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„Immer wieder warf mich eine Verletzung zurück“

Nach eineinhalb Jahren: Ostermünchens Haas feiert Comeback nach langer Leidenszeit

Maximilian Haas hatte in den letzten Jahren immer wieder mit Knieverletzungen zu kämpfen.
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Maximilian Haas hatte in den letzten Jahren immer wieder mit Knieverletzungen zu kämpfen.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Immer wieder warfen Knieverletzungen in den vergangenen Jahren Maximilian Haas zurück. Deshalb stand er zuletzt eineinhalb Jahre für den SV Ostermünchen nicht mehr auf dem Platz. Nun kehrte der Innenverteidiger in das Training zurück. beinschuss.de sprach mit dem 25-Jährigen über seine Leidenszeit, die Hintergründe seiner Verletzungen und seine Ziele in dieser Saison.

Tuntenhausen - Maximilian Haas hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Der Innenverteidiger des SV Ostermünchen stand zuletzt im September 2020 im Vorbereitungsspiel gegen den SV Tattenhausen auf dem Fußballplatz. Danach kamen seine Knieprobleme wieder zurück. Nach eineinhalb Jahren nun kehrte der 25-Jährige wieder in das Training des Kreisligisten zurück.

„Immer, wenn ich fit war, warf mich eine Verletzung zurück.“

Haas über seine lange Leidenszeit.

Die Verletzungsmisere begann in der U17 des TSV 1860 Rosenheim. „Damals riss ich mir im Training das vordere Kreuzband im rechten Knie”, erzählt Haas im Gespräch mit beinschuss.de. Daraufhin wurde er schnell operiert und kehrte nach mehr als einem halben Jahr wieder zurück. 

Doch das Knie war nicht mehr so wie zuvor. „Bis 2019 kamen zwei Meniskusverletzungen und zwei Operationen dazu. Deshalb habe ich in den vergangenen Jahren wenig Pflichtspiele bestritten”, so der Ostermünchner weiter. „Immer, wenn ich fit war, warf mich eine Verletzung zurück.”

Spezialist fand heraus, dass das Kreuzband des 25-Jährigen falsch angenäht wurde

Er suchte deshalb einen Spezialisten in München auf, um die Ursachen für seine häufigen Knieprobleme zu finden. Und dieser wurde tatsächlich fündig. „Er fand heraus, dass bei der ersten Operation mein Kreuzband minimal falsch angenäht wurde”, erzählt Haas den Befund des Arztes. “Deshalb war mein Knie die ganzen Jahre über instabil.”

Im Februar des vergangenen Jahres ließ sich der 25-Jährige deshalb erneut am rechten Knie operieren, das Kreuzband wurde erneuert und richtig eingesetzt. „Ansonsten hätte ich auf absehbarer Zeit ein künstliches Knie gebraucht”, sagt der Innenverteidiger. 

„Das Gefühl war der Hammer.“

Haas über sein Comeback im Training des SV Ostermünchen.

Die letzten Monate waren schwer für Haas, der lediglich von außen seiner Mannschaft beim Spielen zuschauen konnte. „Ich habe den Fußball extrem vermisst. Das war schon sehr schwierig. Vor allem mit dem Team in der Kabine zu sitzen, ist mir sehr abgegangen.” Trotzdem sei die Zeit sehr schnell vergangenen, Haas wurde in dieser Zeit Vater und baute ein Haus in Ostermünchen.

Zur Vorbereitung auf die Rückserie in der Kreisliga 1 kehrte Haas nun wieder in das Training des SV Ostermünchen zurück. „Das Gefühl war der Hammer”, so Haas. Aktuell macht er noch Pass- und leichte Spielformen mit, wann er in einem Testspiel zum Einsatz kommt, lässt er offen. „Das Knie fühlt sich stabil an und ich fühle mich nicht unsicher”, betont er, „dennoch will ich es erstmal in Ruhe angehen.”

Haas über das Thema Aufstieg: „Wollen ein Wörtchen mitreden“

Für dieses Jahr hat sich der Ostermünchner bereits einige Ziele gesetzt. So will er so viele Spiele bestreiten wie möglich und natürlich verletzungsfrei bleiben. Zudem will er mit seinem SVO, der aktuell den zweiten Tabellenplatz hinter dem TuS Prien belegt, solange wie möglich um den Aufstieg mitspielen. „Natürlich ist das ein Thema”, sagt Haas. „Wir wollen ein Wörtchen mitreden. Aber die Liga ist unberechenbar, deshalb wird das nicht einfach. Es muss vieles zusammenpassen.”

Der SV Ostermünchen steigt am 12. März mit einem Auswärtsspiel in Waldkraiburg wieder in die Liga ein. Dann will auch Haas mit von der Partie sein und seine Leidenszeit endlich hinter sich lassen.

ma