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Spektakuläres 4:4-Remis gegen Saaldorf

Westerndorfs Coach Wallner nach erstem Heimpunkt: „Mir fällt ein Stein vom Herzen“

Markus Wallner und der SV Westerndorf verpassten gegen den SC Baldham-Vaterstetten den ersten Saisonsieg.
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Markus Wallner und der SV Westerndorf verpassten gegen den SC Baldham-Vaterstetten den ersten Saisonsieg.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Der SV Westerndorf holte beim 4:4-Remis gegen den SV Saaldorf nach sieben Niederlagen in Folge den ersten Punkt im eigenen Stadion. beinschuss.de hat mit Cheftrainer Markus Wallner über das spektakuläre Spiel, die Leistung seiner Mannschaft und über die Bedeutung des ersten Heimpunkts gesprochen. Zudem verrät er, warum er schlechte Erinnerungen an den kommenden Gegner Buchbach hat.

Rosenheim - Für drei Punkte hat es gegen das Spitzenteam SV Saaldorf zwar nicht gereicht, doch am Ende holte der SV Westerndorf beim spektakulären 4:4-Unentschieden den ersten Punkt im eigenen Stadion in dieser Saison. Zuvor gab es sieben Niederlagen in der Römerstraße in Folge.

Abstand auf das rettende Ufer beträgt drei Punkte

Am Tabellenbild änderte das Remis aus Sicht des Aufsteigers nichts. Mit zwölf Punkten aus 13 Spielen rangiert der SVW weiter auf einem Abstiegs-Relegationsplatz. Damit ist die Mannschaft von Cheftrainer Markus Wallner punktgleich mit dem SC Baldham-Vaterstetten, der den ersten direkten Abstiegsplatz belegt und gegen den TSV Bad Endorf deutlich mit 4:0 gewann. Aber auch der Abstand auf das rettende Ufer beträgt nur drei Zähler.

beinschuss.de hat mit Trainer Wallner über das spektakuläre Spiel und über die Leistung seiner Mannschaft gesprochen. Außerdem äußert er sich zum ersten Heimpunkt unter seiner Regie und was dies für ihn bedeutet. Der Chefcoach verrät auch, warum er sich auf das kommende Kellerduell gegen Buchbach II nicht besonders freut.

Hallo Markus, was für ein Spiel! 0:1-Rückstand, dann dreht ihr das Spiel und führt 3:1. Anschließend fallen zwei Tore in der Nachspielzeit und am Ende steht ein 4:4-Remis auf der Anzeigetafel. Wie gehts dir nach der Partie?

Markus Wallner: Ich habe an der Seite schon ein paar graue Haare, aber ich glaube am heutigen Abend sind noch mehr dazu gekommen. Das war heute krass und ein Auf und Ab der Gefühle. Am Ende bin ich jetzt aber einfach froh, dass wir einen Punkt mehr auf dem Konto haben.

Die Jungs feiern das Ergebnis und das ist doch positiv.

Westerndorfs Chefcoach Wallner nach dem 4:4-Remis

Wie bewertest du aus deiner Sicht die erste Halbzeit?

Wallner: Wie so oft in den Heimspielen zuvor waren wir erst gut im Spiel, leisten uns dann aber immer wieder Abspielfehler und laden den Gegner durch individuelle Fehler ein. So ist auch das Gegentor entstanden. Das war sehr ärgerlich.

Der Start in den zweiten Durchgang war den sehr furios. Ist es in der Kabine laut geworden?

Wallner: Nein, überhaupt nicht. Ich habe der Mannschaft nur ein paar Anweisungen mit auf dem Weg gegeben und sie für die zweite Hälfte noch einmal richtig motiviert. Das Team hat dann eine sehr starke Reaktion gezeigt. Das zeigt, dass es innerhalb der Mannschaft passt.

Ist es am Ende aus deiner Sicht ein gewonnener oder verlorener Punkt?

Wallner: Das ist schwer zu sagen! Als Saaldorf in Unterzahl das 3:4 erzielte, dachte ich mir, das darf doch jetzt nicht wahr sein. Zu diesem Zeitpunkt war es ein verlorener Zähler. Aber mit dem Ausgleich in letzter Sekunde wurde es ein gewonnener Punkt. Die Jungs feiern das Ergebnis und das ist doch positiv.

Ich hoffe der heutige Punkt ist ein Dosenöffner.

Wallner hofft auf mehr Punkte im eigenen Stadion.

Es war der erste Heimpunkt in dieser Saison und auch der Erste unter deiner Regie. Was bedeutet der für dich?

Wallner: Wir haben oft gut gespielt zu Hause und für unsere Leistungen Schulterklopfer bekommen. Aber am Ende haben wir unglücklich verloren und konnte uns von dem Lob nicht viel kaufen. Mir fällt nach dem Remis jetzt ein Stein vom Herzen. Wir haben die Hinrunde nicht ohne einen einzigen Heimpunkt beendet, darüber bin ich sehr froh.

Auswärts läuft es bekanntlich bei euch, da seid ihr noch ungeschlagen. Was sind deine Ansätze, warum es in der Fremde läuft und daheim nicht?

Wallner: Wenn ich dir das sagen könnte, dann hätten wir jetzt mehr Punkte auf dem Konto (lacht). Wir haben bereits überlegt, ob wir samstags spielen sollen. Außerdem ob wir erst mit dem Bus herumfahren, bevor wir unsere Heimspiele austragen, damit es sich wie eine Auswärtspartie anfühlt. Wir machen Witze darüber, aber im Ernst: Ich hoffe, der heutige Punkt ist ein Dosenöffner.

Es wäre der richtige Zeitpunkt, denn noch vor der Winterpause gastieren die direkten Konkurrenten Waldperlach und Baldham-Vaterstetten bei euch.

Wallner: Das stimmt! Diese beiden Duelle werden enorm wichtig. Die müssen wir gewinnen, wenn wir am Ende über dem Strich stehen wollen und wir uns nach unten absetzen möchten.

An Buchbach habe ich bereits als Spieler schon ganz schlechte Erinnerungen.

Wallner über den kommenden Gegner Buchbach II.

Reicht es für den Klassenerhalt, nur auswärts die Punkte einzufahren?

Wallner: Nein, definitiv nicht! Wenn du Erster in der Auswärtstabelle und Letzter in der Heimtabelle bist, dann steigst du ab oder spielst noch in der Relegation. Positiv ist, dass wir in der Rückrunde mehr Partien auswärts haben, als zu Hause (lacht).

Am kommenden Spieltag geht es gegen den direkten Konkurrenten TSV Buchbach II. Wie schätzt du den kommenden Gegner ein?

Wallner: Sie haben eine junge Mannschaft und stecken auch im unteren Drittel der Tabelle fest. Das wird eine ganz wichtige Partie für uns. Aber an Buchbach habe ich bereits als Spieler schon ganz schlechte Erinnerungen. Dort bin ich schon immer ungern hingefahren, denn in Buchbach habe ich nie Punkte geholt. Zudem war das letzte Spiel in meiner Karriere die Partie, als sich Buchbach in der siebten Minute der Nachspielzeit durch einen Treffer des Torwarts noch gerettet hat. Das werde ich niemals vergessen. Deshalb bin ich froh, wenn wir dort etwas Zählbares mitnehmen.

Markus Wallner, vielen Dank für das Interview.

ma

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