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Der Stürmer erzielte 16 Tore für den WSV Aschau

Bad Endorfs Neuzugang Reiter im Interview: „Will von Anfang an Vollgas geben“

Die TSV-Vorstandschaft um Andreas Garhammer (li.) und Philipp Kleinekathöfer (re.) zusammen mit Neuzugang Stefan Reiter (mi.).
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Kann Bad Endorfs Neuzugang Stefan Reiter (mi.) auch in der Bezirksliga treffen?
  • VonThomas Bösl
    schließen

Vergangene Woche wurde bekannt, dass der TSV Bad Endorf Stürmer Stefan Reiter vom WSV Aschau verpflichtet hat, der in der Hinrunde 16 Tore für seinen Heimatverein WSV Aschau in der A-Klasse erzielte. beinschuss.de sprach mit dem 21-Jährigen über seine Zeit in Aschau, den Wechsel, seine Ziele in Bad Endorf sowie die Anpassung an die Bezirksliga.

Aschau/Bad Endorf - Mit dem Wechsel von Stefan Reiter vom WSV Aschau zum TSV Bad Endorf verliert der A-Klassist WSV Aschau seinen Top-Torjäger. Bereits 16 Tore konnte der 21-Jährige in der Hinrunde erzielen, nun verlässt er seinen Heimatverein und geht künftig in der Bezirksliga Ost für den TSV Bad Endorf auf Torejagd.

Bereits in der Jugend höherklassig

Mit Fußball in einer höheren Liga hat Reiter derweil bereits in der Jugend Bekanntschaft gemacht, damals spielte er für die TuS Raubling in der Bezirksoberliga. Die meiste Zeit verbrachte der Stürmer jedoch beim WSV, zu dem er 2017 zurückkehrte. Dass er Tore schießen kann, bewies er damals schon. In der A-Jugend wurde Reiter 2018/2019 mit 20 Treffern Torschützenkönig der Kreisliga.

Nun folgt also nach einer starken Hinserie mit Aschau der Wechsel zum abstiegsbedrohten TSV Bad Endorf in die Bezirksliga. Im Interview mit beinschuss.de verrät Reiter, wie es zu dem Wechsel kam und was den Ausschlag für den Sprung in eine höhere Liga gab. Zudem spricht er über seinen Abschied aus Aschau und seine Ziele bei seinem neuen Verein.

„Ich wollte schon länger mal eine neue sportliche Herausforderung in einer höheren Liga für mich annehmen“

Stefan Reiter über die Gründe seines Wechsels zum TSV Bad Endorf

Hallo Stefan, du bist, nachdem du sehr lange für deinen Heimatverein WSV Aschau gespielt hast, zum TSV Bad Endorf gewechselt. Wie kam es dazu?

Stefan Reiter: Ich wollte schon länger mal eine neue sportliche Herausforderung in einer höheren Liga für mich annehmen, ich habe ja in der Jugend in Raubling schon Bezirksoberliga gespielt. Das wollte ich unbedingt noch einmal machen, weil es mir damals schon richtig viel Spaß gemacht hat. Klar war es eine tolle Sache, mit meinen Freunden zusammen Fußball zu spielen, aber jetzt war es an der Zeit, etwas was Neues anzufangen.

Wie schwer fiel dir der Wechsel nach so einer langen Zeit?

Reiter: Es war schon nicht einfach, ich habe mich da lange mit meinen Freunden und mit meiner Familie über den Wechsel unterhalten und auch gefragt, was sie davon halten. Schlussendlich haben mich aber alle in meinem Umfeld in meiner Entscheidung bestätigt und ich bekomme sehr viel Unterstützung. Schlaflose Nächte hatte ich aber nicht, ich wusste ja, dass alle hinter mir stehen, egal wie ich mich entscheide.

Was hat dich am TSV Bad Endorf überzeugt?

