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Nach dem 5:3-Krimi gegen Kastl

Breu schießt Töging mit Viererpack zum Derby-Sieg: „Bin extrem glücklich“

Schnürte gegen Kastl einen Viererpack: Tögings Stürmer Thomas Breu.
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Schnürte gegen Kastl einen Viererpack: Tögings Stürmer Thomas Breu.
  • VonThomas Bösl
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Der FC Töging hat im Derby gegen den TSV Kastl einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg eingefahren. Garant für den 5:3-Erfolg war dabei Stürmer Thomas Breu, der mit einem Viererpack glänzte. beinschuss.de sprach mit dem 33-Jährigen über den Abstiegskampf und seine starke Leistung gegen Kastl.

Töging - Die Erleichterung war den Spielern des FC Töging nach dem wichtigen Dreier beim direkten Konkurrenten TSV Kastl anzusehen. Es war wieder einmal enger geworden, als man es sich beim FC gewünscht hatte.

Breu schießt Töging zum Sieg

Nachdem man bereits 4:1 in Führung war, kamen die Hausherren noch einmal auf 4:3 heran, bevor Thomas Breu mit dem 5:3 die Aufholjagd beendete. Dass man überhaupt so weit in Führung lag, hatte man beim FC auch vor allem Breu zu verdanken, der mit insgesamt vier Toren einen Sahnetag erwischte und Töging mehr oder weniger im Alleingang einen wichtigen Auswärtssieg bescherte.

Doch was sagt der Mann des Spiels nun selbst zu seiner Leistung? beinschuss.de sprach mit dem Stürmer des FC Töging über den Abend in Kastl und den Abstiegskampf in der Landesliga.

Wir haben diese drei Punkte ganz dringend gebraucht

Thomas Breu über den Sieg gegen den TSV Kastl

Hallo Thomas, herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Wie lautet dein Fazit zum Spiel?

Thomas Breu: Erstmal bin ich extrem glücklich, dass wir das Spiel nach Hause gebracht haben. Wir haben diese drei Punkte ganz dringend gebraucht, auch für unser Selbstbewusstsein. Ich glaub vor allem am Anfang war das Spiel sehr ausglichen, auch wenn der Gegner vielleicht ein bisschen Ballbesitz hatte. Schlussendlich haben wir die entscheidenden Situationen für uns genutzt und damit auch verdient gewonnen.

Du warst heute mit deinem Viererpack einer der Garanten für den Sieg.

Breu: Ja, wobei an so einer Leistung hat immer die ganze Mannschaft einen großen Anteil. Wir Stürmer sind ja schlussendlich da, um Tore zu schießen, aber wir brauchen auch eine gute Mannschaft, die einem die Bälle vorlegt. Bei einem Torwart sagt ja auch niemand, wie gut er heute war, weil er fünf Bälle gehalten hat.

Kannst du uns trotzdem noch einmal deine Sicht auf die Tore beschreiben?

Breu: Das erste Tor war ein Fehler der Verteidigung. Mein Gegenspieler will den Ball klären und grätscht vorbei, sodass ich alleine aufs Tor gehen kann. Ich hab dann gesehen, dass das lange Eck offen ist und hab ihn reingeschoben. Vor dem zweiten Tor haben wir sie gut unter Druck gesetzt und zu einem Fehler gezwungen. Bei der dritten Kiste hatte ich den richtigen Riecher, der Freistoß rutscht durch. Da stand ich, wo ein Stürmer stehen muss. Beim vierten Tor muss ich ein Sonderlob an Simon Hefter aussprechen, der in der 85. Minute einen genialen Zweikampf führt, sich voll reinhaut und in der gegnerischen Hälfte den Ball für uns holt.

Wir haben Moral bewiesen und uns nicht hängen lassen

Breu, über den Siegtreffer zum 5:3

Ärgert es dich, dass das Spiel in der Schlussphase noch einmal spannend geworden ist?

Breu: Das ist uns ja leider nicht zum ersten Mal passiert. Gegen Grünwald am Wochenende war es ja auch schon so, dass wir 2:0 in Führung sind, dann kassieren wir ein Tor und brechen ein. Für uns ist derzeit jedes Tor ein richtiger Schlag ins Gesicht, von dem wir uns immer schwer erholen. Aber diese Woche haben wir es geschafft und durchgehalten. Da muss ich die Mannschaft loben, wir haben Moral bewiesen und haben uns nach dem 4:3 nicht hängen lassen.

Im nächsten Spiel geht es für gegen den Sportbund Rosenheim. Wie geht ihr an das Spiel ran?

Breu: Eigentlich müssen wir jetzt an jedes Spiel gleich ran gehen. Wir stecken tief im Abstiegskampf, wir dürfen eigentlich nicht mehr verlieren. Schon gar nicht gegen einen direkten Konkurrenten. Auch wenn wir nur einen Punkt mitnehmen, ist das schon ein gewonnener Punkt.

Ich glaube daran, dass noch einiges möglich ist

Breu, über den Abstiegskampf

Ihr habt vier Punkte Rückstand auf die Relegation und neun Punkte auf das rettende Ufer. Ist der Glaube an den Klassenerhalt noch da?

Breu: Wenn wir nicht mehr daran glauben würden, dass wir es schaffen können, wären wir hier falsch. Wenn ich sehe, wie sich jeder hier im Verein aufopfert, wie die Jungs im Training Vollgas geben, dann glaube ich daran, dass noch einiges möglich ist. Wo wir am Ende landen, kann ich nicht sagen, aber wir werden auf jeden Fall bis zum Schluss kämpfen.

Thomas Breu, vielen Dank für das Interview.

tb