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Gewaltige Gewitterwalze rollt auf uns zu: Erste Warnungen für die Region

DWD warnt vielerorts bereits mit Stufe 4

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Bayern - Der Juni und die Wetterextreme lassen nicht locker: Viel zu warm und heftige Unwetter im …
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Der „denkbar schlechteste Zeitpunkt“

Nach 1:8-Klatsche: Jetzt alles eine Frage der Ehre für Absteiger 1860 Rosenheim

Laurin Demolli (links, gegen Bayerns Eyuep Aydin) hat rund um die Auswärtsspiele in München und Aschaffenburg einen Teil seiner beruflichen Gesellenprüfung hinter sich gebracht.
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Laurin Demolli (links, gegen Bayerns Eyuep Aydin) hat rund um die Auswärtsspiele in München und Aschaffenburg einen Teil seiner beruflichen Gesellenprüfung hinter sich gebracht.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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„Die haben uns überfahren“, sagt 1860-Trainer Florian Heller nach der 1:8-Klatsche gegen die kleinen Bayern. Nach dem schon feststehenden Abstieg startet deshalb in Aschaffenburg die Mission „Würde und Anstand“.

Rosenheim – Jedes Spiel beginnt bei Null, das ist schon logisch. Dennoch haben die Fußballer des Regionalliga-Tabellenletzten TSV 1860 Rosenheim eine gewaltige Bürde mit im Gepäck, wenn sie am Freitagabend um 19 Uhr bei Viktoria Aschaffenburg antreten. Mit der Bürde ist nicht der nun feststehende Abstieg gemeint, der war schließlich nur noch eine Formalie. Die Frage ist, wie die Sechziger das 1:8 vom Mittwoch beim FC Bayern II und die weiteste Auswärtsfahrt der Saison abschütteln, um den Plan, sich mit Würde und Anstand aus der Liga zu verabschieden, verfolgen zu können.

Ganz spezielle Fahrt nach Aschaffenburg

„Es liegen nur zwei Tage und mindestens sechs Stunden Busfahrt dazwischen“, sagt 1860-Trainer Florian Heller, der das Gastspiel in Aschaffenburg schon deshalb als „ganz speziell“ und „zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt“ bezeichnet. Sein Ziel ist es, wieder eine ordentliche Leistung abzuliefern – wie in Bayreuth und gegen Schweinfurt und nicht wie gegen Bayern II. „Die haben uns überfahren“, musste er feststellen – auch, dass sein Team diesmal resignierte. „Das waren zwei, drei Tore zu viel.“ Und so stehen die Sechziger nach dem dritten Saisonspiel mit acht Gegentoren momentan bei 93 kassierten Treffern in dieser Spielzeit. Die 100er-Marke möchte Heller nicht reißen, „das wäre schon eine ganz üble Kiste“. Und so sollten sich die Rosenheimer am Riemen reißen, um in den verbleibenden Duellen in Aschaffenburg, gegen Buchbach und in Rain am Lech maximal noch sechs Einschläge hinnehmen zu müssen.

Ein Spiel ohne Bedeutung für die Tabelle

Viktoria Aschaffenburg steht als Tabellenzehnter im gesicherten Mittelfeld und kann befreit aufspielen. Aus den elf Begegnungen seit der Winterpause haben die Mannen vom Schönbusch eine ausgeglichene Bilanz mit drei Siegen, fünf Unentschieden und drei Niederlagen. Allerdings gab es aus den letzten acht Begegnungen nur eine Niederlage – 1:2 gegen Bayern München II – und gleich vier Spiele ohne Gegentreffer.

Bei den Sechzigern hat sich Dominik Bacher für das Auswärtsspiel erkrankt abgemeldet, Thomas Steinherr ist beruflich verhindert. Dafür kehrt Stephan Mensah nach abgesessener Gelbsperre zurück und dürfte wohl von Beginn an auflaufen. Wer noch in die Startformation rückt, hat sich Heller noch offengelassen. „Das ist eine Frage der Grundordnung, ob wir mit zwei Stürmern auflaufen, mit Dreier- oder Viererkette verteidigen.“ Für die Mission „Würde und Anstand“ ist anderes wichtiger: Voller Einsatz bis zum Schluss!