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Heimspiel in der Regionalliga

Kleine Lichtblicke im großen Dunkel: TSV 1860 gegen Illertissen mit nächstem Rückkehrer

Mit Energie: Laurin Demolli setzt im Offensivspiel des TSV 1860 immer wieder Akzente.
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Mit Energie: Laurin Demolli setzt im Offensivspiel des TSV 1860 immer wieder Akzente.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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„Es ist noch nicht aller Tage Abend“, sagt Rosenheims Trainer vor dem Regionalliga-Heimspiel gegen den FV Illertissen beim Anblick der Tabellensituation.

Rosenheim – Es herbstelt. Die Tage werden kürzer, es ist nass und wird schneller dunkel – passend zur Situation des TSV 1860 Rosenheim in der Fußball-Regionalliga Bayern. Den Sechzigern geht es auch nass rein, und beim Blick auf die Tabelle wird es schnell zappenduster. Trainer Florian Heller kämpft aber dagegen an: „Es ist noch nicht aller Tage Abend“, sagt er vor dem Nachholspiel am Mittwochabend um 19 Uhr gegen den FV Illertissen.

Bei mittlerweile neun Punkten Rückstand auf die Relegationsplätze und gar elf Zählern auf den direkten Klassenerhalt ist die Lage der Sechziger mit dem Wort „prekär“ noch gelinde ausgedrückt. „Da braucht man sich auch nichts vormachen“, sagt Heller ehrlich, „wir müssen jetzt endlich den Bock mal umlegen“. Das berühmte Erfolgserlebnis brauchen die Rosenheimer nicht nur für die Tabelle, sondern für das eigene Befinden. Denn bei dem Anti-Lauf von nur zwei Punkten aus den letzten elf Regionalliga-Spielen ist es natürlich auch mit Selbstvertrauen nicht weit her. So zu sehen auch bei der 0:2-Niederlage am Samstag gegen Aschaffenburg.

Der Kapitän ist zurück

Gerade dieses Spiel hat aber auch Lichtblicke ins derzeit so unendlich große Sechziger-Dunkel gebracht: Die Comebacks von Kapitän Christoph Wallner und Außenbahnspieler Markus Sattelberger liefen beschwerdefrei und über weite Strecken auch beachtlich gut. „Diese Jungs brauchen wir“, sagt Heller – und kann auch gleich die Rückkehr von Sascha Marinkovic nach abgesessener Gelbsperre vermelden. Gerade im Sturmzentrum hat so ein Spieler wie Marinkovic oder der verletzte Christoph Fenninger, der auch diesmal noch ausfallen wird, gegen Aschaffenburg gefehlt.

Ebenfalls ein Lichtblick – und das eigentlich schon über die gesamte Spielzeit – ist Laurin Demolli. Der 21-Jährige, der seine zweite Saison bei den Sechzigern bestreitet, sorgt mit seinen Läufen immer wieder für Gefahr, kann auch mal einen Gegner ausspielen und offenbart guten Zug zum Tor. „Er sticht immer wieder positiv heraus“, sagt Heller – und zählt die besonderen Stärken des ehemaligen Unterhachingers auf: „Er ist technisch gut, kann sich auch im Eins-gegen-eins behaupten und hat einen guten Abschluss.“ Gerade für Demolli, der während des Lockdowns auch körperlich an Robustheit zugelegt hat, ist ein Sturmpartner wie Marinkovic, der einen oder mehr Gegenspieler auf sich zieht, eminent wichtig, um Räume zu bekommen.

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Dem Gegner Illertissen wollen die Sechziger hingegen keine Räume anbieten. „Die müssen wir eng halten“, sagt Heller, der beim Gegner das „enorme Pressing“ und die „extrem gute Organisation“ hervorhebt. Dazu kommt noch ein herausragender Angreifer wie Semir Telalovic. Der 21-Jährige, im Sommer von Ehingen aus der Verbandsliga Württemberg gekommen, netzte in bislang 16 Spielen bereits zehn Mal ein. Ihn gilt es, in Schach zu halten, wenn es mit drei Punkten klappen soll. Und: „Wir müssen bereit sein, uns aufzuopfern“, sagt Heller: Noch mehr denn je.

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