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Der 26-Jährige erzielte bereits 142 Treffer

Linner könnte für Pittenhart einen Torrekord aufstellen: „Würde mir viel bedeuten“

TuS Traunreut gegen die SpVgg Pittenhart - Bilder vom Spiel
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Sollte Philipp Linner auch gegen Wasserburg wieder jubeln, wäre er Rekordtorschütze der 1. Herrenmannschaft der SpVgg Pittenhart.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Die SpVgg Pittenhart gastiert am kommenden Sonntag (23. Oktober) beim TSV 1880 Wasserburg II. Dabei hat Angreifer Philipp Linner die Chance, mit einem Treffer einen Torrekord beim Kreisklassisten aufzustellen und damit an Markus Hacker vorbeizuziehen. beinschuss.de sprach vorab mit dem Angreifer.

Obing - Am kommenden Spieltag könnte Philipp Linner Geschichte schreiben. Der Angreifer spielt seit der Saison 2014/15 im Herrenbereich der SpVgg Pittenhart und erzielte seitdem 142 Tore für die 1. Mannschaft des aktuellen Kreisklassisten. Damit liegt er gleichauf mit Markus Hacker. Diese Statistik führt der Verein seit dem Sommer 2002.

Linner im Beinschuss-Gespräch: „Das würde mir viel bedeuten“

„Alleine die 100 Tore-Marke zu knacken, war für mich eine Hausnummer“, sagt Linner im Gespräch mit beinschuss.de. „Ich war nach Hacker und Christian Thusbaß erst der dritte Spieler, der das geschafft hat. Und die beiden gehören zu den Legenden unseres Vereins.“

Nun könnte Linner im Auswärtsspiel beim TSV 1880 Wasserburg II am kommenden Sonntag (23. Oktober, Anpfiff 15 Uhr) Hacker als Rekordtorschützen in der 1. Mannschaft überholen. „Das würde mir sehr viel bedeuten“, betont der 26-Jährige. „Ich bin Stürmer durch und durch und ärgere mich über jedes Spiel, in dem ich kein Tor geschossen habe. Zudem helfe ich mit meinen Treffern auch der Mannschaft.“

Trotz Angebote blieb Linner der SpVgg Pittenhart treu

Zum absoluten Rekordtorschützen fehlen Linner allerdings noch sechs Tore, denn diese Tabelle führt Hacker mit 149 Treffern an. „Wir schreiben bereits darüber. Er würde mir diesen Rekord komplett gönnen“, sagt Linner und fügt hinzu. „Viele meiner Tore hat Markus mir aufgelegt, deshalb hätte auch er einen großen Anteil daran.“

In der Jugend spielte der mittlerweile 26-Jährige für den TSV 1860 Rosenheim, kehrte dann allerdings zu seinem Heimatverein zurück. Dort blieb er bis heute, obwohl er in dieser Zeit zahlreiche Angebote von höherklassigen Vereinen erhielt. „Ich wollte mir hier etwas aufbauen und einen Namen machen. Zudem bin ich sehr verbunden mit dem Verein, da ich viele Aufgaben hier habe und beispielsweise als Jugendtrainer tätig bin.“

Die SpVgg Pittenhart mischt im Aufstiegsrennen mit

Außerdem betont Linner im Gespräch mit beinchuss.de, dass ihm der Spaß am Fußball am wichtigsten ist. „Was bringt es mir, wenn ich in einer höheren Liga spiele und dann in 90 Prozent der Partien auf der Bank sitze? Ich will einfach Fußballspielen. Außerdem wäre mir der zeitliche Aufwand zu viel gewesen.“

Auch in dieser Saison mischt die SpVgg Pittenhart wieder im oberen Tabellendrittel mit. Nach dem 3:1-Heimsieg gegen den Aufsteiger SV Forsting-Pfaffing belegt die Spielvereinigung den zweiten Tabellenplatz in der Kreisklasse 2 und hat vier Zähler Rückstand auf den Spitzenreiter SV-DJK Griesstätt.

Linner: „Die verschossenen Elfmeter ärgern mich“

„Nach dem verpassten Aufstieg in der Relegation im Frühjahr konnte man nicht erwarten, dass es wieder so gut läuft. Deshalb sind wir bislang sehr zufrieden“, erklärt der Angreifer. Ein genaues Ziel hat sich die Spielvereinigung in dieser Saison nicht gesetzt, dennoch will der Kreisklassist so lange wie möglich oben mitspielen. „Nichts kann, nichts muss“, betont Linner.

In der vergangenen Spielzeit wurde Linner mit 29 Treffern Torschützenkönig. Er selbst erzielte bislang in dieser Saison sieben Tore, genauso viele wie sein Bruder Jakob Linner. „Er ist zwar ein Konkurrent mehr, aber mit ihm zusammenzuspielen, macht noch mehr Spaß“, sagt Linner lachen und fügt hinzu: „Ich bin mit meiner Torausbeute bislang sehr zufrieden. Nur die verschossenen Elfmeter ärgern mich.“

Linner träumt vom Kreisliga-Aufstieg: „Das wäre ein Meilenstein“

Ob Linner bereits am kommenden Wochenende gegen den TSV 1880 Wasserburg II in der ewigen Torschützenliste der 1. Mannschaft an Hacker vorbeiziehen kann, wird sich zeigen. Sicher ist, dass der 26-Jährige noch einige Ziele mit der SpVgg Pittenhart hat: „Ich bin noch nicht am Ende. Wenn man bereits in der Relegation war, dann will man den Aufstieg in die Kreisliga eines Tages noch erreichen. Das wäre ein Meilenstein für den Verein. Zudem wäre es schon, wenn bei meinen Toren vorne eine zwei stehen würde.“

Mit erst 26 Jahren hat der Angreifer auf alle Fälle noch Zeit, diese Ziele zu erreichen.

ma

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