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Masberg wollte bereits seine Karriere beenden

Mit 42 Jahren immer noch am Ball: „Spiele so lange, wie mich meine Füße tragen“

Bilder vom Spiel des SV Tattenhausen gegen den SV Pang.
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Stand mit seinen 42 Jahren gegen den SV Pang in der Startelf und wurde erst in der 88. Spielminute ausgewechselt: Der Tattenhausener-Stürmer Thomas Masberg.
  • VonGabriel Zaunseder
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  • Markus Altmann
    Markus Altmann
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Im Heimspiel des SV Tattenhausen gegen den SV Pang stand Thomas Masberg 88 Minuten auf dem Platz. Und das, obwohl der mittlerweile 42-Jährige bereits im Sommer seine Karriere beenden wollte. Im Gespräch mit beinschuss.de verrät Masberg unter anderem, warum er immer noch für den Kreisklassisten aufläuft und warum er auf seine Karriere so stolz ist.

Großkarolinenfeld - Beim 4:1-Heimsieg des SV Tattenhausen über den SV Pang stand Thomas Masberg in der Startformation und wurde erst zwei Minuten vor dem Ende ausgewechselt. Es war sein dritter Einsatz in Folge von Beginn an und auch mit 42 Jahren ist der Stürmer immer noch voll motiviert.

Der 42-Jährige wollte im Sommer seine aktive Karriere endgültig beenden

Dabei wollte Masberg im Sommer diesen Jahres eigentlich seine Karriere endgültig beenden. Einzelne Entwicklung im Amateurfußball und eine schwere Verletzung gegen Ende der vergangenen Spielzeit hätten ihn zuletzt zum Nachdenken gebracht. 

„Fußball macht zu 90 Prozent Spaß, aber es fallen immer öfter Sachen vor, die auf dem Platz nichts verloren haben“, so der Tattenhausener Stürmer im Gespräch mit beinschuss.de.

Masberg: „Unfassbar schön, Teil dieses Teams sein zu dürfen“

Doch am Ende entschied sich der 42-Jährige seine Fußballschuhe doch noch nicht komplett an den Nagel zu hängen. „Wie viele fragen sich bestimmt, warum ich mir das immer noch antue“, sagt Masberg lachend und fügt hinzu. „Es ist einfach unfassbar schön, Teil dieser Mannschaft zu sein, der Zusammenhalt und die Einsatzbereitschaft in diesem Team sind einfach unglaublich. Das ist auch der Hauptgrund, wieso ich noch spiele.“ 

In der laufenden Saison verzeichnete der Angreifer bereits sieben Einsätze. Dabei sei vor der Saison überhaupt nicht geplant gewesen, dass Masberg so viele Spielminuten bekommt. Denn der SV Tattenhausen kündigte im Sommer diesen Jahres einen „Umbruch-Light“ an. „Ich habe aber immer gesagt, dass ich da bin, wenn ich gebraucht werde“, sagt der Stürmer.

„Ohne meinen Physiotherapeuten wäre ich aufgeschmissen“

Dies kam nun doch öfter vor als geplant und Masberg erzielte bereits vier Saisontore. Dabei sieht man ihm sein Alter auf dem Platz nicht an. Gegenüber beinschuss.de verrät er sein Geheimnis: „Ohne meine Physiotherapeuten, der mich jede Woche für das Spiel fit macht, würde es gar nicht mehr gehen.“

Vor seiner Zeit beim SV Tattenhausen spielte Masberg in der Jugend beim TSV Traunwalchen, anschließend im Herrenbereich beim 1. FC Traunstein und dem SV Wacker Burghausen. Die „geilste Zeit seiner Karriere“ erlebte er beim TSV 1860 Rosenheim. „In meinen zehn Jahren dort sind wir zweimal Meister geworden und bis in die Regionalliga aufgestiegen“, blickt Masberg zurück. 

Masberg spielte zehn Jahre lang beim TSV 1860 Rosenheim und stieg mit den Rothosen bis in die Regionalliga auf.

„Ich spiele noch solange es mir Spaß macht und mich meine Füße tragen“

Wie lange der 42-Jährige für den SV Tattenhausen noch auf dem Platz stehen wird, ist indes noch offen. „Die Entscheidung aufzuhören, fällt mir verdammt schwer. Solange es mir Spaß macht und mich meine Füße tragen, werde ich also weiterspielen“, so Masberg lachend.

Aber selbst nach seiner aktiven Fußballkarriere bleibt der 42-Jährige dem SV Tattenhausen als 2. Abteilungsleiter erhalten. „Das hätte natürlich auch mein Heimatverein Traunwalchen verdient gehabt, dies ist aber aufgrund der Entfernung nicht möglich. Ich will dem Klub einfach etwas zurückgeben, weil die Basis wichtig ist.“

Steht der Stürmer gegen Kiefersfelden zum vierten Mal in Serie in der Startelf?

Am kommenden Sonntag (30. Oktober) gastiert der SV Tattenhausen beim ASV Kiefersfelden und will mit einem Sieg am Spitzenreiter TSV Brannenburg dran bleiben. Ob der 42-Jährige dann auf der Bank Platz nimmt oder wieder in der Startelf steht, bleibt abzuwarten. 

ma

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