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Interview mit dem Führenden der „Auerbräu Weißen-Weste“

Peterskirchens Keeper Mittermaier: „Werden eine ordentliche Poolparty veranstalten“

In neun Spielen kassierte Peterskirchens Torwart Markus Mittermaier kein Gegentor. Damit führt er mit seinem Team die „Auerbräu Weiße-Weste“ an.
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In neun Spielen kassierte Peterskirchens Torwart Markus Mittermaier kein Gegentor. Damit führt er mit seinem Team die „Auerbräu Weiße-Weste“ an.
  • VonThomas Bösl
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Zur neuen Saison ehrt beinschuss.de erstmals in Partnerschaft mit Auerbräu die “Weiße-Weste” aus den beiden Kreisligen der Region. Nach der Hinserie führt in der Kreisliga 2 der TSV Peterskirchen die Tabelle mit den meisten Spielen ohne Gegentor an. Im Interview verrät TSV-Torwart Markus Mittermaier die Gründe für die starke Defensive und was er mit dem Gewinn von zehn Kästen Bier anstellen will.

Peterskirchen - Der TSV Peterskirchen hat in diesen Tagen gleich doppelt gut lachen. Der Verein führt die Kreisliga 2 nach dem 19. Spieltag mit zwei Punkten Vorsprung vor den beiden punktgleichen Verfolgern SV Mehring und TSV Teisendorf an. Zusätzlich ist das Team von Daniel Winklmaier aber noch Spitzenreiter bei der „Auerbräu-Weißen-Weste“.

Gute Ausgangslage für Peterskirchen

Nochmal zur Erklärung: Die Mannschaft der jeweiligen Kreisliga, die am Ende der Saison die meisten Zu-Null-Spiele auf dem Konto hat, gewinnt die “Weiße-Weste” der Saison 2021/22 und damit zehn Kästen Bier gesponsert von Auerbräu. Die Peterskirchner haben sich dabei in der Hinrunde eine gute Ausgangsposition verschafft. Mit neun Spielen ohne Gegentor hat man bereits drei Spiele Vorsprung vor dem SV Mehring.

Großen Anteil an der starken Defensivleistung des Teams hat dabei auch Torhüter Markus Mittermaier. beinschuss.de sprach mit dem 26-Jährigen über sein Torwartspiel und über die Aufstiegsambitionen seines Vereins. Außerdem klärt er uns auf, wie seine Mannschaft die ausgelobte Belohnung im Falle ihres Sieges nutzen würde.

Es schadet als Torwart natürlich nicht, ab und zu mal einen Ball zu halten. 

Mittermaier, über seine Rolle in der Defensive

Hallo Markus, ihr steht mit neun Spielen ohne Gegentor an der Spitze der „Auerbräu Weißen Weste“. Was zeichnet euch Defensive aus? 

Markus Mittermaier: Ich glaube, was unsere Abwehr so besonders macht ist, dass wir gute Einzelspieler haben, aber auch in der Breite einfach rotieren können, ohne an Leistung zu verlieren. Ein weiterer Punkt ist natürlich, dass unser Trainer Daniel Winklmaier uns über die letzten Jahre seine Taktik sowohl defensiv wie offensiv näher bringen konnte, sodass wir jetzt mittlerweile alle ziemlich gut zusammenspielen. Das ist schon ein großer Vorteil.

Wie siehst du deine Rolle in der Verteidigung?

Mittermaier: Als Torhüter sollte man meiner Meinung nach mit seinen Vorderleuten viel kommunizieren, um die Ordnung in der Defensive zu gewährleisten. Das ist meine Aufgabe und die kann ich auch gut umsetzen. Außerdem schadet es natürlich nicht, ab und zu auch mal einen Ball zu halten (lacht).

Würdest du dich eher als einen mitspielenden Torwart im Stil von Manuel Neuer beschreiben, oder bist du eher ein Antreiber, wie es zum Beispiel Oliver Kahn war?

Mittermaier: Ich bin wahrscheinlich am ehesten eine Mischung aus beiden Spielertypen. Man kann mir schon mal einen Ball zurückspielen, den ich dann mit dem Fuß auch verarbeiten und weiterleiten kann. Andererseits kann ich schon auch mal laut werden, um die Mannschaft anzutreiben, wenn es denn nötig sein sollte.

Die Torwartposition wurde mir in die Wiege gelegt.

Mittermaier, über seine Positionswahl

Wolltest du schon immer Torwart werden, oder hat sich das in der Jugend einfach so entwickelt?

Mittermaier: Meine Position eigentlich schon in der F-Jugend klar, die Torwartposition wurde mir ja quasi in die Wiege gelegt. Mein Großvater und mein Vater waren auch beide bereits Torhüter, also hatte ich da eigentlich keine andere Wahl.

Kommen wir wieder auf die laufende Saison. Ihr seid zur Winterpause Tabellenführer. Hättest du das vor der Saison erwartet?

Mittermaier: Gerechnet hat damit im Verein wahrscheinlich keiner, da wir uns in den letzten Jahren eigentlich im Mittelfeld der Liga etabliert haben. Was aber schon für uns spricht ist, dass wir eine gute, jetzt schon länger eingespielte Truppe und super Trainer haben und auch neben dem Platz ist die Stimmung in der Mannschaft grandios, was meiner Meinung nach extrem wichtig für unseren Erfolgs ist.

Das A-Wort nehmen wir nicht in den Mund

Mittermaier über die Aufstiegsambitionen

Ihr habt zwei Punkte Vorsprung, aber auch ein Spiel weniger als euer erster Verfolger. Denkt man da schon an den Aufstieg?

Mittermaier: Das A-Wort nehmen wir eigentlich noch nicht in den Mund, da die Saison noch ziemlich lang ist und wir sehr starke Verfolger haben. Aber klar, wenn man zur Winterpause ganz oben steht, will man alles dafür tun, damit das am Ende der Saison auch so ist. Sonst wäre man ja kein Sportler.

Zum Abschluss noch die Frage: Was macht ihr mit den 10 Bierkästen, wenn ihr gewinnt?

Mittermaier: Wenn wir gewinnen, werden wir uns mit der Mannschaft bei unserem Kapitän Marcus Schauberger treffen und eine ordentliche Poolparty veranstalten. Für die Getränke ist dann ja schon gesorgt.

Dann wünsche ich dir und deinem Team viel Erfolg für die kommende Rückrunde. Markus Mittermeier, vielen Dank für das Interview.

tb

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