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NACH 0:8-DEBAKEL EIN 1:0-SIEG

1860 mit Mut, Wind und Einsatzfreude – Schiedermeier trifft in der Nachspielzeit zum 1:0-Sieg

Die erste von drei richtig guten Möglichkeiten, die 1860-Stürmer Sascha Marinkovic nicht nutzen konnte.
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Die erste von drei richtig guten Möglichkeiten, die 1860-Stürmer Sascha Marinkovic nicht nutzen konnte.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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So schnell geht es im Fußball: Am Mittwoch bei der 0:8-Niederlage in Burghausen noch so richtig abgewatscht sicherte sich 1860 Rosenheim am Freitagabend beim 1:0 den ersten Saisonsieg. In der Nachspielzeit schlug ein Youngster zu.

Rosenheim – Die von Schiedsrichter Pflaum angesagten zwei Minuten Nachspielzeit waren im Punktspiel der Fußball-Regionalliga zwischen dem TSV 1860 Rosenheim und der zweiten Mannschaft vom 1. FC Nürnberg fast vorüber und es sah alles nach dem zweiten Heim-0:0 im Rosenheimer Jahnstadion aus, als sich die Sechziger noch einmal einen Eckball erkämpften.

Nico Schiedermeier traf in der Nachspielzeit zum ersten Saisonsieg der Sechziger.

Entscheidung durch Schiedermeier in der Nachspielzeit

Während am Firmament bereits die Blitze zuckten und der Wind immer stärker wurde, konnten die dezimierten Gäste die Hereingabe von Nico Schiedermeier abwehren. Allerdings kam der 1860-Youngster noch einmal an den Ball – mit der Intention, die Kugel noch einmal gefährlich vors Tor zu bringen. Und dann wurde der ganze Mut der Sechziger an diesem Tag belohnt, als der Versuch mit Windunterstützung hinten im Tor zum 1:0-Endstand einschlug und für den ersten Rosenheimer Saisonsieg sorgte.

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Die Freude war groß, die Erleichterung aber auch: „Das waren drei Tage zwischen Tod und Leben“, meinte Sportlicher Leiter Hans Kroneck. Dem Niedergang mit dem 0:8 in Burghausen folgte nun also die Auferstehung!

Trainer Florian Heller: „Unser Plan ist voll aufgegangen“

„Unser Plan ist voll aufgegangen“, meinte 1860-Trainer Florian Heller. Und nicht nur das: Die Hausherren hatten gegen die Zweitliga-Reserve auch die wesentlich besseren Gelegenheiten. „Deshalb war der Sieg auch nicht unverdient“, bilanzierte der Rosenheimer Coach.

Fotostrecke: 1860 Rosenheim besiegt Nürnberg 1:0 - Schiedermeier trifft in der Nachspielzeit

Der Fußball-Regionalligist 1860 Rosenheim landet durch einen Treffer  in der Nachspielzeit den ersten Saisonsieg
Der Fußball-Regionalligist 1860 Rosenheim landet durch einen Treffer  in der Nachspielzeit den ersten Saisonsieg
Der Fußball-Regionalligist 1860 Rosenheim landet durch einen Treffer  in der Nachspielzeit den ersten Saisonsieg
Der Fußball-Regionalligist 1860 Rosenheim landet durch einen Treffer  in der Nachspielzeit den ersten Saisonsieg
Fotostrecke: 1860 Rosenheim besiegt Nürnberg 1:0 - Schiedermeier trifft in der Nachspielzeit

Alleine Sascha Marinkovic hatte drei Mal die Führung auf dem Fuß: Einmal scheiterte am herausstürzenden Torhüter (13.), einmal setzte er einen Kopfball in bester Position über den Kasten (20.) und einmal dauerte der Abschluss nach einem Sololauf mit anschließendem Querpass von Thomas Steinherr zu lange, sodass sich ein Nürnberger Verteidiger noch in den Schuss werfen konnte. „Sascha kommt jetzt langsam da hin, wo wir ihn haben wollen“, sieht es Heller aber positiv, dass sein nomineller Top-Stürmer immerhin zu den Möglichkeiten kommt.

Nürnberg putzte am Dienstgag Unterhaching 5:1 weg

Solche Chancen hatten die Nürnberger, am Dienstag noch 5:1-Sieger über Unterhaching, nicht. Lukas Schleimer schoss in aussichtsreicher Position drüber (65.), zuvor fegte Thomas Wimmer den Versuch von Tim Steinmetz über die Querlatte (15.).

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Der aus dem eigenen Nachwuchs aufgerückte Wimmer lieferte als Vertreter des verletzten Stefan Schönberger eine grundsolide Leistung ab – unaufgeregt, lautstark und mutig mit dem Ball am Fuß. Heller hatte es so erwartet: „Da haben wir keine Bauchschmerzen gehabt.“

Neuzugang Tim Kießling wieder stark

Auch vor Wimmer zeigten die Rosenheimer viel Stabilität. Neuzugang Tim Kießling stellte unter Beweis, dass er eine Defensive anleiten kann, an seiner Seite wuchs auch Maximilian Kuchler. Und in der Mittelfeldzentrale war Linor Shabani stets anspielbar, spulte jede Menge Kilometer ab und schrubbte auch den ein oder anderen Nürnberger Angriff vorzeitig weg. „Wir haben Nürnberg weit von unserem Tor ferngehalten“, stellte Heller fest.

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Das Nürnberger Spiel setzte sich aber auch zumeist aus Anlaufen und Verschieben zusammen, überraschende Elemente wie eine Steil-Klatsch-Kombination oder ein Hinterlaufen an den Flügeln fehlten hingegen – oder wurden von den Hausherren schon im Keim erstickt. Und so kam es dann auch, dass die Gäste nervöser wurden. Anders lässt sich die Tätlichkeit von Linus Rosenlöcher an den am Boden liegenden Schiedermeier nicht erklären. Die rote Karte folgte zurecht (80.) und so war 1860 beim Siegtor in Überzahl.

Die Spielstatistik

TSV 1860 Rosenheim: Wimmer - Benz, Kießling, Kuchler, Sattelberger - Zander (ab 67. Schiedermeier), Shabani - Demolli, Majdancevic (ab 79. Salihu), Steinherr (ab 77. Fenninger) - Marinkovic (ab 77. Majanovic).

Schiedsrichter: Pflaum (Dörfleins).

Zuschauer: 222.

Tor: 1:0 Schiedermeier (90. + 2).

Besonderheit: Rote Karte für Nürnbergs Rosenlöcher wegen einer Tätlichkeit (80.).

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