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Beim 2:2 gegen Schalding-Heining

Gute Moral, mangelnde Torgefahr: 1860-Fußballer verpassen Heimsieg

Hiergeblieben: Laurin Demolli hat seinen Gegenspieler im Griff.
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Hiergeblieben: Laurin Demolli hat seinen Gegenspieler im Griff.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Eine Verletzung beim Aufwärmen, ein Blitz-Gegentreffer und ein neuerlicher Rückstand - Fußball-Regionalligist TSV 1860 Rosenheim hatte im Heimspiel gegen den SV Schalding-Heining mit widrigen Umständen zu kämpfen. Am Ende gab es einen Punkt für die Sechziger, die sich eigentlich drei verdient gehabt hätten.

Rosenheim – Da war mehr möglich: Aufgrund einer überlegen geführten zweiten Hälfte und der Mehrzahl an guten Torchancen hätte sich der TSV 1860 Rosenheim im Heimspiel der Fußball-Regionalliga Bayern gegen den SV Schalding-Heining einen Sieg durchaus verdient gehabt. Am Ende blieb den Sechzigern mit dem 2:2-Remis aber nur ein Zähler. „Es ist schade, dass der Aufwand, den wir betrieben haben, nicht für drei Punkte gereicht hat“, meinte 1860-Trainer Florian Heller nach der Begegnung.

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Sattelberger verletzt sich beim Aufwärmen

Er musste schon vor Spielbeginn seine Formation ändern, weil sich Markus Sattelberger beim Aufwärmen verletzt hatte – Verdacht auf Bänderriss im Sprunggelenk. Für ihn spielte Luca Jesse links in der Viererkette und lieferte eine engagierte Partie ab. Die Anfangsphase hatte es dann gleich in sich: Nachdem die Gäste mit dem ersten Angriff im und am Strafraum beliebig agieren konnten, staubte Markus Gallmaier nach nicht einmal 60 Sekunden zum Führungstor ab. Doch 1860 erholte sich schnell: Der nächste Angriff ging über links und Thomas Steinherr, die Schaldinger Kopfballabwehr landete bei Sam Zander und der zog aus dem Hinterhalt ab – 1:1 nach vier Minuten! „Sam kommt immer häufiger zum Abschluss, jetzt hat‘s endlich mal funktioniert“, freute sich Heller.

Auf Schaldings Spiel gut reagiert

Eine gute 1860-Chance, aber Leo Benz kommt nicht mehr an den Ball.

Der Rosenheimer Coach hatte auf das variable Spiel der Gäste mit ständigen Positionswechseln reagiert und Zander als zweiten Sechser neben Linor Shabani gestellt. Dazu formierten sich die beiden Mittelfeld-Außen – Steinherr und Laurin Demolli – relativ breit an den Flügeln. „Darüber wollten wir unsere Chancen bekommen“, erklärte Heller. Sein Plan wäre beinahe aufgegangen, denn gerade im zweiten Durchgang kamen über die Seiten gefährliche Bälle in die Spitze – die allerdings nicht verwertetet werden konnten. Christoph Fenninger, Tim Kießling, Linor Shabani – sie vergaben sehr gute Gelegenheiten per Kopf, mit rechts oder links. Die beste Chance hatte der eingewechselte Sascha Marinkovic, der in der 86. Minute einen Kopfball aufs Tornetz setzte.

Gute Moral auch nach dem zweiten Rückstand

Immerhin entsprang der Treffer zum 2:2 einer Aktion über dem rechten Flügel, als Demolli scharf nach innen flankte und Schaldings Verteidiger der Ball beim Rettungsversuch an die Hand sprang. Shabani verwandelte den Elfmeter souverän. Es war die zweite gute Reaktion der Sechziger nach einem Rückstand, denn fünf Minuten zuvor hatten die Gäste per Kopfball von Alexander Mankowski nach einem Eckball die 2:1-Führung markiert. „Schon wieder ein Standard-Gegentor. Darüber müssen wir natürlich reden“, meinte Heller. Allerdings auch über die gute Moral, die sein Team an den Tag gelegt hatte.

TSV 1860 Rosenheim: Wimmer – Benz, Kießling, Kuchler, Jesse – Demolli, Zander, Shabani, Steinherr – Fenninger (ab 76. Marinkovic), Schiedermeier.

Schiedsrichter: Hamper (ATS Kulmbach).

Zuschauer: 253.

Tore: 0:1 Gallmaier (1.), 1:1 Zander (4.), 1:2 Mankowski (63.), 2:2 Shabani (68., Handelfmeter).

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