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Gespräch mit Cheftrainer Christoph Ewertz

Raubling feiert acht Siege am Stück: „Jeder Gegner nimmt uns ab sofort ernst“

Raublings Coach Christioph Ewertz fand die richtigen Mittel, um sein Team nach durchwachsenem Saisonstart wieder in die Spur zu bringen.
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Raublings Coach Christioph Ewertz fand die richtigen Mittel, um sein Team nach dem durchwachsenem Saisonstart wieder in die Spur zu bringen.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Der TuS Raubling hat sich in den letzten Wochen aus dem Tabellenkeller auf den dritten Tabellenplatz katapultiert. „So schnell kann es gehen”, sagt TuS-Coach Christoph Ewertz. Der Kreisligist gewann acht Spiele in Folge, zuletzt gab es einen 4:0-Erfolg gegen den TSV Emmering. beinschuss.de hat mit Ewertz über die starke Serie und die Gründe dafür gesprochen.

Raubling - Der Saisonstart lief aus Sicht des TuS Raubling nicht nach Plan. Nach vier Spielen standen lediglich vier Punkte zu Buche und die Mannschaft von Trainer Christoph Ewertz rangierte nur auf dem zehnten Tabellenplatz. „Wir hatten bis dahin mit einigen Urlaubern und Verletzten zu kämpfen”, sagt Cheftrainer Ewertz im Gespräch mit beinschuss.de.

Außerdem verließen den Kreisligisten kurz vor Saisonstart zwei etatmäßige Innenverteidiger, darunter Lukas Piendl, der nach Bruckmühl wechselte. „Wir haben zudem in den ersten vier Partien zahlreiche gute Chancen liegen lassen, weshalb wir diese nicht gewonnen haben.”

TuS-Coach Ewertz: „Die Mannschaft hat eine super Entwicklung genommen“

Seitdem ist aber viel passiert, die Raublinger kassierten aus den vergangenen acht Spielen keine Niederlage mehr. Der Knoten platzte beim 5:1-Erfolg gegen den TuS Bad Aibling, dabei hat der Coach sein Team auf einigen Positionen umgestellt und auch die taktisches Ausrichtung verändert. „Wir sind seitdem endlich komplett, stehen hinten kompakter und machen vorne unsere Tore. Jetzt sieht man, was möglich ist.”

Dabei schlug der TuS auch die Top-Teams ASV Au und den TuS Prien. „Wenn es läuft, dann läuft es eben”, freut sich Ewertz. „Die Mannschaft hat eine super Entwicklung genommen, wir spielen aktuell guten Fußball. Und wir gewinnen nicht nur mit Glück, sondern spielen dominant und gewinnen teilweise sehr überlegen.”

Dabei ist auch Ewertz, der einen guten Draht zur Mannschaft hat, überrascht, was sein Team in den letzten Wochen geleistet hat. „Wir fragen uns selber manchmal, wie das passieren konnte. Uns war bewusst, dass wir viel Potential im Team haben. Aber wir haben viele junge Spieler, deshalb konnte man nicht wissen, wie das laufen wird.” Mit 30 Toren stellen die Raublinger zusammen mit dem ASV Au die beste Offensive der Liga und mit nur neun Gegentoren die beste Abwehr.

 „Die Euphorie ist groß”

Raublings Cheftrainer Ewertz.

Dank der Sieges-Serie von acht Spielen in Folge ist auch die Stimmung im Team bestens. „Die Euphorie ist groß”, betont Ewertz, der lachend hinzufügt: „Meine Aufgabe ist es jetzt, die Jungs auf dem Boden zu behalten.”

Dabei hat der TuS Raubling nicht den Anspruch, dass er in diesem Jahr aufsteigen muss. Das betont auch der Trainer nochmals: „Die Saison ist noch lange. Natürlich wollen wir jetzt oben dranbleiben. Aber wichtig ist zunächst die Entwicklung der Mannschaft. Wir wollen uns etwas für die Zukunft aufbauen.”

Raubling empfängt Ostermünchen: „Das wird ein 50:50-Spiel“

Vor der Winterpause stehen aber noch drei wichtige Spiele für die Raublinger auf Programm, dabei geht es gegen Ostermünchen, Waldkraiburg und Grünthal. „Da wird sich zeigen, wie die Jungs mit Druck umgehen können. Denn ab jetzt nimmt uns jeder Gegner ernst.“

Am kommenden Sonntag empfängt der TuS den direkten Konkurrenten SV Ostermünchen. Dabei muss Ewertz auf fünf wichtige Spieler verzichten. „Zwei fehlen uns berufsbedingt, drei weitere sind verletzt oder krank. Das wird ein 50:50-Spiel”, so der Coach, „wir wollen trotzdem was mitnehmen und bis zur Winterpause so viele Punkte sammeln wie möglich.”

Dann wird sich zeigen, wohin der Reise für die Raublinger in dieser Saison noch hingehen kann.

ma

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