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Fußball Bayernliga-Süd

Erfolgreicher Abnutzungskampf bringt dem TSV Wasserburg in Dachau drei Punkte

Neuzugang Daniel Kobl (links) lieferte die grandiose Vorarbeit zum Wasserburger Siegtreffer beim Spiel in Dachau.
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Neuzugang Daniel Kobl (links) lieferte die grandiose Vorarbeit zum Wasserburger Siegtreffer beim Spiel in Dachau.

Zweites Spiel, zweiter Sieg – die Fußballer des TSV Wasserburg sind perfekt in die neue Spielzeit der Bayernliga Süd gestartet. Der 1:0-Erfolg beim TSV Dachau 65 war dabei hart umkämpft, für das goldene Löwen-Tor sorgte letztlich Leon Simeth.

Dachau – Mit einer wahren Energieleistung hat der TSV 1880 Wasserburg sein Punktspiel der Fußball-Bayernliga Süd beim TSV 1865 Dachau mit 1:0 gewonnen. Bei schwülen Temperaturen zeigten die Löwen großes Herz und rangen die Gastgeber mit purer Willenskraft nieder. Die Liga läuft zwar erst seit einer Woche, doch wie hoch die Belastung ist, zeigt sich daran, dass – wie schon im Wasserburger Spiel gegen Hallbergmoos – beide Mannschaften vor der Pause verletzungsbedingt wechseln mussten. Bei Wasserburg erwischte es Bruno Ferreira Goncalves, der mit einer Muskelverletzung ausgetauscht werden musste.

Bärenstarke Vorarbeit von Daniel Kobl

Die Innstädter starteten gut in die Begegnung und kontrollierten die Anfangsphase. Die Sechser Robin Renger und Maxi Höhensteiger ließen sich immer wieder zwischen die Innenverteidiger fallen, um von dort aus den Spielaufbau anzukurbeln. In dieser Phase war Wasserburg überlegen, brauchte aber eine Einzelleistung, um in Führung zu gehen. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld wurde Daniel Kobl auf die Reise geschickt, der im Strafraum zwei Verteidiger mit unnachahmlichen Haken ins Leere laufen ließ und uneigennützig auf Leon Simeth ablegte, der nur noch einschieben musste (15.). Torschütze Simeth und die Mannschaft wussten, dass dieses Tor Kobl gehörte und liefen geschlossen zum Vorlagengeber – ein Beleg für Wasserburgs Teamgeist. Dachau investierte in der Folge mehr, wurde vor dem Tor aber nicht zwingend.

Sattelfeste Hintermannschaft

Erst nach dem Seitenwechsel wurde Dachau deutlich feldüberlegen und drückte die Löwen weit in die eigene Hälfte. Angesichts des zunehmenden Drucks der Hausherren wurde schnell klar, dass es der sattelfesten Wasserburger Hintermannschaft nicht gelingen würde, die Klasse eines Wargalla, Leugner oder Tugbay ganz zu neutralisieren. Daher war in der 71. Minute auch etwas Glück nötig, als Nickoy Ricter nach Leugner-Flanke an die Latte köpfte und Maxi Hain vor Triumf Gudaci rettete.

Dachau kommt in der Schlussphase gewaltig

Wasserburg hing in den Seilen, die Sprinter vorne waren müde und eigener Ballbesitz war aufgrund zu schneller Ballverluste kaum noch vorhanden. Trainer Niki Wiedmann wechselte die komplette Offensivabteilung aus und brachte mit Michael Barthuber, Michael Neumeier, Jean-Philippe Stephan, Keanu Wohlfahrt und Hannes Lindner die dringend benötigte Entlastung. Bis zur 89. Minute hielten die Löwen Dachau nun komplett aus der Gefahrenzone und hätten durch Renger per Kopf (79.) und Neumeier (83.) beinahe den Lucky Punch gesetzt, doch dann brach Wargalla auf dem rechten Flügel durch und nagelte das Leder an den Außenpfosten. Der Auswärtssieg war jedoch erst in trockenen Tüchern, als in der Nachspielzeit ein Tugbay-Freistoß aus aussichtsreicher Position am Fünfmeterraum geblockt wurde und Schiedsrichter Stefan Dorfner sofort abpfiff.

Am Mittwoch gegen den Spitzenreiter

Mit dem Schlusspfiff machte sich bei den Löwen Erleichterung breit, da sie wussten, dass sie einen großen Sieg erkämpft hatten. „Das sind die geilsten Spiele“, konstatierte Trainer Niki Wiedmann, der nach dem Spiel ähnlich erschöpft war wie seine Mannschaft. Unmittelbar nach dem Spiel begann die Regeneration und der Sonntag wurde zum kollektiven Pflege-Tag erklärt, denn am Mittwoch wartet bereits Tabellenführer Hankofen-Hailing in der Altstadt. (jah)

  • TSV Wasserburg: Zmugg, Grübl, Maxi Hain, Knauer, Weber, Renger, Höhensteiger, Ferreira Goncalves (ab 40. Barthuber, ab 91. Lindner), Simeth (ab 73. Stephan), Schaberl (ab 68. Wohlfahrt), Kobl (ab 60. Neumeier).
  • Schiedsrichter: Dorfner (SV Falkenfels).
  • Zuschauer: 110.
  • Tor: 0:1 Simeth (15.).

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