu noch mehr beitragen. Allerdings haben die Sechziger aus vier Auswärtsspielen bislang nur einen Zähler errungen. „Wir haben uns da bisher nicht mit Rosen geschmückt“, sagt Heller. Er merkt aber auch an, dass „Memmingen sicherlich eine der Mannschaften ist, die sich mit uns da unten herumschlagen werden“. Deshalb sei das Spiel für 1860 „eine Möglichkeit, um zu punkten“. Mit Tim Kießling kehrt nach Gelb-Rot-Sperre ein Innenverteidiger ins Team zurück.

Mehr zum Thema

Kommentare