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Es gibt Auf- und Absteiger

Kreis Inn/Salzach im Bayern-Trend: Die Ergebnisse der Abstimmung über das Ende der Fußball-Saison

Abteilungsleiter Florian Heller gab für den TuS Raubling seine Stimme gegenüber dem Verband ab.
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Abteilungsleiter Florian Heller gab für den TuS Raubling seine Stimme gegenüber dem Verband ab.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Die bayerischen Fußball-Vereine haben über die pandemie-geprägte Saison 2019/21 abgestimmt und sich für die Durchsetzung des dafür in der Spielordnung verankerten Paragrafen 93 entschieden. Das bedeutet, dass es mit dem Abbruch auch zu Auf- und Absteigern unter Einbezug der Quotientenregelung kommt.

Rosenheim/Mühldorf – Das bayernweite Urteil fiel mit 71,14 Prozent zweifellos deutlich aus. Ein genauerer Blick auf die Zahlen verdeutlicht auch, dass sich der Bezirk Oberbayern und der Kreis Inn/Salzach nur unwesentlich vom landesweiten Abstimmungsergebnis unterscheiden.

Wahlbeteiligung in Obermayern am höchsten

In Bayern hatten 3695 Vereine die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben, 2973 (Walhbeteiligung 80,46 Prozent) nahmen diese Chance an. Davon votierten 2115 für den Einsatz von Paragraf 93, 858 plädierten für die zweite Variante, die nur Aufsteiger, aber keine Absteiger beinhaltete. Im Bezirk Oberbayern war die Beteiligung an der Abstimmung mit 81,37 Prozent sogar noch größer als im gesamten Freistaat.

Thomas Mühlbauer vertrat den ASV Großholzhausen bei der Abstimmung über die Saisonwertung.

Von 805 stimmberechtigten Vereinen beteiligten sich 655. Davon waren 451 für Auf- und Abstieg anhand der Quotientenregelung, was 68,85 Prozent der Stimmen entspricht. 31,15 Prozent entschieden sich für die zweite Variante.

Über Zwei Drittel im Kreis Inn/Salzach stimmten für Auf- und Absteiger

Bei den Vereinen im Kreis Inn/Salzach war man ähnlicher Meinung. 106 Stimmen entschieden sich gegen aufgeblähtere Ligen und Massenabstieg in den kommenden Saisonen, das sind 68,39 Prozent, 49 Clubs – und damit 31,61 Prozent – hätten die zweite angebotene Variante bevorzugt.

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In den anderen oberbayerischen Kreisen fiel das Votum noch drastischer (Kreis Donau/Isar mit 77,42 Prozent) oder ähnlich (Kreis Zugspitze mit 70,81 Prozent) aus. Im Kreis München hatte die zweite Variante mehr Anhänger, konnte aber auch keine Mehrheit erlangen. Hier stimmten noch 58,75 Prozent für die bayernweit bevorzugte Variante und 41,25 Prozent für die weiter angebotene Lösung.

In Niederbayern-West sogar 82,32 Prozent für den BFV-Vorschlag

Übrigens: Bis auf Mittelfranken (64,84 Prozent) gab es auch in allen anderen Bezirken des Freistaates mehr als zwei Drittel Zustimmung. In Niederbayern gab es gar 79,68 Prozent Zustimmung für die Auf- und Abstiegsregelung per Quotient. Aus Niederbayern stammt auch der Kreis mit der größten Befürwortung: Der Spielkreis Niederbayern-West vermeldete 82,32 Prozent für den BFV-Vorschlag. Die größte Zustimmung für die Variante mit vielen Auf- und keinen Absteigern gab es übrigens in Mittelfranken im Kreis Nürnberg/Frankenhöhe, wo sich insgesamt 44,51 Prozent der Vereine dafür entschieden.

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