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Wieder kein Gegentor aus dem Spiel heraus

Beim 0:0 im Heimspiel der Fußball-Regionalliga: 1860 Rosenheim in der Defensive überragend

Ein Kampf mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln boten sich 1860 Rosenheim und Aubstadt beim 0:0 am Samstag.
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Ein Kampf mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln boten sich 1860 Rosenheim und Aubstadt beim 0:0 am Samstag.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    VonHans-Jürgen Ziegler
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Keine Tore gab es in der Begegnung der Fußball-Regionalliga Bayern zwischen dem TSV 1860 Rosenheim und dem TSV Aubstadt. Am Ende hieß es 0:0. Das zweite Remis im zweiten Spiel für die Sechziger.

Rosenheim ‒ Die Verantwortlichen des TSV 1860 Rosenheim jubelten, als der Schiedsrichter nach 90 Minuten und zwei Trinkpausen bei hochsommmerlichen Temperaturen das Spiel zwischen den Sechzigern und dem TSV Aubstadt abpfiff.

Trainer Florian Heller wollte mehr

Nur einer war nicht ganz zufrieden mit dem torlosen Unentschieden: Sechziger-Trainer Florian Heller, der in seinem ersten Heimspiel als Coach der Regionalliga-Truppe mehr wollte. „Grundsätzlich bin ich zufrieden, dass wir wieder kein Gegentor kassiert haben, aber gerade in der zweiten Halbzeit hatten wir die besseren Chancen. Da hätten wir ein Tor machen können“.

Fotostecke 1860 Rosenheim - Aubstadt 0:0

Der TSV 1860 Rosenheim und Aubstadt trennten sich vor 320 Zuschauern im Rosenheimer Jahnstadion torlos 0:0
Der TSV 1860 Rosenheim und Aubstadt trennten sich vor 320 Zuschauern im Rosenheimer Jahnstadion torlos 0:0
Der TSV 1860 Rosenheim und Aubstadt trennten sich vor 320 Zuschauern im Rosenheimer Jahnstadion torlos 0:0
Der TSV 1860 Rosenheim und Aubstadt trennten sich vor 320 Zuschauern im Rosenheimer Jahnstadion torlos 0:0
Fotostecke 1860 Rosenheim - Aubstadt 0:0

Heller meinte dabei die Möglichkeiten von Christoph Fenninger, der einmal an Aubstadts Keeper Julian Schneider scheiterte und sein Fallrückzieher im Anschluss nur knapp den langen Pfosten verfehlte.

Die absolute Gier in der Box fehlte

Aber auch Aubstadts Coach Victor Kleinhenz wusste nicht genau, wie er das Ergebnis einordnen sollte.: „Wir hatten schon das Gefühl, dass wir das dominantere Team waren. Wir haben es aber nicht hinbekommen, entschlossen vor das Tor zu kommen“. Kleinhenz bemängelte, dass „die absolute Gier in der Box“ gefehlt habe. 

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Sechziger-Coach Florian Heller erklärte, dass „meine Jungs mit dem Unentschieden extrem glücklich sind“ und die Punkteteilung „aufgrund der Chancen-Verteilung, der Intensität und der Leidenschaft dieses Matches in Ordnung ist“. 

Das Unentschieden geht in Ordnung

Betrachtet man die 90 Minuten geht das Unentschieden aber auf alle Fälle in Ordnung, weil Aubstadt in der ersten Halbzeit die besseren von wenigen Chancen hatte. Die Gäste, die bereits am Freitag nach Rosenheim anreisten, waren in den ersten 45 Minuten die abgeklärtere Mannschaft, scheiterten aber immer wieder an der insgesamt überragenden Rosenheimer Defensivleistung. Nach Schulnoten ausgedrückt war das eine Eins.

In der Offensive ist noch Luft nach oben

„Wir haben jetzt in zwei Spielen kein Tor aus dem Spiel heraus kassiert. Das ist super und in der Offensive ist noch Luft nach oben. Aber auch da werden wir uns steigern,“ ist sich Rosenheims Sportlicher Leiter Hans Kroneck sicher.

Aubstadt mit zwei Chancen vor der Halbzeit

Wenige Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit hatte Aubstadt die beiden dicksten Gelegenheiten zur Führung. Erst kam Patrick Hofmann nach einer Behr-Flanke etwas zu spät an den Ball, um Rosenheims Schlussmann Stefan Schönberger ernsthaft fordern zu können (41.).

Der Rosenheimer Keeper musste kurz darauf in höchster Not eingreifen. Einen abgefälschten Freistoß parierte Schönberger mit dem Fuß. Nach der Pause war Rosenheim anfangs gefährlicher. Christoph Fenninger war durchgebrochen, konnte Julian Schneider aber weder beim ersten noch beim zweiten Versuch überwinden.

1860 Rosenheim mit der größten Chance

Aubstadts Coach bezeichnete diese Szene in der Pressekonferenz als die größte Chance der Begegnung. Aubstadt bemühte sich weiter um das erste Saisontor, nachdem der Auftakt gegen Unterhaching ebenfalls 0:0 endete, aber das eng geknüpfte Rosenheimer Abwehrnetz offenbarte keine Schwächen.

Nicht in Euphorie verfallen

Trainer Heller wollte keinen Spieler aus seinem Team herausheben, „denn wir funktionieren nur im Kollektiv“. Und dieses Kollektiv vom sicheren Torhüter Stefan Schönberger bis zum letzten Einwechselspieler funktioniert, ohne dass man dabei in Euphorie verfallen sollte. Aber das tun die Sechziger nicht, denn die Rosenheimer wissen, dass eine megaschwere Saison vor ihnen liegt.

Am Dienstag Inn/Salzach-Derby gegen Burghausen

Bereits am Dienstag, 19 Uhr, steht das nächste Spiel für die Rosenheimer auf dem Programm. Dann gastiert man zum Inn/Salzach-Derby bei Wacker Burghausen.

Die Spielstatistik

1860 Rosenheim: Schönberger – Benz, Kießling, Wallner, Sattelberger – Demolli (79. Kuchler), Zander (89. Salihu), Shabani, Steinherr (74. Jesse) – Fenninger (63. Majanovic), Marinkovic (31. Majdancevic).

Aubstadt: Schneider - Behr, Hüttl, Grader - Langhans, Volkmuth (69. Trunk), Müller, Heinze (60. Harlaß) - Pitter (60. Feser), Dellinger (82. Bieber), Hofmann (60. Endres).

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Tiedeken (Neusäß)

Zuschauer: 320

Gelb: Steinherr (41.), Shabani (74.) / -

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