Reiter: Ich hatte den Verein schon ein bisschen länger im Blick, ich kenne auch bereits einige Spieler, da spricht man dann schon mal über den Klub. Auch die Situation mit dem Trainerwechsel zur Winterpause hat es für mich interessant gemacht, da es ja dann für alle Spieler ein Neuanfang ist. Das ist dann ein guter Zeitpunkt für mich gewesen zu sagen, jetzt probiere ich es.

„Bin mir sicher, dass ich mich da schnell eingewöhnen werde und zeigen kann, was ich drauf habe“

Reiter über die Herausforderung in einer neuen Liga

Wie groß schätzt du den Sprung von der A-Klasse, in der du ja 16 Tore gemacht hast, zur Bezirksliga ein?

Reiter: Da ist schon ein großer Unterschied da, vor allem was die athletischen Bedingungen angeht. Alles wird hier deutlich schneller ablaufen und der Spielstil der Teams ist ein anderer. Auch die körperlichen Voraussetzungen sind anders. Das Training hier ist hier außerdem fordernder, vor allem jetzt auch das selbstständige Training in der Winterpause. Man muss hier schon disziplinierter sein als in der A-Klasse. Aber ich bin mir sicher, dass ich mich da schnell eingewöhnen werde und zeigen kann, was ich drauf habe

In welchen Bereichen meinst du, musst du dich in der Bezirksliga umgewöhnen oder verbessern?

Reiter: Grundsätzlich kann man sich immer in allem verbessern. Körperlich werde ich noch ein bisschen zulegen müssen, um mich in der Bezirksliga gegen meine Gegenspieler durchsetzen zu können. Sonst habe ich denk ich schon gute Voraussetzungen, aber natürlich braucht man immer etwas Zeit, um sich in einer neuen Liga zurecht zu finden.

„Ich bin wirklich froh, dass ich nochmal den Schritt zurück zu meinem Heimatverein gemacht habe“

Reiter über seine Zeit beim WSV Aschau

Wie bewertest du deine Zeit beim WSV Aschau?

Reiter: Es war eine sehr lehrreiche Zeit und ich bin wirklich froh, dass ich damals von Raubling nochmal den Schritt zurück zu meinem Heimatverein gemacht habe. Ich habe es nie bereut und wirklich viel mitgenommen, was mir hilft, mich jetzt in einer höheren Liga durchzusetzen. Natürlich werde ich den WSV weiter unterstützen und mir auch noch das ein oder andere Spiel anschauen, wenn es sich mit den Spielen hier in Bad Endorf ausgeht.

Du bist am Montag mit dem TSV Bad Endorf in die Vorbereitung gestartet. Wie gehst du diese neue Herausforderung an?

Reiter: Ich will auf jeden Fall einen guten ersten Eindruck machen und mich von Anfang an voll reinhängen. Ich werde in jedem Training Vollgas geben, dann werde ich auch in der Bezirksliga auf meine Tore kommen. Ich bin auch dankbar, dass ich im Team von allen so gut aufgenommen wurde, das ist ja auch nicht selbstverständlich und es hilft einem seine Leistung voll abzurufen.

„Möglichst viele Tore zu schießen wäre natürlich als Stürmer auch nicht schlecht“

Reiter über seine persönlichen Ziele in Bad Endorf

Welche Ziele setzt du dir für die Rückrunde mit dem TSV?

Reiter: Also das erste Ziel ist auf jeden Fall der Klassenerhalt. Wir haben eine starke Mannschaft und ein sehr gutes Trainerteam, ich bin mir sicher, dass wir das schaffen können. Für mich persönlich geht es natürlich darum, viel zu spielen, Erfahrungen zu sammeln und mich so schnell es geht an die neue Liga zu gewöhnen, sodass ich dem Team helfen kann. Möglichst viele Tore zu schießen wäre natürlich als Stürmer auch nicht schlecht (lacht).

Dann wünsche ich dir einen guten Start beim TSV Bad Endorf und viel Erfolg in der Rückrunde. Stefan Reiter, vielen Dank für das Interview.

tb

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