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Saisonfinish im Tabellenkeller

Befreit sich Ampfing aus dem Abstiegsstrudel?

Wartet schon eine halbe Ewigkeit auf seinen zweiten Saisontreffer: Edi Ighagbon.
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Wartet schon eine halbe Ewigkeit auf seinen zweiten Saisontreffer: Edi Ighagbon.
  • VonMichael Buchholz
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Nur einen Zähler aus den letzten sieben Spielen hat der TSV Ampfing in der Fußball-Landesliga Südost für sich verbuchen können. Damit steckt die Mannschaft von Trainer Rainer Elfinger wieder im Abstiegsstrudel. Allerdings können sich die Schweppermänner noch aus eigener Kraft retten.

Ampfing – Seit sieben Spieltagen wartet der TSV Ampfing auf einen Sieg in der Fußball-Landesliga Südost und hat in dieser Phase gerade mal einen Punkt geholt: Vor dem heutigen Duell um 13 Uhr beim Tabellenvierten TSV Eintracht Karlsfeld rangieren die Schweppermänner nur zwei Punkte über dem Strich – es muss als endlich mal wieder etwas Zählbares her, um den Klassenerhalt zu sichern.

Karlsfeld war lange vorne mit dabei

Auch die Karlsfelder, die lange Zeit um Platz zwei mitgespielt haben, waren zuletzt nicht erfolgreich. Der letzte Sieg datiert vom 31. März, als das Team den Kirchheimer SC mit 2:1 besiegen konnte. Seither gab es drei Niederlage und ein Unentschieden – es scheint so, als wäre die Luft ein wenig raus bei den Karlsfeldern, die einige gefährliche Torschützen in ihren Reihen haben, die es unter Kontrolle zu bekommen gilt. Leon Ritter hat 13 Treffer erzielt, Michael Dietl kommt auf zehn Tore und Pascal Sattelberger bringt es auf neun Buden. Somit hat dieses Trio mehr als die Hälfte aller 55 Tore auf dem Konto, die Karlsfeld bislang erzielen konnte.

Alle Mann im Kader, „die sich bewegen können“

„Karlsfeld hat eine gute Mannschaft, aber vielleicht kommt es uns auch etwas entgegen, dass die Karlsfelder vor allem spielerisch stark sind. Wir müssen jedenfalls von Anfang an präsent sein und den Willen demonstrieren, dass wir etwas reißen wollen“, sagt Trainer Rainer Elfinger, dessen Truppe gut trainiert hat: „Das waren gute Einheiten, allerdings mit einer relativ kleinen Gruppe. Wir haben neben den Langzeitverletzten einige angeschlagene Spieler. Wir werden alle Mann im Kader haben, die sich bewegen können. Und grundsätzlich haben wir trotz der vielen Ausfälle immer noch die Qualität, um auf einen Dreier spielen zu können.“

Die Stimmung im Lager der Schweppermänner ist angesichts der Tabellenkonstellation angespannt und auch Elfinger sagt: „Es gibt schönere Momente im Saisonfinish, als hinten drinzustehen. Da sind die Nerven natürlich nicht optimal. Aber wir haben es noch selber in der Hand.“mb