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Das ganz große Los ist möglich

Kiefersfelden als Ausnahme: Inntaler als einziger Kreisklassen-Vertreter im BFV-Pokal

Der ASV Kiefersfelden steht als einziger Kreisklassist in der ersten Hauptrunde des BFV-Pokals.
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Der ASV Kiefersfelden steht als einziger Kreisklassist in der ersten Hauptrunde des BFV-Pokals.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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22 bayerische Kreispokalsieger schafften den Einzug in die erste Runde des BFV-Pokals, der ASV Kiefersfelden ist einer davon. Der Inntaler-Pokalsieg ist dabei eine kleine Besonderheit.

Kiefersfelden – Da ist dem ASV Kiefersfelden etwas ganz Besonderes gelungen: Die Inntaler sind der einzige Kreisklassist unter den 22 Fußball-Kreispokalsiegern in ganz Bayern – und damit auch definitiv das klassenniedrigste Team, wenn in der neuen Spielzeit die erste Hauptrunde im BFV-Pokal startet. Dann ist auch der Zugriff auf das ganz große Los möglich: die Münchner Löwen, falls diese in der 3. Liga verbleiben.

In vier der 22 bayerischen Kreisfinals setzte sich die klassenniedrigere Mannschaft durch. Kiefersfelden mit dem 2:0-Erfolg über Kreisligist VfL Waldkraiburg ist so ein Beispiel, Kreisligist SC Reichmannsdorf (4:1 im Elfmeterschießen über Bezirksligist VfR Katschenreuth im Kreis Bamberg/Bayreuth/Kulmbach), Kreisligist TSV Eisingen (2:1 über Bezirksligist TuS Frammersbach im Kreis Würzburg) und Kreisligist TSV Peiting (4:0 über Bezirksligist SC Unterpfaffenhofen im Kreis Zugspitze) sind die weiteren erfolgreichen Außenseiter. Insgesamt schafften 14 Bezirksligisten, sieben Kreisliga-Vertreter und eben der ASV Kiefersfelden aus der Kreisklasse den Sprung in die erste BFV-Hauptrunde.

Vier Teams aus Oberbayern dabei

Aus Oberbayern sind neben Kiefersfelden und Peiting auch Kreisligist FC Gerolfing (Kreis Donau/Isar) und Bezirksligist SpVgg 1906 Haidhausen (Kreis München) dabei. Gerolfing und Haidhausen gehören zu den Besonderheiten der Finalspiele: Die Münchner waren eines von sieben Teams, das sich im Elfmeterschießen durchsetzen konnte. 7:6 hieß es am Ende für die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Bracher gegen den Bezirksligisten VfB Forstinning, nach regulärer Spielzeit lautete das Resultat 2:2. Und Gerolfing, angeführt von Ex-Nationalspieler Christian Träsch, war eine von sechs Mannschaften, die dank eines späten Tores in den Schlussminuten den Sieg holte. Ugur Genc markierte in der 90. Minute den 2:1-Siegtreffer für die Mannschaft von Trainer Den Lovric (ehemals Wacker Burghausen) im Spiel gegen den A-Klassisten SpVgg Altenerding. Ganz spannend machte es da übrigens der TSV Bobingen im Kreis Augsburg, dessen Spieler Julian Peitzsch die Partie beim TSV Neusäß durch Tore in der 89. und 92. Minute zum 2:1-Sieg drehte.

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7:0 als höchster Sieg, 862 Zuschauer als größte Kulisse

Den höchsten Erfolg erzielte Bezirksliga-Spitzenreiter SpVgg Pfreimd im Kreisfinale Cham/Schwandorf gegen die SG Geigant/Waldmünchen. Am Ende hieß es 7:0, wobei schon das Erreichen des Finals für den B-Klassisten ein großer Erfolg war. Ebenfalls deutlich war der 6:0-Erfolg des Bezirksligisten DJK Hain im Kreis Aschaffenburg beim Türkischen FV Erlenbach aus der Kreisklasse. Richtig auf ihre Kosten kamen die Zuschauer im Kreis Schweinfurt, wo der SV-DJK Oberschwarzach bei der DJK Dampfach nach Elfmeterschießen mit 8:5 erfolgreich war: das Duell zwischen dem Bezirksliga-Zweiten und dem Bezirksliga-Spitzenreiter endete nämlich nach 90 Minuten bereits mit 4:4. Die größte Zuschauerkulisse gab es im Endspiel des Kreises Coburg/Kronach/Lichtenfels, wo sich der Kreisliga-Spitzenreiter TSV Neukenroth auf seiner Sportanlage in Stockheim dem Bezirksliga-Tabellenführer TSV Mönchröden vor 862 Besuchern mit 1:4 geschlagen geben musste.

Alle Kreispokalsieger: SV Memmingerberg (Kreis Allgäu), SV TuS/DJK Grafenwöhr (Kreis Amberg/Weiden), DJK Hain (Kreis Aschaffenburg), TSV Bobingen (Kreis Augsburg), SC Reichmannsdorf (Kreis Bamberg/Bayreuth/Kulmbach), SpVgg Pfreimd (Kreis Cham/Schwandorf), TSV Mönchröden (Kreis Coburg/Kronach/Lichtenfels), FC Günzburg (Kreis Donau), FC Gerolfing (Kreis Donau/Isar), SpVgg Heßdorf (Kreis Erlangen/Pegnitzgrund), SG Regnitzlosau (Kreis Hof/Tirschenreuth/Wunsiedel), ASV Kiefersfelden (Kreis Inn/Salzach), SpVgg 1906 Haidhausen (Kreis München), SV Unterreichenbach (Kreis Neumarkt/Jura), SpVgg GW Deggendorf (Kreis Niederbayern-Ost), ASCK Simbach (Kreis Niederbayern-West), TuS Feuchtwangen (Kreis Nürnberg/Frankenhöhe), BSC Regensburg (Kreis Regensburg), SV Rödelmaier (Kreis Rhön), SV-DJK Oberschwarzach (Kreis Schweinfurt), TSV Eisingen (Kreis Würzburg), TSV Peiting (Kreis Zugspitze).

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