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„Erstmal die Kirche im Dorf lassen“

Zum Jahreswechsel vorne dran: Aufsteiger Kiefersfelden überrascht mit starker Hinrunde

Kann Christian Müllauer mit seinem Team den nächsten Aufstieg feiern?
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Kann Christian Müllauer mit seinem Team den nächsten Aufstieg feiern?
  • VonThomas Bösl
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Wenn es vor der Saison um die Aufstiegsfavoriten in der Kreisklasse 1 ging, war der ASV Kiefersfelden nicht unter den genannten Vereinen. Doch der Aufsteiger spielte eine starke Hinrunde und steht somit zum Jahreswechsel auf dem vierten Platz. Trotzdem bleibt das Saisonziel erstmal der Klassenerhalt, verrät Trainer Christian Müllauer im Gespräch mit beinschuss.de

Kiefersfelden - Wenn man vom ersten Spieltag auf die ganze Saison schließen könnte, sähe es für den Kreisklasse-Aufsteiger ASV Kiefersfelden düster aus. Mit 4:0 kam man zuhause gegen den SV Schloßberg unter die Räder, bereits nach 23 Minuten stand das spätere Endergebnis auf der Anzeigetafel.

Starker Saisonstart nach Auftaktpleite

Doch so bitter der Start in die Saison auch war, umso besser wurden die Spiele danach. Mit Seeon und Frasdorf machte man kurzen Prozess, gegen das zweite Überraschungsteam der Liga, die SpVgg Pittenhart, holte man ein achtbares Unentschieden. Doch was zeichnet dieses Team aus, das sowohl defensiv wie offensiv zu überzeugen weiß. Für Trainer Christian Müllauer ist der Grund für die guten Leistungen vor allem in der Verteidigung auch noch nicht ganz klar: „Es ist einerseits schon verwunderlich, dass wir die viertbeste Defensive stellen, weil wir wegen den vielen Verletzungen erst zwei Mal mit der gleichen Defensivreihe gespielt haben. Auf der anderen Seite hatten wir auch letztes Jahr schon eine echt starke Verteidigung und die Jungs machen einfach da weiter, wo wir in der letzten Saison aufgehört haben.“

Vor allem den breiten Kader, aber auch die Identifikation seiner Spieler mit dem Verein sieht der 37-Jährige als ein wichtiges Erfolgsrezept für den Erfolg in diesem Jahr. „Wir hatten wirklich viele Leute, die gefehlt haben, teilweise musste ich ja sogar selber spielen, da wundert es mich schon, dass wir so gut stehen (lacht). Trotzdem konnten wir das immer gut ausgleichen, weil die Jungs sich einfach immer reinhauen, das ist für einen Aufsteiger schon echt viel wert. Es kommen ja viele Spieler aus Kiefersfelden, das bringt dann sicher auch noch mal einige Prozentpunkte dazu. Aber auch die Spieler die von außerhalb gekommen sind, haben wichtige Werte und Tugenden mit ins Team gebracht.“

Aufstieg kein Thema

An den Aufstieg denkt beim ASV trotz Platz Vier und nur vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer Söchtenau noch niemand. Dafür sorgte auch die Serie von drei Spielen ohne Sieg vor der Winterpause. „Als Aufsteiger sollte man da mal die Kirche im Dorf lassen. Unser Saisonziel war und ist der Klassenerhalt, daran orientieren wir uns. Wenn es ein Platz im Mittelfeld wird ist es gut. Wir stehen, wenn man es objektiv betrachtet eigentlich viel zu weit oben und die letzten Spiele vor der Winterpause haben gezeigt, dass es auch bei uns mal nicht so gut laufen kann.“

Wie sie die fußballfreie Zeit nutzen, überlässt der Trainer notgedrungener Maßen seinen Spielern selbst. „Durch Corona ist zu Zeit ja nicht so viel möglich. Jeder hat seinen Trainingsplan, ob er ihn durchzieht, ist jedem selbst überlassen. Am Winterspeck sieht man dann im Februar schon, wer sich dran gehalten hat und wer nicht. Aber ich vertraue da meinen Jungs, dass sie sich gut vorbereiten. Mir ist die Pause ehrlich gesagt zu lang.“

„Platz Vier bis Sechs wäre echt gut“

Zu einem Tipp, auf welchem Platz seine Truppe zum Saisonende stehen wird, lässt sich Müllauer dann doch noch hinreißen: „Wenn ich jetzt schätzen müsste, wäre Platz Vier bis Sechs echt gut. Das sollte mit der Punkteausbeute, die wir bis jetzt haben auch möglich sein.“ Und wenn es doch noch mit dem Aufstieg klappen sollte, werden die Feierlichkeiten legendär werden: „Die Party nach unserem letzten Aufstieg waren schon riesig, aber da würden wir sicher noch einen draufsetzen, wenn es wirklich so sein sollte.“

tb

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