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Deutliche Zwei-Drittel-Mehrheit

Neuer Spielmodus: Fußball-Vereine im Kreis Zugspitze stimmen für Pilotprojekt

Abschlag des Torwarts.
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Fußball (Symbolbild)
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Im Kreis Zugspitze sprach sich eine Zwei-Drittel-Mehrheit der Fußball-Vereine für das Pilotprojekt mit einem neuen Spielmodus aus. Der Zeitraum soll zwei Jahre betragen, die Klubs lehnten aber ein Playoff-System ab und sprachen sich für die bekannte Relegation mit Hin- und Rückspielen aus.

Seit mindestens 75 Jahren verläuft eine Saison im bayerischen Fußball nach dem gleichen Muster: Hin- und Rückrunde, jeder spielt zweimal gegen jeden, und am Ende ist einer Meister und ein paar Vereine steigen ab. Im Kreis Zugspitze könnte sich das bekannte Modell in Zukunft ändern.

67,47 Prozent für den neuen Modus

Denn die Vereine haben sich für das Pilotprojekt ausgesprochen. In einer Umfrage gab es eine Zwei-Drittel-Mehrheit (67,47 Prozent) für den neuen Spielmodus aus. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,4 Prozent, das berichtet der Miesbacher Merkur. Damit hat das Projekt die erforderlichen Stimmen erhalten und nun erfolgen die nächsten Schritte in der Planung.

Die kleine Revolution sieht eine Vorrunde in kleineren Gruppen bis zum Winter vor, danach erfolgt eine Aufteilung in Auf- und Abstiegsrunde, die dann im Frühjahr ausgetragen werden sollen.

Vereine sprechen sich gegen Playoffs aus - Zeitraum zwei Jahre

Der Meister der Aufstiegsrunde würde anschließend eine Liga höher aufsteigen, der Letzte der Abstiegsrunde würde in der nächsten Saison eine Liga tiefer antreten. Der Zweite und der Vorletzte würden in die Relegation einziehen. Hier gab es zwei Varianten, über die die Vereine abstimmen konnten. Entweder sollte weiterhin an der Relegation mit Hin- und Rückspielen festgehalten werden, oder ein Playoff-System, wie man es aus dem Eishockey kennt, eingeführt werden. Die Vereine sprachen sich dabei mit 64,85 Prozent klar für den bekannten Relegationsmodus aus.

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Zum Abschluss war noch die Frage, wie lange das Pilotprojekt gehen soll. Dabei gab es ein klares Votum: 70,21 Prozent sprachen sich für einen Zeitraum von zwei Jahren aus.

BFV-Pressesprecher Frühwirth: „Werden uns damit auseinandersetzen“

Zwar zeigt die Abstimmung, dass die Vereine für einen neuen Spielmodus offen sind, doch ob es tatsächlich umgesetzt wird, ist noch nicht in trockenen Tüchern. „Der Kreisspielausschuss Zugspitze muss nun formell das Pilotprojekt beim Verbandsspielausschuss beantragen. Dieser Schritt ist notwendig, da man offiziell von der Spielordnung abweicht“, erklärt Eckl gegenüber dem Miesbacher Merkur.

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Doch BFV-Pressesprecher Fabian Frühwirth zeigt sich im Gespräch mit beinschuss.de offen: „Wir werden uns damit auseinandersetzen. Klar ist, dass es keine Denkverbote geben darf. Die Frage ist, ob auch hinsichtlich der Corona-Pandemie aktuell der richtige Zeitpunkt ist, das neue Modell umzusetzen.“

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Es bleibt also offen, ob der neue Spielmodus bereits zur neuen Saison zum Einsatz kommt. Klar ist aber, dass die Vereine im Kreis Zugspitze für eine Veränderung offen sind.

ma

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