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Interview mit Trainer Andreas Probst

SV Schonstett noch ungeschlagen: „Die Serie ist so ein bisschen unser Markenzeichen“

Andreas Probst im Interview
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Andreas Probst im Interview
  • VonThomas Bösl
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Was für eine Serie: Der SV Schonstett kassierte aus 13 Spielen noch keine einzige Niederlage und belegt mit 25 Punkten aktuell den zweiten Tabellenplatz. beinschuss.de sprach mit Trainer Andreas Probst über die Erfolgsserie, die Stärken seines Teams und das enge Aufstiegsrennen in der A-Klasse 3.

Schonstett - Als eines von sechs Teams im Kreis Inn/Salzach ist der SV Schonstett in dieser Saison noch ohne Niederlage. In einer sehr engen Gruppe steht man zur Zeit auf dem zweiten Platz, einen Punkt hinter dem Spitzenreiter TSV Aßling. Der SV hat jedoch ein Spiel weniger gespielt, als die direkte Konkurrenz.

Probst: „Die Gruppe ist zu stark um, da eine Voraussage zu machen“

Nach dem zehnten Platz in der letzten Saison überrascht der SV Schonstett mit seiner Erfolgsserie. Sechs Siege und sieben Unentschieden konnte man in der Saison bislang verbuchen. Bemerkenswert ist dabei vor allem die Abwehrleistung des Teams. Mit nur 13 Gegentoren stellt man die zweitbeste Defensive der Liga. In diesem Jahr steht für die Probst-Elf noch ein Spiel gegen den TSV Soyen an, das Aufeinandertreffen mit der Reserve der SG Reichertsheim-Ramsau-Gars musste verschoben werden.

beinschuss.de hat mit dem Trainer des SV Schonstett, Andreas Probst, über die Erfolgsserie seiner Mannschaft, über die starke Defensive und über die Aufstiegsambitionen gesprochen. Zudem blickt Probst auf das letzte Spiel des Jahres gegen Soyen voraus und verrät die Planungen für die Winterpause.

Hallo Andreas, ihr seid als eines von sechs Teams im Kreis Inn/Salzach noch ungeschlagen. Was ist euer Erfolgsrezept?
Andreas Probst: Wir haben kein Erfolgsrezept, das Teamgefüge ist entscheidend. Uns zeichnet der Zusammenhalt und das geschlossene Auftreten aus. Wir haben eine gute Mischung aus jungen und alten Spielern, das passt einfach gut zusammen. Die Alten ziehen die Jungen mit. Jeder hat Spaß, so soll es sein.
Ihr habt in dieser Saison bereits sieben mal Unentschieden gespielt und dadurch einige Punkte liegen gelassen. Hast du eine Erklärung dafür?
Probst: Wir haben leider viel Verletzungspech! Beispielweise zog sich ein Akteur von uns einen Kreuzbandriss zu, ein anderer einen Bänderriss. Der Kader ist dünn, aber wir versuchen als Team, das alles wettzumachen. Außerdem ist die Liga einfach stark, man bekommt gegen keinen Gegner etwas geschenkt.
Mit nur 13 Gegentoren stellt ihr die zweitbeste Defensive der Liga. Was zeichnet deine Mannschaft in dieser Hinsicht aus?
Probst: Unsere Innenverteidiger haben viel Erfahrung, sie führen das ganze Team und auch auf der Torwartposition sind wir sehr breit aufgestellt. Wir haben drei gleich starke Torhüter, aber keinen festen Stammtorwart. Die Jungs halten gut zusammen, jeder hilft jedem. Sie machen mir da die Arbeit wirklich sehr einfach.
Wie lange meinst du hält eure Serie noch an?
Probst: Wir hoffen natürlich, dass diese so lange wie möglich noch anhält. Die Serie ist so ein bisschen unser Markenzeichen und wir sind stolz darauf, was wir geschafft haben. Wir tun aber gut daran, weiter von Spiel zu Spiel zu schauen. Die Gruppe ist außerdem zu stark, um da eine Voraussage zu treffen
Das Aufstiegsrennen in der A-Klasse 3 ist sehr spannend, die ersten acht Teams trennen nur sechs Punkte.
Probst: Das stimmt, die Liga ist wirklich sehr ausgeglichen. Es ist alles sehr eng beieinander, wenn da einer mal zwei Spiele in Folge gewinnt, sind sie schon wieder ganz oben dran. Aber ich mag das. Ich bin jemand, der gerne eine Herausforderung hat, dann macht es mir besonders Spaß.

Ein Aufstieg wäre das absolute Maximum. Unser Anspruch war eigentlich der Klassenerhalt.

Probst über den Aufstieg in die Kreisklasse
Ihr steht auf dem dritten Tabellenplatz und seid nur einen Punkt von der Spitze entfernt. Denkt ihr schon über die Kreisklasse nach?
Probst: Wir wollen uns nach oben keine Ziel stecken, aber der Aufstieg wäre das absolute Maximum. Unser Anspruch war nach dem zehnten Platz im letzten Jahr eigentlich der Klassenerhalt. Inzwischen wollen wir aber einen gesicherten Platz im Mittelfeld erreichen. Mit ein bis zwei Siegen können wir das auch schaffen, selbst wenn die Teams, die weiter unten stehen sicher auch noch ihre Phasen haben, in denen sie Punkte aufholen. 
Im letzten Spiel vor der Winterpause geht es gegen Soyen. Wie geht ihr dieses Spiel an?
Probst: Wir wollen das Jahr mit einem Sieg ausklingen lassen. Aber ich darf natürlich an dieser Stelle nicht zu viel verraten (lacht). Wir wollen unser Spiel von hinten in Ruhe aufbauen und einfach mit Freude Fußball spielen. Aber Soyen ist eine gute Mannschaft, es wird auf jeden Fall ein Duell auf Augenhöhe.
Wie ist die Planung für die Winterpause?
Probst: Wir werden uns jetzt dann als Team mal zusammensetzen und alles besprechen. Wenn es mit Corona noch möglich ist, wollen wir in der Halle trainieren und in der Vorbereitung geht es dann nach Südtirol. Es wird auch gerade eine Flutlichtanlage am Platz gebaut, da hoffen wir, dass die bist zum Frühjahr steht. Es tut sich gerade sehr viel im Verein und wenn dann auch der Erfolg kommt, macht es allen umso mehr Spaß.
Andreas Probst, vielen Dank für das Interview.

tb

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