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FUßBALL-TOTO-POKAL

„Es macht keinen Sinn“: SV Bruckmühl verzichtet auf die Toto-Pokal-Fortsetzung

Als Toto-Pokal-Sieger im Kreis Inn/Salzach hatte sich der SV Bruckmühl in die zweite Runde des bayernweiten Wettbewerbs gekämpft.
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Als Toto-Pokal-Sieger im Kreis Inn/Salzach hatte sich der SV Bruckmühl in die zweite Runde des bayernweiten Wettbewerbs gekämpft.
  • Markus Altmann
    vonMarkus Altmann
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  • Thomas Neumeier
    Thomas Neumeier
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Der Bayerische Fußball-Verband plant die Fortsetzung seiner Pokalbewerbe. Bis zum Freitag müssen die Vereine aus der Fußball-Regionalliga Bayern melden, ob sie den Ligapokal fortsetzen, bis zum Montag sind die Vereine aus den Ligen darunter gefragt, ob sie beim Re-Start des Toto-Pokals dabei sind.

Rosenheim/Bruckmühl – In beiden Wettbewerben gab es für den Verband bereits einige Absagen, unter anderem vom Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim und vom Bezirksligisten SV Bruckmühl.

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Für ein oder zwei Spiele ohne Zuschauer, ohne prickelnde Pokalstimmung und ohne Einnahmen wieder voll ins Training einsteigen, dafür einen riesigen Verwaltungsaufwand mit Freigabe von den zuständigen örtlichen Behörden und mehrmaligen Testungen pro Woche bewältigen und eine höhere Verletzungsgefahr riskieren.

Oder weiter auf den fälligen Saisonabbruch warten, aus dem Bewerb abmelden und vom BFV zumindest eine Kompensationsprämie mitnehmen. Das sind die Möglichkeiten, vor der die Vereine stehen.

Einige Vereine sind schon aus dem Ligapokal ausgestiegen

Den Regionalligisten hat der Verband ein Thema schon abgenommen: Bei Zustimmung wurde den Vereinen der höchsten bayerischen Spielklasse eine Sondergenehmigung für den vollen Trainings- und Spielbetrieb erteilt. Einige Regionalligisten haben aber schon verkündet, dass sie da nicht mehr mitmachen.

Der TSV 1860 Rosenheim beispielsweise, der FC Memmingen, SV Heimstetten, VfR Garching und zuletzt auch der SV Schalding-Heining. Nach aktuellem Stand verbleiben somit zwölf Regionalligisten, die um den Sieg im Ligapokal spielen – und damit um einen höchst attraktiven Platz in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals. Weil unter den zwölf Teams auch drei Reservemannschaften aus dem Profibereich sind, ist die Konkurrenz für den TSV Buchbach und SV Wacker Burghausen noch weniger geworden.

„Es macht aus unserer Sicht keinen Sinn mehr“

Der SV Bruckmühl würde eigentlich noch unter den 24 Mannschaften in der zweiten Hauptrunde des bayerischen Toto-Pokals stehen. Doch der Bezirksligist verzichtet auf die weitere Teilnahme am Wettbewerb. Den Bruckmühlern bleibt der 4:1-Erfolg gegen die SpVgg Landshut, das Spiel gegen den SV Egg an der Günz wird nicht mehr ausgetragen.

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„Es macht aus unserer Sicht keinen Sinn mehr, auch, weil das Risiko, dass sich die Spieler verletzen, einfach zu groß ist“, betont Abteilungsleiter Michael Straßer gegenüber beinschuss.de. „Wir werden die Bestätigung über unser Nicht-Antritt an den BFV übersenden.“ Auch im Toto-Pokal wird die Zahl der teilnehmenden Vereine wohl noch stark sinken. Ob Bayernligist TSV Wasserburg mit von der Partie ist, war noch nicht geklärt. Seitens der Innstädter gab es noch keine Stellungnahme.

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