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Gespräch mit Trainer Seidel

1860 Rosenheim vor Kellerduell in Hallbergmoos: „Müssen über den Kampf kommen“

Klaus Seidel ist wieder zurück als Trainer beim TSV 1860 Rosenheim.
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Steht vor einer schweren Mission: 1860 Rosenheims Trainer Klaus Seidel.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Der TSV 1860 Rosenheim braucht dringend einen Sieg. Am kommenden Freitagabend gastieren die Sechziger beim Tabellenvorletzten und direkten Konkurrenten VfB Hallbergmoos. Vor dem Kellerduell sprach beinschuss.de mit Trainer Klaus Seidel über die Bedeutung dieser Partie und die schwierige Mission Klassenerhalt.

Rosenheim - Nach dem Abstieg aus der Regionalliga Bayern geht es für den TSV 1860 Rosenheim auch in dieser Saison um den Klassenerhalt. 13 Partien sind bereits in der Bayernliga Süd absolviert, lediglich zwei davon konnten die Rosenheimer für sich entscheiden.

1860 Rosenheim könnte die rote Laterne abgeben

Zwar wurde das erste Spiel unter Klaus Seidel, der nach dem Abgang von Florian Heller das Traineramt übernommen hatte, gewonnen, doch zuletzt gab es drei Niederlagen in Serie. Gegen die U23 des TSV 1860 München verlor der Bayernligist das vergangene Ligaspiel mit 2:5.

Mit sechs Punkten ist der TSV 1860 Rosenheim derzeit Tabellenschlusslicht und trifft am kommenden Freitag (7. Oktober) auf den VfB Hallbergmoos. Beide Mannschaften trennt nur ein Punkt. Mit einem Auswärtssieg könnten die Rosenheimer auf einen Relegationsplatz springen und die rote Laterne abgeben.

„Jeder muss 100 Prozent für den Verein und die Mannschaft geben“

Eine immens wichtige Partie also für beide Mannschaften. „Jeder Sieg würde uns Selbstvertrauen geben“, sagt 1860-Coach Seidel, fügt aber hinzu: „Wir konzentrieren uns nicht auf dieses eine Spiel, sondern auf die Phase bis zur Winterpause.“

Bis zum neuen Jahr soll der Abstand auf die direkten Konkurrenten nicht noch größer anwachsen. Auf einen Nichtabstiegsplatz sind es bereits jetzt acht Punkte. „Wir müssen eine schlagkräftige Truppe aufbauen. Jeder einzelne muss in jedem Spiel bis zum Ende kämpfen und immer 100 Prozent für den Verein und die Mannschaft geben“, betont Seidel im Gespräch mit beinschuss.de.

Personalsituation weiter angespannt: „Wird sich bis zum Winter nicht ändern“

Diese Tugenden habe der Rosenheimer Trainer bereits von seiner Mannschaft gesehen, aber eben nur „punktuell“, wie Seidel weiter ausführt. „Wir können das bislang noch nicht über die vollen 90 Minuten abrufen. Es ist aber wichtig, dass wir in jedem über den Kampf kommen.“

Erst zwölf Tore erzielte 1860 Rosenheim bislang, dem stehen 32 Gegentore gegenüber. Seidel: „Wir erarbeiten uns zu wenig Torchancen und bekommen durch individuelle Fehler leichte Gegentore. Das müssen wir abstellen.“ Und auch die Personalsituation bleibt gegen Hallbergmoos weiter angespannt. „Das wird sich bis zum Winter nicht ändern“, so Seidel.

Verlässt der TSV 1860 Rosenheim den direkten Abstiegsplatz

Am vergangenen Wochenendende fanden keine Spiele in der Bayernliga Süd statt, sodass die Sechziger genügen Vorbereitungszeit für das Kellerduell hatten. „Die Spieler haben über das lange Wochenende zwei Tage freibekommen, ansonsten haben wir aber auch viel trainiert“, betont Seidel.

Das soll sich jetzt gegen Hallbergmoos auszahlen, damit der TSV 1860 Rosenheim den dritten Saisonsieg einfahren und den direkten Abstiegsplatz verlassen kann.

ma

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