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Rückrundenstart in der Fußball-Regionalliga

Nachlegen – egal wie: 1860 erwartet Greuther Fürth II

Leo Benz wird nach einer Pause wieder in die Startelf rücken.
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Leo Benz wird nach einer Pause wieder in die Startelf rücken.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Der TSV 1860 Rosenheim schöpfte mit dem Heimsieg gegen den TSV Rain/Lech wieder ein wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga. Bei der Begegnung mit der Reserve der SpVgg Greuther Fürth wollen die Sechziger nachlegen – egal wie.

Rosenheim – Zum Rückrundenauftakt wartet auf den TSV 1860 Rosenheim in der Fußball-Regionalliga Bayern gleich das nächste Sechs-Punkte-Spiel. Im Kellerduell treffen die Sechziger, ihres Zeichens Tabellennachzügler, am Samstag ab 14 Uhr im Jahnstadion auf den Vorletzten SpVgg Greuther Fürth II. Gerade nach dem gewonnenen Heimspiel gegen Rain/Lech eine willkommene Aufgabe, um den Schwung mitzunehmen und Boden gutzumachen.

Das ist aber natürlich viel leichter gesagt als getan. Den Rosenheimern bleibt aber nicht viel anderes übrig. Immerhin haben die Verantwortlichen ja den 4. Dezember als Stichtag genannt – dann geht das letzte Spiel des Jahres über die Bühne und danach will man im Verein Bilanz ziehen. Diese ist trotz des jüngsten Erfolges natürlich nicht ausreichend, denn der Rückstand auf die Relegationsränge beträgt immer noch sieben Zähler, ein direkter Nichtabstiegsrang ist neun Punkte weg.

„Ich mach‘s nicht

„Jede Woche auf die Tabelle schauen – also ich mach‘s nicht“, bekennt 1860-Trainer Florian Heller, der den Fokus nur auf seine Mannschaft und von Spiel zu Spiel hat. Mit einem einzigen Ziel: „Wir wollen an Weihnachten an den Relegationsplätzen dran sein.“ Erst dann will er wieder einen genauen Blick auf das Klassement wagen.

Schaut man da aber mal wirklich genauer drauf, dann sieht man, dass das Spiel im Jahnstadion für beide Mannschaften die Paradedisziplin bietet: 1860 Rosenheim hat neun seiner zehn Punkte vor heimischer Kulisse geholt (den einzigen Auswärtszähler gab‘s übrigens im Hinspiel beim 1:1 in Fürth), die Bundesliga-Reserve zehn ihrer 16 Punkte in der Fremde. In der Auswärtsstatistik stehen die Franken damit sogar im Mittelfeld der Tabelle.

„Wieder zu null spielen“

Und es ist durchaus Vorsicht angesagt, denn in den letzten vier Spielen haben die Fürther jeweils zwei Treffer erzielt – und damit auch fünf Punkte mitgenommen. „Unsere Basis muss sein, wieder zu Null zu spielen“, sagt Heller, der als Profi einst für das Kleeblatt aktiv war. Die Sechziger sind auf den Geschmack gekommen, nachdem es zuletzt gegen Rain endlich wieder eine weiße Weste gab. Diese war auch Comeback-Tormann Alin Goia zu verdanken. Der 33-Jährige ist bereits der vierte Schlussmann, der in dieser Saison beim TSV zwischen den Pfosten steht – nach 18 Spielen ist das ein klarer Beweis für eine Misere!

Dänen-Hüne und Beckenbauer-Enkel

Allerdings haben auch die Fürther bereits vier Keeper durchprobiert. Überhaupt trugen in den bislang 18 Spielen schon 32 Akteure den Fürther Dress – das ist schon fast rekordverdächtig. Darunter finden sich auch bekannte Namen: Beckenbauer-Enkel Luca hat in Franken angedockt und sich dort einen Stammplatz erkämpft. Und im Sturm dreht neuerdings Dänen-Hüne Emil Berggren auf:

14 Bundesliga-Spiele

Der 28-Jährige spielte einst im Oberhaus für Eintracht Braunschweig, Mainz 05 und Twente Enschede in den Niederlanden, kommt auf 14 Spiele mit vier Treffern in der Bundesliga sowie 30 Partien mit zehn Toren in der 2. Bundesliga. In der Regionalliga Bayern hat der 1,93 Meter große Mittelstürmer bislang sieben Begegnungen bestritten und viermal eingenetzt.

Auf ihn wird die Sechziger-Defensive ein besonderes Augenmerk legen müssen. Gerade in der Abwehr ist Heller aber einmal mehr zu Umstellungen gezwungen. Markus Sattelberger brummt eine Gelbsperre ab, an seiner Stelle wird Leo Benz wieder ins Team rücken. Offen ist noch der Einsatz von Lucas Stegemann, der zuletzt erkrankt einige Trainingseinheiten verpasste. Ebenfalls krank sind Linor Shabani und Sam Zander – ergo muss sich Heller auch wieder eine Lösung für die Mittelfeldzentrale einfallen lassen. Dabei lässt er es noch offen, ob dies – wie zuletzt daheim gegen Rain – Tim Kießling und Sascha Marinkovic improvisieren.

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