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SVW mit enormen Personalsorgen

„War weit weg von gut“: Burghausen verliert zuhause auch gegen den FC Pipinsried

Ärgerte sich über einen nicht gegebenen Treffer seiner Mannschaft: SVW-Trainer Hannes Sigurdsson
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Ärgerte sich über einen nicht gegebenen Treffer seiner Mannschaft: SVW-Trainer Hannes Sigurdsson.

Der SV Wacker Burghausen hat die Erfolgsspur weiter verlassen und musste am Samstag die dritte Niederlage im vierten Spiel quittieren: Die Mannschaft von Trainer Hannes Sigurdsson unterlag am 18. Spieltag dem FC Pipinsried mit 1:2 und ist nach dem Sieg des 1. FC Nürnberg II bei den Bayern-Amateuren auf Rang vier zurückgefallen.

Burghausen - „Wir hätten mehr verdient“, ärgerte sich Trainer Hannes Sigurdsson und spielte damit auf eine Situation in der 62. Minute an, als Thomas Winklbauer den vermeintlichen Anschlusstreffer erzielt hat: Nach weitem Ball von Felix Bachschmid klärte FCP-Keeper Felix Thiel knapp vor Darko Lukic, den Abpraller schnappte sich Winklbauer und versenkte aus spitzem Winkel die Kugel, während Thiel – scheinbar getroffen – am Boden lag.

„Unverdient war die Niederlage nicht“

„Man hat es im Video ganz genau gesehen, dass es da keine Berührung gegeben hat. Also ein regulärer Treffer. Das wäre alles nicht so tragisch gewesen, wenn der Linienrichter gleich die Fahne gehoben hätte. Und nicht erst, als der Ball auf dem Weg über die Linie war.

Deswegen habe ich mich auch aufgeregt und Gelb bekommen, weil ich die Coaching-Zone verlassen habe“, klärte Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk auf, der aber auch zugibt: „Unverdient war die Niederlage am Ende nicht. Die erste Halbzeit war schwach von uns, das war nicht das, was wir uns unter dem SV Wacker vorstellen.“

Pipinsried ging in der 9. Minute in Führung

Auch Sigurdsson war von der Leistung seiner Truppe vor der Pause alles andere als angetan: „Das war weit weg von gut.“ Trotzdem monierte der Isländer: „Das ist bitter für uns, dass ein Tor von uns abgepfiffen wurde. Das war schon letzte Woche so. Das hat einen Punkt heute gekostet, das hat einen Punkt in Nürnberg gekostet. Aber mei, so ist Fußball, auch wenn es extrem bitter ist.“

Nach einem Bock im Aufbausiel gingen die Gäste bereits in der neunten Minute in Front, als Belmin Idrizovic unbedrängt von der Strafraumkante abziehen konnte und direkt neben den Pfosten traf. Wacker blieb die Antwort schuldig, weil Edin Hyseni in der 26. Minute an Thiel scheiterte.

Dzemailji zum 2:0 - Siegl verkürzte in der zweiten Halbzeit

Pipinsried war eindeutig die bessere Mannschaft und erhöhte in der 32. Minute auf 2:0 durch Faton Dzemailji, der auf dem linken Flügel viel Platz hatte, zwar keinen Abnehmer im Zentrum fand, die Kugel jedoch mit voller Wucht unter die Latte hämmert – keine Chance für Markus Schöller!

Nach dem Wechsel hätte Bachschmid per Kopf den Anschlusstreffer erzielen können, doch die größere Möglichkeit hatte Dzemailji auf der anderen Seite. Erst in der 66. Minute klappte es dann mit dem 1:2 durch Kenny Sigl, der nach schönem Zuspiel von Winklbauer kühlen Kopf behielt.

Sieben verletzte Stammspieler beim SVW

Kurz vor Schluss wäre Viktor Miftaraj per Kopf fast noch der Ausgleich gelungen, Thiel war schon geschlagen, aber die Kugel trudelte um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei.

Unterm Strich ein verdienter Sieg für die Gäste aus dem Dachauer Hinterland, bei Wacker machen sich allmählich Ermüdungserscheinungen bemerkbar – am Samstag mussten erneut nicht weniger als sieben verletzte Stammspieler zuschauen.

Sportlicher Leiter Fenk: „Bringen nicht mal mehr einen 18er-Kader zusammen“

„Die Jungs gehen allmählich etwas in die Knie, wir bringen ja nicht einmal mehr einen 18er-Kader zusammen. Auch wenn der Abstand jetzt wieder größer geworden ist, wollen wir weiter oben dranbleiben“, so Fenk und hofft: „Jetzt müssen wir halt am Samstag in Eichstätt etwas holen.“  

MB

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