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Seit zehn Spielen ungeschlagen

Babenhams Trainer Niederlechner im Interview: „Der Aufstieg ist unser gemeinsames Ziel“

Will mit seinem Team wieder zurück in die Kreisklasse: Babenhams Trainer Klaus Niederlechner.
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Will mit seinem Team wieder zurück in die Kreisklasse: Babenhams Trainer Klaus Niederlechner.
  • VonThomas Bösl
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Beim TSV Babensham läuft es nach dem Abstieg in der vergangenen Saison wieder wie am Schnürchen. Nach zehn Spielen ist man noch ungeschlagen und steht damit an der Tabellenspitze der A-Klasse 3. beinschuss.de sprach mit Trainer Klaus Niederlechner über die Stärken seiner Mannschaft und die Ziele für die laufende Saison.

Babensham - Wenn man sich beim TSV Babensham einen Saisonstart hätte wünschen können, wäre es wahrscheinlich dieser gewesen. Nach zehn Spielen ist man noch immer ungeschlagen, acht Siegen stehen zwei Unentschieden gegenüber.

Gute Chancen auf Wiederaufstieg

Mit 26 Punkten steht man an der Spitze der A-Klasse 3. Damit peilt der Kreisklasse-Absteiger den direkten Wiederaufstieg an. Sechs Zähler hat man derzeit Vorsprung auf den ersten Verfolger TSV Hohenthann.

Dabei läuft es beim TSV auf beiden Seiten des Feldes super. Offensiv muss man sich mit 24 Treffern nur dem DJK SV Oberndorf unterordnen, der mit 27 Toren die Nase vorne hat. Defensiv dagegen ist man das Maß aller Dinge. Erst sechs Gegentreffer musste man bislang hinnehmen.

Mit diesen Qualitäten sieht man sich in Babensham im Kampf um den Aufstieg gut gerüstet. beinschuss.de sprach mit Trainer Klaus Niederlechner über den starken Saisonstart seines Teams, die stabile Defensive und seine Ziele für die laufende Spielzeit.

Niederlechner: „Der Zusammenhalt zeichnet uns derzeit aus“

Hallo Klaus, ihr seid nach zehn Spielen noch immer ungeschlagen. Was macht euch so stark?

Klaus Niederlechner: Ich glaube, dass uns vor allem unser Zusammenhalt derzeit auszeichnet. Jeder kämpft hier für den anderen, das merkt man auf dem Platz einfach. Auch ist die Trainingsbeteiligung sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Mannschaft enorm hoch. Das freut einen als Trainer natürlich. Dazu kommt auch noch, dass der Abstieg in der vergangenen Saison ein bisschen Extramotivation liefert. Jeder will das, was wir in der letzten Saison verbockt haben, wieder wettmachen.

Hättest du vor der Saison mit so einem Start gerechnet?

Niederlechner: Nein, habe ich nicht. Man kann jetzt zwar sagen, dass wir als Absteiger schon auch Favorit auf den Aufstieg waren. Aber man kann so etwas nicht planen. Das ist alles kein Selbstläufer, du musst trotzdem in jedem Spiel deine Leistung abrufen.

Ihr stellt mit erst sechs Gegentreffern die beste Abwehr der Liga. Was zeichnet euch in der Defensive aus?

Niederlechner: Auch da spielt der Zusammenhalt wieder eine ganz große Rolle. Alle arbeiten defensiv mit. Die Stürmer sind die ersten, die ihre Gegenspieler anlaufen und sie unter Druck setzen. Das ist auch mit einem wahnsinnigen Laufpensum verbunden, da muss ich meine Spieler auch noch einmal loben. Der zweite Punkt ist, dass wir in unserer Abwehr, also der Viererkette und unseren Sechsern, qualitativ sehr stark aufgestellt sind. Zusätzlich sind wir auch sehr gut eingespielt, da wir bislang von Verletzungen weitestgehend verschont geblieben sind.

Wir spüren die Verantwortung für die letzte Saison Wiedergutmachung zu betreiben

Niederlechner über das Ziel Wiederaufstieg

Ist der Aufstieg nach so einem Start jetzt das Ziel für die laufende Saison?

Niederlechner: Ja, der Aufstieg ist auf jeden Fall unser Ziel. Das sehe nicht nur ich so, sondern das ist auch das Ziel der ganzen Gruppe. Wir haben uns da vor der Saison alle zusammengesetzt, also Mannschaft, Trainerteam und Vorstand und haben darüber gesprochen, was wir erreichen wollen. Wir spüren auch die Verantwortung für den ganzen Verein, für die letzte Saison Wiedergutmachung zu betreiben.

Wie lange meinst du, könnt ihr eure Serie noch fortsetzen?

Niederlechner: Das ist sehr schwierig zu sagen (lacht). Ich glaube aber, solange wir unsere Leistung auf den Platz bringen und keinen schlechten Tag erwischen, sind wir schon schwer zu schlagen. Ich hoffe natürlich, dass wir die Serie so lange es geht aufrechterhalten können. Was für mich aber viel wichtiger ist, wie wir mit einer Niederlage umgehen. Das darf uns dann nicht aus der Bahn werden, da müssen wir einfach trotzdem weitermachen, als wäre nichts passiert. Aber wie gesagt, natürlich wollen wir so lange wie möglich ungeschlagen bleiben.

Klaus Niederlechner, vielen Dank für das Gespräch.

tb

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